Rauchwarnmelder - Mieter muss zahlen?

8 Antworten

Ist das rechtens, dass mir die Melder "aufgebrummt" werden,

Sofern dies im Mietvertrag oder ergänzend zum Mietvertrag geregelt ist ja. Andernfalls nur die künftigen Wartungskosten als Betriebskosten.

obwohl ich auch billigere einmalig bezahlen kann? Muss ich das akzeptieren?

Ja. Denn der VM haftet (gerade bei gesetzlich vorgeschriebenen) Rauchmeldern für deren Betriebsbereitschaft. Und das kann er nicht, wenn er die fachgerechte Installation nicht nachweisen kann.

G imager761

Endlich eine hilfreiche Antwort, ich danke dir^^ Finde es nur komisch, weil meine Eltern auch bei dem selben Vermieter eine Wohnung haben, aber da ist soetwas nicht, obwohl es dort Melder gibt.

0
@Pennergamerei

die werden dann sicher über bka abgerechnet.so ist es bei mir auch.in mv sind die pflicht und könner ein bestandteil der bka sein

0
@Pennergamerei

Anmerkung zum Kommentar von imager761 nach dessen Meinung der Vermieter DAS darf: Der Vermieter Kauft jetzt ne Ladung Rauchmelder vom Großhändler, er ist ja ein schlauer und sparsamer Vermieter. Dann " brummt " er jedem seiner Mieter anteilig die Kosten hierfür auf. ( Kleinvieh macht auch Mist ) Die Rauchmelder haben sich in kürzester Zeit sehr schnell bezahlt gemacht bzw. sind **von euch** bezahlt worden. Die Kasse klingelt aber weiter. Denn der Vermieter hat ja eine Linzens zum Geld drucken ;o) Die Originalrechnung reicht er natürlich beim unwissenden Finanzamt mit ein. Denn es sind für Ihn ja **Betriebskosten** die seine " Steuerlast " mindern. Die Wartung übernimmt der schlaue Vermieter natürlich auch selbst. D.h. 1 - 2 mal im Jahr das Knöpfchen drücken und hören obs der Rauchmelder noch tut. Evtl. alle 2 Jahre mal den " sündhaft teuren " für 3,50 Eure wechseln. Aber das macht der schlaue Vermieter gerne, denn den neuen Akku setzt er ja steuerlich wieder ab und lässt sich die Wartungsarbeiten **von euch, den Mietern bezahlen?!? Möge der Herr uns vor solchen " Brüdern " schützen, die uns Vermieter alle in ein sehr schlechtes Licht rücken. Amen - der Seestern ***

0

Ich glaube hier ist mal etwas grundsätzliches klar zu stellen. Ein Amtsgericht entscheidet nur in einen individuellen Fall und nicht für die ganze Republik. Selbst wenn in 2. Instanz ein Landgericht welches grundsätzlich für Berufungsverfahren zuständig ist anders entscheidet, bezieht es sich nach wie vor um diesen* individuellen* Fall des Rechtsstreites. In der Regel ist hier u.a. wg. des relativ geringen Streitwertes hier Ende des Fahnenstange. Sollte wider erwartet das Oberlandesgericht angerufen und der Fall zur Entscheidung zugelassen werden, hat auch diese Entscheidung lediglich eine " richtungweisende " Wirkung und kann von jedem OLG des betreffenden Bundeslandes anders entschieden werden. Die letzte höchste richterliche Rechtsprechung " kann " vom Bundesgerichtshof erfolgen. Diese Rechtsprechung hat dann allerdings länderübergreifende Wirkung und kann nur noch vom Bundesgerichtshof aufgehoben werden. Ich glaube allerdings kaum, dass man sich mit dem Umlageschlüssel von installierten Rauchmeldern beschäftigen werden. Obwohl; es soll ja Rechtsanwälte geben, die sich durch solche Grundsatzurteile gerne etwas mehr ins Rampenlicht stellen wollen. Und wer soll das alles bezahlen fragst du? WIR - die einfachen Steuerzahler. Grüße vom Seestern *

in Mieter muss nicht ohne weiteres für die Wartungskosten eines Rauchmelders aufkommen. Das berichtet die Fachzeitschrift "NJW-Rechtsprechungs-Report Zivilrecht" (Heft 19/2011) unter Berufung auf ein Urteil des Amtsgerichts Bielefeld. Mehr zum Thema Was tun, wenn die Miete teurer wird? Wir stellen Ihnen die wichtigsten Regeln bei einer Mieterhöhung vor. Mieterhöhung: Was Verbraucher wissen müssen

