Rauswurf eines drogenabhängigen Volljährigen?

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4 Antworten

Nein. Weiß ich definitiv von einer Bekannten. Gleiche Situation. Bekam sogar noch Ärger, weil sie wegen der Erkrankung den Geldhahn zugedreht hatte. Würde ich aber drauf ankommen lassen. Denn so weit ich verstanden habe, war die Bekannte nicht bei der nächsten Beratungsstelle der Landesstelle für Suchtgefahren - online finden bitte - und ist anschließend in entsprechende Selbsthilfegruppe regelmäßig gegangen. 

Klar, Finanzen würde ich verweigern. Ansonsten ausschließlich dafür sorgen, dass im Kühlschrank oder sonst im Haus Lebensmittel vorhanden sind, aus denen sich eine Mahlzeit herstellen lässt. Bitte unbedingt herstellen beachten.

Süchtige brauchen kein Verständnis sondern klare Kante. Erst so können sie ihren Tiefpunkt erreichen. Wird anstrengend bis dahin. Also auf in die SH. Ohne geht Ihr drauf. 

Und wenn die Beratungsstelle einen Angehörigen-Kurs anbietet, dann nehmt auch dann an ihm teil, wenn er angeblich nur für Angehörige von Alkoholikern ist. Sucht ist Sucht. Zumindest in grundsätzlichen Bereichen.  

Nö. Von AA möchte ich unbedingt abraten. Vor allen Dingen bei anderen Drogen als Alkohol. 

Ihr könnt auch mal bei den Narcotics Anonymous nachfragen, ob die denn nun Angehörigen-Gruppen haben. Wenn nicht, fragt nach Unterstützung welche zu gründen. 

Viele Psychiatrien bieten für Angehörige von Süchtigen Selbsthilfe in begleiteter Form an. Erkundigt Euch danach. 

Doch. Ich kenne Menschen, die sind das erste Mal auf die Idee gekommen selbst in eine SH für sich zu gehen, weil sie erlebten, wie ihre Eltern an ihrer Sucht zugrunde gingen. Ehrlichkeit hat eben gerade bei Sucht die besten Folgen. 

Und ja: Aus diesen Menschen ist "Was" geworden. Nicht sofort. Auch nicht ohne Hilfe der Eltern. Aber eben erst ab dem Zeitpunkt, wo die Bereitschaft da war, sich tatsächlich auch helfen zu lassen. 

Nein. Verwechselt Ehrlichkeit bitte nicht mit falsch verstandener Elternliebe. Eltern haben keinen Rucksack, in welchem sie ihre Kinder ein Leben lang durchs Leben tragen. Würden wir Menschen nicht schaffen. 

Er kann zum Amt arge 25 j . Oder zum sozial Amt wenn er Drogen süchtig ist müsse er um Arzt u er Bestätigung das.. Abhängigkeit gilt ja als Krankheit dann bekommt er von denen Geld u wird arbeitsunfähig geschrieben

Er ist volljährig und du kannst ihn vor die Tür setzen. Anspruch auf finanzielle Unterstützung durch die Eltern hat er nicht, da er sich weder in einer beruflichen noch schulischen Ausbildung befindet. Auch Kindergeld gibt es in diesem Falle nicht. Solange sich das volljährige Kind nicht in Ausbildung befindet müssen Eltern nicht zahlen. Die Altersgrenze 25 gibt es im Unterhaltsrecht nicht, nur im SGB. Die Eltern müssen die 1. Ausbildung finanzieren, sonst nichts.


Was für Drogen konsumiert dein Sohn, hast du da Informationen?

Drogen sind nicht gleich Drogen.
Es gibt viele Substanzen, und alle wirken unterschiedlich.

Wenn es bei deinem Sohn um Meth, Heroin, Schore, Kokain dreht...dann hast du (ihr) ein echtes Problem. Von dem Mist kommt man so gut wie nicht mehr los.

MDMA (XTC), LSD, Pilze, Speed / Amphe, Cannabis etc... zählen auch zu den "Drogen", aber sind bei weitem nicht so zerstörerisch wie durch die Presse / Politik / Gesetze / Mediziner suggeriert wird.

Davon kommt man eigentlich ziemlich leicht weg...man muss es nur wollen.

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