Rausgemobbt wegen angeblicher Fehler

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Das ist ja schlimm wie du das erzählt hast. Aber ich finde auch, wenn die Firma dir anbietet zu gehen, dann ist es viellecht das beste für dich. Was ich krass finde ist, dass du die Fehler der anderen bweisen konntest und die Firma dir dann noch sagt du würdest dann Aufgaben bekommen, die du nicht lösen kannst. Ich glaube deine Chefs haben nur den einfacheren Weg gewählt und die Streitigkeiten waren da, seit dem du da warst und wenn du weg bist, sind auch die Streitigkeiten und Fehler weg. Aber sich mit dir auseinander setzen wollten sie nicht. Das ist einfach nur unmenschlich und unloyal/unkollegial. Sei also froh, dass du da weg bist. So etwas würde ich mir auch nicht bieten lassen. Hast du dir tatsächlich 11 Jahre lang diese Schickane angetan?

Die ersten zwei Jahre war es echt noch menschlich gewesen. Mir hat es klasse gefallen. Etwa nach zweieinhalb Jahren fingen die Schikanen an, als ein Kollege von München nach Frankfurt, in unsere Firma versetzt wurde, direkt in meine Abteilung. Damit fing das ganze an. Ich habe das nicht für möglich gehalten. Konnte aufgrund der Attacken gegen mich, kaum noch durchatmen. Erst als ich wegen einer Sache (was nicht mit der Firma zu tun hatte), ins Krankenhaus kam und sieben Wochen lang daheim war, ging mir ein Licht auf. Da wurde ich etwa 4 Jahre gemobbt. Da wollte ich handeln. Das krasseste war, klingt unreal, ist mir aber wirklich passiert: Da war ein Lieferant. Er kam regelmäßig. Eines Tages hat er mich von hinten festgehalten. Ich habe ihm das ein paar male gesagt. Er hat immer weitergemacht. Als ich ein ernstes Wort mit ihm gesprochen habe, fing der an, mich zu schlagen. War sofort beim Chef gewesen. Der hat nur gemeint, es wäre meine Schuld, wegen meiner ruhigen Art. Beweisen konnte ich das nicht. Hatte nur einen Zeugen, der gegen mich war. Anzeige hätte da nicht viel gebracht. Ich bin diesem Lieferanten aus dem Weg gegangen. Wollte ihn überhaupt nicht mehr bedienen. Und nur ihm bin ich aus dem Weg gegangen. Einige Wochen später hatte ich ein Gespräch mit dem Chef gehabt, ich würde ALLEN Leuten aus dem Weg gehen. Das wäre meinen Kollegen aufgefallen. Ich war echt verduzt gewesen. Auch da hat der Chef auf meine Reaktion nichts erwidert.

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@MarcoAH

Es stimmt wohl, dass ein Einzelner fähig ist, die ganze Gruppe zu ändern. Das kann ich mir gut vorstellen. Ich würde an deiner Stelle daraus lernen, dass du bei deiner nächsten Arbeitsstelle selbstbewusster und energischer sein solltest. Du sollst dir von Kollegen nicht so viel gefallen lassen und das DIREKT sagen, damt sie nicht merken "mit ihr kann mans machen, die ist schwach" Hoffe für dich, dass deine nächste Arbeitsstelle besser wird. Du kannst dir auch sagen, so lange werde ich mir das nie wieder gefallen lassen. Wenn es deine Lebenssituation (finanziell) erlaubt, würde ich im Zweifelsfalll die Firma wechseln. Das habe ich auch einmal gemacht, weil auf der Arbeit immer oder oft so ein scheiß "Klima" herrschte. Jeder lästerte über jeden und immer gerade über den der nicht da war. Schlimm ist sowas, ganz besonders muss man dazu Frauen zählen. Das sind meist sehr unzufriedene Menschen, die privat ein unerfülltes Leben führen. Häufig kommt aber auch ein wenig Gruppenzwang hinzu, weil einer z.B. Angst haben könnte, wenn ich mich jetzt mit dem "Looser" (nur in deren Augen) gut verstehe, dann werde ich selber zu einem. Und so machen auch viele mit. Gerade bei Neulingen versuchen viele immer ihre Grenzen auszutesten, wie im Kindergarten kommt man sich da manchmal vor. :-)

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@nadja9876

Ich kam mir auch wie im Kindergarten vor. Das ist mein Ziel, daß ich das soweit nicht mehr ergehen lassen möchte. Ich habe fest vor, gleich zu handeln. Daß Menschen mit ihrem eigenen Verhalten das Leben eines einzelnens sehr schwer macht, daß ist der Gruppe, denke ich mir, nicht bewußt. Leider machen da andere auch mit. Mit dem Lästern habe ich das schon bei Männern und bei Frauen erlebt. Aus den untsrschiedlichsten Motiven heraus. Die Erfahrung von meiner Arbeitsstelle hat mir vieles verdeutlicht.