Denn diese Kosten fielen grundsätzlich nicht unter die sogenannten Betriebskosten. Das sei allenfalls der Fall, wenn dies im Mietvertrag ausdrücklich vereinbart ist (Az.: 17 C 288/11). Das Gericht gab mit seinem Urteil der Klage eines Mieters statt.

Er hatte sich dagegen gewandt, dass der Vermieter in die Betriebskosten auch die Wartung der Rauchmelder einbezogen hatte. Das Amtsgericht sah wie der Mieter dafür keine rechtliche Grundlage. Es sei Sache des Vermieters, Rauchmelder im gebrauchsfähigen Zustand zu halten. Dazu gehöre auch die jährliche Prüfung und Wartung der Geräte. Eine andere Verfahrensweise müsse mit dem Mieter vereinbart werden. http://www.rp-online.de/wirtschaft/ratgeber/urteile/mieter-muss-nicht-fuer-wartung-zahlen-1.2637802

Ankündigung Wartung Rauchmelder? Zweittermin?

  1. Frage: Wie lange vorher muss der Termin zur Wartung der Rauchmelder angekündigt werden?
  2. Frage: Findet dafür ernsthaft ein 2ter Termin statt, wenn jemand nicht anwesend ist?
  3. Frage: Laut www.rauchmelderpflicht.eu/rauchmelderpflicht/deutschland/rauchmelderpflich-bayern/ ist die Bereitschaft durch den Mieter zu gewährleisten, dann kann ich das doch selber durchführen - in Absprache mit der HV (die natürlich wieder nicht erreichbar ist im Moment, daher die frage hier bei gutefrage.net).
  4. Frage: Ist ein 2 Stundenfenster für eine RM-Wartung überhaupt gerechtfertigt? (es sind 10 Wohnungen - die Installation allein hat keine 5 Minuten gedauert, dass mal 10 ist grob eine Stunde?)
...zur Frage

Rauchmelder im Treppenhaus (Fluchtweg), wo genau?

Hallo,

in Hessen müssen in Räumen, die als Fluchtwege dienen und innerhalb einer Wohnung liegen, Rauchmelder angebracht werden.

In einem Treppenhaus als Fluchtweg, wo genau müssen die Rauchmelder sein, um dem Gesetz und der aktuellen Norm DIN 14676 Genüge zu tun?

In der Bedienungsanleitung steht, nur in einer mittleren Etage, und in der oberen nicht. Woanders steht, nur ganz oben. Das alles nur grafisch und vage. Alle ausführlichen Anleitungen lassen das Thema aus.

An relevanten Infos kann ich nur folgendes finden: - Flure sind weitgehend wie Räume zu behandeln - Ab 6m Raumhöhe reicht kein einzelner Rauchmelder, sondern der Raum muss wohl in der Höhe irgendwie geteilt werden und zusätzliche Rauchmelder angebracht werden - Wenn Türen offen oder geschlossen sein können, müssen vermutlich beide Fälle berücksichtigt werden. Richtig? Geht das notfalls mit 2 Rauchmeldern? - 50cm Abstand zu Wänden, Schrägen - wobei das immer nur so dargestellt wird, dass das für fallende Schrägen gibt. Steigende Schrägen gehören zum Thema Treppenhaus und werden in allen Anleitungen konsequent totgeschwiegen.

