Raus aus der (aktiven) Altenpflege...was kann ich machen?

7 Antworten

Ich bin seit August 2013 ohne Job, habe alles versucht, Stationär, ambulant, gemeinnützige Heime, geldgierige Residenzen, soar eine junge Zeitarbeitsfirma bewußt gesucht, weil ich absolut nicht mehr ertragen konnte, ständig einsatzbereit sein zu müssen, immer um meine Freizeit zittern etc Habe dort meine freie Wünsche bewußt rechtzeitig gesichert und um meine freie Zeit nicht kämpfen zu müssen empfand ich als toll und genoß es sehr. Leider erlebte ich aber auch dort bald Unmenschliches, das totale Unverständnis ohne Endeund roh nur profit, sonst nichts. Da ich mich auch dort bei einen Einsatz in einen Heim zu Währ setzte und meine Meinung nicht nur äusserte, sondern auch schriftlich vorm Einsatzende hinterlies, war das für mich das Ende und die völlige Erleuchtung, daß ich mich von diesen Beruf distazieren und von ihn los lassen muß. Anfangs waren es Zeitverträge mit falschen Versprechungen und meiner Naivität, später sogar nicht bestandene Probezeiten, weil ich einfach auf die Anerkennung meiner Leistung hoffte und einfach verdeutliche, daß die Unmenschlichkeit was in den unmachbaren Arbeitsbedienungen steckte nicht mehr so hinzunehmen war. Ich erlebte Mobbing vom feisten, weil jeder Mitarbeierin sich zu retten versuchte und um seine Freizeit ring, schlaflose Nächte, Bewohner die geschupst wurden und und und.....plötzlich war mir klar, diesen Job, den ich nach wie vor liebe, muß ich unter diesen Umstenden leider los lassen. Denn das ewige gefrustet sein, mein Bluthochdruck der in Behandlung ist und mein Tinitus, waren die ersten Anzeichen, daß sich was ändern muß. Denn ein Psycho und oder ein Pflegefall möchte ich wirklich mit meinen 46 Jahren noch nicht werden und suche weiter nach meinen Weg, mit dem Ziel am Ende angekommen zu sein und wenigstens etwas Zufriedenheit stat Frußt zu erlangen. Denn usgebeutet und undankbar behandelt, egal ob Geld dafür bekommen oder nicht bin ich lang genug. Ich hoffe, ich finde meinen Weg, auch wenn ich in Bauhaus arbeiten soll, aber nie mehr mit diesen Abschaum von unmenschlichen Personal, egal ob Leitung oder Hilfkraft. Bisschen arbeiten, muß ich noch, owohl meine Wut und die Traurigkeit darüber nicht abklingt.

Hallo, ich kann Dir zwar keine Möglichkeit nennen, was Du machen kannst, kann Dich aber voll verstehen. Ich bin vor 2 Monaten aus diesem Beruf ausgestiegen u habe es keinen Tag bereut.Allerdings hatte ich das Glück, das mein Mann selbstständig ist u er es nicht mehr ertragen konnte, das es mir so schlecht ging. Ich arbeite jetzt in seiner Firma im Büro u bin damit sehr zufrieden. Viele Schreiben arbeite doch als PDL oder bilde Dich weiter, aber glaubst Du das der Job als PDL weniger stressig ist? Die sind doch alle noch mehr gestresst, allein schon weil sie kein Personal bekommen oder schlechtes. Der Beruf ist sehr schön, alten Leuten zu helfen, aber auch für die Pflegekraft teilweise katastrophal. Mir ging es so schlecht, das ich kaum noch schlafen konnte. Ständig Dienste, auch außerplanmäßig, dazu Wochenende u Feiertage, die Familie hat total gelitten, besonders wenn man Kinder hat. Und Freundschaften bleiben auf der Strecke, weil man nie Zeit hat. Ich habe auch versucht etwas anderes zu finden, aber in der Pflege gibt es kaum Alternativen. Ich wünsche Dir viel Glück, vielleicht findest Du ja was. Kannst Dich gerne noch mal bei mir melden, würde mich freuen, vielleicht willst Du ja noch mehr erzählen.

