Raus aus dem Loch?

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Was das Lernen angeht, könntest Du es mit einer Uhr und relativ kurzen Frequenzen von ca. 20 Min. Lernzeit versuchen. So mache ich es, wenn ich so gar keine Lust habe und mich schlecht konzentrieren kann. Dann immer kurze Pausen (5 Min.) und nur alle 1,5 - 2 Std. eine längere Pause einlegen (ca. 20 Min.).

Alles andere: Die Zeit als sog. "junger Erwachsener" ist schwierig. Und wenn man dann gerade auch noch psychisch belastet ist, wird es nicht leichter.

Ich kann Dir vorschlagen, Dich auf das Leben einzulassen. Es gibt nicht nur einen Geliebten, es gibt nicht einmal DEN Geliebten. Freunde wirst Du überall finden, denn Du hast ja auch bei Dir zu Hause Menschen gefunden, die Dich mögen.

Nach dem Abitur steht Dir "die Welt offen". Das kann einem ordentlich Angst machen. Die Zeit läuft Dir nicht davon. Wenn Du jetzt nicht weißt, was Du "mit Deinem Leben anfangen sollst", hab' Geduld. Es findet sich alles.

Ich bin, nach 24 Jahren Arbeiten, 22 Jahre davon in derselben Firma, jetzt z. B. an einem Punkt, wo ich noch einmal studiere, um etwas Neues zu beginnen.

Das Leben ist kein gerade Weg. Und man hat viel mehr Spaß daran, wenn man es schafft, sich für den Ritt locker zu machen. Du hast alle Zeit der Welt dafür.

Versuche, Deinen Fokus zunächst einmal auf das nächste Ziel, das Lernen, zu legen, auch wenn es sehr schwerfällt. Und kläre vielleicht das Verhältnis zu Deinem Freund. Alles andere kann warten - und ergibt sich von alleine, wenn Du Dich öffnen kannst für das Leben an sich.

Alles Gute.

Cool bleiben. Mir ging es nach dem Abi ebenso. Da habe ich direkt nach der Prüfung die Stadt verlassen und habe erst einmal in der Weltgeschichte herumgejobbt. Der Liebeskummer (er ist nach Argentinien ausgewandert) hat mich noch eine Zeitlang begleitet, aber dann habe ich doch die große Liebe gefunden. Dann habe ich in einer deutschen Großstadt ein Studium angefangen, es aber abgebrochen, einen guten Job gefunden, mich weitergebildet und Karriere gemacht. Auch Du wirst Deinen Weg finden und noch viele interessante Erfahrungen machen. Kopf hoch, nur Mut! Alles wird gut.

Ich war in der letzten Woche auch in so einem Loch. Glücklicherweise hatte ich einen Termin beim Neurologen und konnte das mit ihm besprechen. Er riet mir, viel zu laufen. Durch die Muskelbewegung werden auch die Gedanken aktiviert. Abschalten bzw. abstellen kann man das Grübeln ja nicht. Aber freier denken, wenn man allein einen Spaziergang macht. Diese Erfahrung hatte ich schon früher gemacht. Im "Ernstfall" vergesse ich sie meist. Nun hat er es mir bestätigt.

Als ich Freitag wieder ein Tief hatte, das Samstag noch schlimmer wurde, bin ich viel gelaufen... Es hat geholfen. Heute fühle ich mich wieder gut. Und ich werde nachher, trotz Regens, einen ausführlichen Spaziergang machen, um meine gute Stimmung zu halten.

ich sitze in einem loch, wie komme ich da wieder hoch?

irgendwie sitze ich im moment in einem tiefen, großen, schwarzen loch. alles ist scheiße, alles läuft schief. ich bin meistens total antriebslos und mag kaum noch raus gehen (nur noch wenns sein muss - einkaufen oder so) würde mich am liebsten den ganzen tag in meiner wohnung verkriechen. was kann man da machen, wie komme ich da wieder raus???? danke schon mal für die antworten.

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