Raumplanung, Stadtplanung, Wirtschaftsingenieur, Projektmanagement?

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2 Antworten

Projekt ist nur die englische Bezeichnung für Plan bzw. Planung.

Da überall geplant wird, wäre ein Projektmanager überall einsetzbar.

Da aber zur Projektplanung auch spezielles Fachwissen dazu gehört, können Projektmanager nicht beliebig in allen Fachrichtungen eingesetzt werden.

Wenn du in der Stadtplanung Projekte managen willst, solltest du auch vom Bauwesen, Bauvorschriften, Architektur usw. einschlägiges Fachwissen und Erfahrungen mitbringen.

Projektmanager müssen halt nicht alle Detailarbeiten (Sachbearbeitung) selber ausführen und erledigen, sondern sie planen im Team die Abläufe, Termine und Lieferung der Leistungen z.B. Zeichnungserstellung, Präsentationsunterlagen, Budgetierung der Leistungen, Einhaltung der Termine und Vorschriften, Freigaben.


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Kommentar von kimbo1
12.01.2016, 02:00

Danke torollo für deine Antwort:) Heißt das, dass ich mich bei dem Projektmanagement auf Stadtplanung direkt spezialisieren kann, oder ist die Arbeit eines Projektmanagers (wenn er sich auf das Bauwesen spezialisiert) sowieso gleich/ ähnlich wie die eines Stadtplaners?

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Danke torollo für deine Antwort:) Heißt das, dass ich mich bei dem Projektmanagement auf Stadtplanung direkt spezialisieren kann, oder ist die Arbeit eines Projektmanagers (wenn er sich auf das Bauwesen spezialisiert) sowieso gleich/ ähnlich wie die eines Stadtplaners?

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Kommentar von brandenburger83
18.06.2017, 17:02

Vielleicht ist die Antwort etwas spät, aber ein Stadtplaner kann auch als Projektmanager arbeiten. Tue ich jedenfalls ;-) in einer der größeren Projektentwicklungsgesellschaften. Bei uns sind überwiegend Stadt- und Raumplaner tätig, in einigen Abteilungen findet man auch mal einen Bauingenieur oder Architekten. "Halbe Ingenieure" (Wirtschaftsing.) gibt's bei uns so wenig wie bei den Unternehmen, die wir für Arbeiten beauftragen (Ingenieurbüros, Vermesser, Bauunternehmen, ...). Es geht nun einmal in erster Linie ums Bauen und davon haben Wirtschaftsingenieure, die sicherlich in anderen Gebieten mehr auf dem Kasten haben, leider keine Ahnung und daher gibt's für sie keinen Verwendungszweck. Das fängt schon damit an, dass die Planerei als Alleinstellungsmerkmal ihre Projektorientierung hat, wo schon im ersten Jahr in sehr kleinen Gruppen -- mit Betreuung durch mehrere Profs und externe Ingenieure aus der Privatwirtschaft -- Projekte durchgeführt werden und sich dies bis ans Studienende durchzieht. Solche Kompetenzen muss man halt leider dadurch erwerben, dass man sie immer und immer wieder mit unterschiedlichen Personen und Fragestellungen übt. In einem Massenstudium, wo man "nur" mit Klausuren und Hausarbeiten beschäftigt ist, ist das nicht möglich und auch nicht deren Anspruch. Und nicht falsch verstehen: Das Wirtschaftsingenieurwesen hat absolut seine Existenzberechtigung und sicherlich findet man auch interessante Tätigkeiten. Aber für die Raumplanung sind sie so wenig geeignet wie ein Raumplaner für typische Tätigkeiten eines Wirtschaftsingenieurs. Das eine Studium ist nicht besser oder schlechter als das andere, sondern halt anders. Ein Arzt ist ja auch kein Jurist und vice versa.

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