Da hast du verdammt GLÜCK gehabt, daß dein Mann selbstendig ist. Aber das ist Dir auch sehr wahrscheinlich mehr als mir voll bewußt. Ich bin seit August 2013 ohne Job, Habe alles versucht, Stationär, ambulant, gemeinnützige Heime, geldgierige Residenzen, soar eine junge Zeitarbeitsfirma bewußt gesucht, weil ich absolut nicht mehr ertragen konnte, ständig einsatzbereit zu sein, meine freie Wünsche dort bewußt rechtzeitig sicherte und um meine freie Zeit nicht kämpfen mußte. Leider erlebte ich aber auch dort bald Unmenschliches, das totale Unverständnis ohne Ende und da ich mich auch dort in einen Heim zu Währ setzte und meine Meinung nicht nur äusserte, sondern auch schriftlich vorm Einsatzende hinterlies, war das für mich das Ende und die völlige Erleuchtung, daß ich mich von diesen Beruf distazieren und von ihn los lassen muß. Anfangs waren es Zeitverträge mit falschen Versprechungen, später sogar nicht bestandene Probezeiten, weil ich einfach auf die Anerkennung meiner Leistung bestand und einfach verdeutliche, daß die Unmenschlichkeit was in den unmachbaren Arbeitsbedienungen steckte nicht mehr so hinzunehmen war.
Ich erlebte Mobbing vom feisten, weil jeder sich zu retten versuchte und um seine Freizeit ring, schlaflose Nächte und Bewohner die geschupst wurden, plötzlich war mir klar, diesen Job, den ich nach wie vor liebe, muß ich unter diesen Umstenden leider los lassen. Denn das ewige gefrustet sein, mein Bluthochdruck der in Behandlung ist und mein Tinitus, waren die ersten Anzeichen, daß sich was ändern muß. Denn ein psycho und oder ein Pflegefall möchte ich wirklich mit meinen 46 Jahren noch nicht werden und suche weiter nach meinen Weg, mit dem Ziel am Ende angekommen zu sein und wenigstens etwas zufrieden zu werden. Denn usgebeutet und undankbar behandelt, egal ob Geld dafür bekommen oder nicht bin ich lang genug. Ich hoffe, ich finde meinen Weg, auch wenn ich in Bauhaus arbeiten soll, aber nie mehr mit diesen Abschaum von unmenschlichen Personal, egal ob Leitung oder Hilfkraft. Bisschen arbeiten, muß ich noch.

Ganz liebe Grüße

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ich arbeite jetz 5 jahre in der altenpflege NACH meiner ausbildung und ich hab absolut keine lust mehr auf den job...

*er ist schlecht bezahlt und das trotz meines guten examen...

*man hat lt. dem arbeitgeber kaum noch freizeitmöglichkeiten da man wenn man vollzeit arbeitet die freien tage grundlegend einspringt und immer darauf wartet angerufen zu werden damit man einspringt

dazu kommt noch die enorme Psychische und Körperliche anstrengung die bis hin zum Burn Out syndrom führen kann

Ich bin der meinung kein Beruf kann die intensität des Berufes als Altenpfleger übersteigen da in der Pflege wirklich alles geballt aufeinander trifft.

zu deiner frage:

Ich bin 27 jahre alt und versuch nun noch was zu erreichen. Die Fortbildung zum Pflegedienstleiter oder zur WBL ist zwar möglich und machbar allerdings wird sich da " Aktiv " nichts ändern da du sogar als PDL teilweise engpässe im Personalbereich abdecken musst da wie schon oben beschrieben es wenig gutes personal gibt oder solches sich halt über längere zeit krankmeldet.

Ich pers. habe kein Fachabitur das werde ich aber demnächst im stolzen alter von 27 jahren am Berufskolleg nachmachen und anschliessend studieren gehen... finanziell werde ich mich mit einem 25 std/woche job über wasser halten und ggf. wenn die zeit es erlaub einen 400€ job dranhängen...

was bleibt einen sonst übrig ?

anschliessend studieren gehen erscheint mir sinnvoller da studierende in der Pflege selten sind... Pflegemanagement oder Pflegewissenschaftler werden meiner meinung nach immer gesucht -> die dann betuchtere stellen ausüben -> Heimleiter ... PflegeDirektoren... ausserdem hat man dann die möglichkeit beim MDK zu arbeiten und sogar mit Studium sehr weit zu kommen.

oder wie ebenfalls oben beschrieben ... im Sozialen bereich werden ebenfalls gute leute gesucht

Dementen Betreuer oder derartiges

mich würde interessieren welchen weg du momentan eingeschlagen hast.

meld dich doch mal oder antworte hier ich schau mal rein :-)

lg davin

Entweder Weiterbildung als PDL oder als Sozialbetreuung in den Altenpflege. Besonders für Demente werden gute Betreuer gebraucht und du kannst es auf Teilzeit machen. Wund- oder Ernährungsberater sind in der Altenpflege auch gefragt. Erkundige dich doch mal beim Arbeitsamt oder der IBAF was für Möglichkeiten es gibt.

Du kannst dich:

  • zur PDL (Pflegedienstleiterin) qualifizieren
  • zur Hygienebeauftragte
  • aber auch zum gesetzlichen Betreuer, bei der Wahrnehmung der Aufgaben steht der Betreuer unter der Kontrolle des Betreuungsgerichts.
  • Krankenpflege im Krankenhaus
  • es gibt auch die sogenannte Einzelpflege
  • zur Sozialbetreuerin
  • oder in den Suchtbereich

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