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@MarcoAH

Männer können auch sehr fies sein, aber am meisten sind es Frauen. Ich finde es auch schade sich auf einer neuen Arbeitsstelle immer beweisen zu müssen, aber so ist das nun mal. Die Leute wollen wissen, was ist das für einer und vor allem kann der was? Wenn man schon viele Jobs hatte, kennt man das Spiel. Du musst die Leute immer mit ihrem eigenen Waffen schlagen. Und auch Mundtot machen können. Sage etwas für deinen Gegenüber total unerwartendes. Überlege dir genau was sind das für Leute, wie reagieren sie in bestimmten Situationen. u.s.w. Wenn du die Leute kennst, kannst du besser auf Konfliktsituationen reagieren.

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@MarcoAH

Es gibt bestimmt Bücher darüber. :-) Suche mal unter Stichwörter wie:Schlagfertigkeit, Konfliktsituationen, selbstbewusstes Auftreten oder so.

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Ich hätte das ganze wohl vor ein Arbeitsgericht gezerrt. Wenn zu beweisen war, dass du für Fehler verantwortlich gemacht wurdest, die du nicht begangen hast, wäre das ein Fall für einen Anwalt gewesen. Das ist Verleumdung. Außerdem ist die Sache mit der Abfindung Erpressung gewesen. Alles in meinen Augen schadensersatzwürdig...

Letztlich war es die richtige Entscheidung, zweifelsohne, denn du bist in erster Instanz nur dir selbst und deiner Gesundheit verpflichtet.

Entweder habe ich sie gegen mich gehabt oder man hat sich rausgehalten. Ich weiß nicht, ob ich die Kraft und die Ausdauer gehabt hätte, dagegen, möglicherweise über eine längere Phase, dagegen anzugehen. Vieles wurde mir auch nur unter vier Augen gesagt. Einiges konnte ich trotzalledem Beweisen. Die wollten mich so oder so raushaben. Heute, am 2. Tag meiner Arbeitslosigkeit, mußte ich daran denken, ob es vielleicht noch einen anderen Weg gegeben hätte. Ich habe die Abfindung bekommen und, mir wurde ein gutes Zeugnis ausgestellt. Wenigstens das habe ich gecheckt. Die wollte da keinen großen Ärger haben. Ich alleine gegen meine Kollegen? Das wäre ein Schuß nach hinten gewesen.

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Wenn dein ehem. Vorgesetzter mit einem Recht hatte, dann mit der Aussage: "[Egal], in welcher Abteilung [du gearbeitet hättest, du wärst] in diesem Hause nicht mehr glücklich [geworden]."

Auch der Gang auf ein Arbeitsgericht wäre sicher keine Lösung gewesen. Zumal du, egal wie diese Verhandlung ausgegangen wäre, auf deinen Gerichtskosten sitzen geblieben wärst. Das ist bei Arbeitsgerichtsverhandlungen immer so.

Es ist gut, dass du mit der Abfindung "in der Tasche" gegangen bist. Alles andere hätte dich nur zermürbt.

Die einzige Frage, die jetzt noch offen ist - wie ist dein Zeugnis ausgefallen? Wenn es ein schlechtes war, wäre dieses der einzige Grund gewesen, doch noch vor dem Arbeitsgericht ein besseres zu erwirken.

LG Anita

Das habe ich zwei externen Anwälten gezeigt. Beide sagten unabhängig voneinander, das ist gut., Note 2. Da haben noch einige Angaben zu meiner Tätigkeit gefehlt, die dann noch nachträglich, ohne Probleme, eingefügt wurden. Beim Abgang wurden mir überhaupt keine Steine in den Weg gelegt. Wenigstens etwas positives über die Firma, auch wenn mir jahrelang ungerechtigkeiten Widerfahren wurden.

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@MarcoAH

Dann war es wirklich die beste Lösung für dich. Kopf hoch :) Der nächste Arbeitsplatz kann nur besser werden!

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