Das Thema steigende Schrägen hat erhebliche Konsequenzen. Gilt hier auch ein Mindestabstand, müssen alle Lampen entfernt werden und die Rauchmelder an geraden Flächen zwingend exakt in der Mitte platziert werden (Ausnahme 50cm-Abstand). Gilt der Mindestabstand nicht, muss der Melder zwingend in die Nähe der steigenden Schräge, 50 cm weg von allem anderen.

Also wie könnte das sein? Gibt es vielleicht doch irgendwo eine relevante, glaubwürdige Anleitung?

Der Wortlaut der Norm scheint extrem "hochwertig" zu sein und wird nur zum Preis von ca. 4 Rauchmeldern offengelegt.

...zur Frage

Bei Threema nur einmalig zahlen?

Hey, ich habe mir überlegt, Threema zu downloaden nun möchte ich wissen, ob man diesen Preis beim Store nur einmalig zahlt, oder ob dort monatlich oder jährlich Gebühren anfallen. Hat jemand eine Ahnung?

...zur Frage

Ist das erlaubt?......Mietrecht.

da flattert heut bei allen Hausbewohnern ein Brief von der Hausverwaltung rein mir der Begründung, sie wollen uns mal wieder von der Firma Techem ,in alle Räume Rauchwarnmelder anbringen lassen.

Ferner kommt einmal im Jahr jemand von denen zur Kontrolle.Unkostenbeitrag jährlich wird auf die Nebenkosten eines jeden Einzelnen abgewiegelt.

Die Rauchmelder die ich aus dem Baumarkt kenne kosten nur Pfennige und anbrigen kann ich diese auch alleine.Die Batterie jährlich wechseln ist mir auch nicht fremd und kriegt jeder Mensch selber hin.

Ist so was überhaupt rechtens?

...zur Frage

Wie kann ich mich als Mieter wehre, wenn ein Rauchmelder zuviel eingebaut wurde und die Kosten ich dafür tragen muss?

In unserer Mietwohnung mussten wir von der Genossenschaft aus Rauchmelder eingebaut werden. Wir haben vorab nur einen Termin zugeschickt bekommen, aber null Informationen zu der Thematik. Es wurden uns keine Kosten aufgegliedert und Informationen zu den Rauchmeldern!

Gestern haben wir die Rauchmelder in der Wohnküche (Küche + Wohnzimmer), Schlafzimmer und Arbeitszimmer eingebaut bekommen. Als ich nun erfahren habe, dass meine Eltern keinen Rauchmelder im Wohnzimmer bekommen haben, habe ich mich im Internet informiert und gelesen, dass sie keinen im Wohnzimmer eingebaut bekamen. Meine Eltern sind Mieter bei der selben Mietgenossenschaft!

Der Witz ist, dass der Monteur zum Schluss im Flur neben mir stand und noch sagte, dass er nicht gern bei der Tür im Flur zur Wohnküche die Rauchmelder installiert, weil er mit dann gleich einen Stock wegen Fehlalarm durch Bratfett dazu geben müßte. Dabei hat er genau Mittig im Raum vor der Tür IN der Wohnküche einen Rauchmelder installiert!!!

Nun habe ich im Netz recherchiert und heraus gefunden, dass ein Rauchmelder im Wohnzimmer und Küche gesetzlich garnicht vorgeschrieben ist und dass die Kosten für die Montage und jährliche Überprüfung bis zu elf Prozent auf den Vermieter umverlegt werden können...und von der Genossenschaft mit Sicherheit auch umverlegt werden.

Wie kann ich mich gegen den Rauchmelder in der Wohnküche und die Kosten dafür wehren, ohne dass der Vermieter etwas dagegen machen kann?

Muss der Vermieter mich vorher über die Kosten nicht informieren?

Was kann ich rechtlich dagegen ohne Anwalt tun?

Ist eine Mietminderung möglich, da der eine Rauchmelder gesetzlich nicht vorgeschrieben ist?

...zur Frage

Erbschaftssteuern wie oft?

hallo, muss man nur einmalig die erbschaftssteuer zahlen oder jährlich?

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?