Rauchmelderpflicht ab 31.12.2015 Sachsen Anhalt

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Das könnt und sollt ihr selbst.

Denn die Rauchwarnmelder dienen nicht der Sicherheit und dem Bestand des Gebäudes und fällt damit nicht in die Zuständigkeit der Wohnungseigentümergemeinschaft, sondern sorgt für die Sicherheit von Schlafenden Personen in deinem Sondereigentum. Denn es wird weder ein Feuer gelöscht, noch Nachbarn gewarnt, sondern du lediglich geweckt.

Hier die einschlägige Vorschrift der Landesbauordnung des Landes Sachsen-Anhalt:

§ 47 Wohnungen Abs. (4) In Wohnungen müssen Schlafräume und Kinderzimmer sowie Flure, über die Rettungswege aus Aufenthaltsräumen führen, jeweils mindestens einen Rauchwarnmelder haben. Die Rauchwarnmelder müssen so angebracht und betrieben werden, dass Brandrauch frühzeitig erkannt und gemeldet wird. Die Rauchwarnmelder sind auf Verlangen für Menschen mit nachgewiesener Gehörlosigkeit mit optischen Signalen auszustatten. Bestehende Wohnungen sind bis zum 31. Dezember 2015 dementsprechend auszustatten.

Wer die Dinger anbringt oder wartet ist nicht festgelegt, bleibt also Sache des Wohnungseigentümers und nicht der Gemeinschaft.

"wir sind eine Wohnungseigentümergemeinschaft " und deshalb muß ein Beschluß dieser Gemeinschaft herbeigeführt werden.

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Lachnummer und der BGH ist da völlig anderer Auffassung: 27.06.2013 - Wenn der Einbau von Rauchwarnmeldern in der Landesbauordnung verankert ist (siehe Gesetzgebung), darf die Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG) die Nachrüstung beschließen. Die Rauchmelder sind dann kein Sondereigentum. Das entschied der Bundesgerichtshof (BGH) in einem am 25.06.2013 veröffentlichten Urteil vom 08.02.2013 (AZ. V ZR 238/11). D.h. für den nachträglichen Einbau der Geräte gilt die Beschlusskompetenz der WEG.

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@schleudermaxe

Wenn du lachen willst, dann suche den Widerspruch.

Die Zuständigkeit bleibt beim Sondereigentümer trotz BGH. Der BGH hat lediglich festgestellt, dass die WEG auch eine Kompetenz besitzt die Anbringung von Rauchwarnmelder als gemeinschaftliche Aufgabe zu beschließen. Das ist kein Widerspruch zu meiner Antwort.

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Wir sind auch eine Eigentümergemeinschaft, da kam das auch zur Sprache. Zum Glück haben wir dem "Angebot" nicht nachgegeben, Wie haben jetzt einen neuen Verwalter, der sagte uns wir sollten das auf jeden Fall privat machen, uns aber nicht die billigsten kaufen, Bei dieser Gemeinschaftssache wäre es schon zu gravierenden Problemen gekommen, da von denen Überprüfungen stattfinden und ein Eigentümer sich geweigert hat der Überprüfung stattzugeben, also die nicht in die Wohnung gelassen hat. Es ging sogar bis vor Gericht, da gibt es nämlich rechtliche Vorschriften, also war nur Theater. Daher besser, es kauft jeder für sich selber welche.

Lachnummer und beim ersten Alarm in der Bude haftet der Eigentümer allein für alle Einsätze und die Funktionen, so jedenfalls die Gerichte. Wie kann man/frau nur so eng sein!!!!!!!!

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Nein, das muss keine zertifizierte Firma machen. Das ist nur eine Lizenz zum Gelddrucken. Damit könnte man auch den Hausmeister beauftragen. Sehr viel mehr als Batterienwechsel und alle paar Jahre mal ein defektes Gerät austauschen ist eh nicht zu machen. Und die Batterien halten locker 1 Jahr.

Na, dies ich eben nicht n u r dies "Sehr viel mehr als Batterienwechsel und alle paar Jahre mal ein defektes Gerät austauschen ist eh nicht zu machen" Die Funktionsprüfung ist nicht nur eine Sichtprüfung sondern auch eine Rauchkammerprüfung. Die Funktionsprüfung mit dem Tastknopf ist lediglich eine elektrische Prüfung, aber keine vollständige Funktionsprüfung. Dazu kommt dann noch das Montageprotokoll am Ort selbst. Wer das nicht ausfertigt, ist aus meiner Sicht kein Fachmann.

G-SRME Rauchmeldererfassung www.rauchmeldererfassung.org Ein Initiativ-Projekt von Dipl.-Ing. Thomas Klein

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