Rauchmelder in Eigentumswohnung

8 Antworten

Ja, und? Kann er doch machen, wenn er schon welche installiert hat. Dann ist er aber auch selbst für die Wartung verantwortlich. Das sollte er der WEG schriftlich bestätigen. Warum sollte das Gemeinschaftseigentum sein, wenn sie innerhalb der Wohnung installiert sind? Im Treppenhaus wäre es etwas anderes.

Dieser Eigentümer kann das selbst warten, da er Berufs wegen dazu in der Lage ist.

Ich hab bisher einige Urteile gelesen, dass es sich um Gemeinschaftseigentum handeln soll, was ich auch für widersprüchlich halte, da die Rauchmelder ja in den Wohnungen sind. Die im Treppenhaus sind Gemeinschaftseigentum, das ist logisch.

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@mamaundkind

Das ist abhängig vom Beschluss der Eigentümerversammlung. Sie kann beschließen, dass sie zum Gemeinschaftseigentum gehören, zu mieten sind, jährlich von Fachfirmen zu warten sind und mit einer Zentrale per Funk verbunden werden. Dazu besteht aber kein Zwang. Es wird aber von den Hausverwaltungen gerne so getan, als ob dies zwangsweise so sei; die Verdienen damit aber nur Geld (Provision und Verwaltungsgebühren).

Mach den Landesbauordnungen ist allein in Schlafräumen und Fluren vom Eigentümer je ein Rauchwarnmelder anzubringen, dessen Betrieb vom Mieter zu garantieren ist. Denn Rauchwarnmelder dienen ausschließlich dem Menschenschutz und nicht dem Sachenschutz.

Verstöße sind nicht einmal eine Ordnungswidrigkeit.

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Gemäß BGH Urteil aus 2013 gehören die Rauchwarnmelder in einer Eigentümergemeinschaft nicht zum Sondereigentum. Das heißt, dass der Eigentümerversammlung mehrheitlich den Einbau und die Wartung beschließen kann und hierfür auch einen Dienstleister beauftragen kann. Theoretisch könnte der Verwaltungsbeirat dieses auch juristisch für alle Wohnungen durchsetzen. In der Praxis wird es aber nicht gemacht. Sollten sich Eigentümer dem mehrheitlichen Beschluss widersetzen, so werden ihre Wohnungen bei Beauftragung eines Dienstleisters aussen vorgelassen.

Vielen Dank für die Antwort. Dieses Urteil zitiert die Hausverwaltung. Mir behagt es aber nicht, wenn da irgendwelche Leute bestimmen wollen, was in meiner Wohnung passiert.

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Theoretisch könnte der Verwaltungsbeirat dieses auch juristisch für alle Wohnungen durchsetzen.

Nein. Der Verwaltungsbeirat hat lediglich die Aufgaben, welche in § 29 WEG beschrieben sind. Mehr nicht. Nur der Verwalter kann bei entsprechender Beschlussfassung die Beschlüsse auch durchsetzen.

Das Urteil von dem du sprichst ist vom 08.02.2013 mit dem Aktenzeichen: V ZR 238/11.

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Meiner Auffassung nach ist die Sache ganz klar - Rauchmelder in der Wohnung des Eigen-tümers sind ganz klar Sondereigentum, im Gemeinschaftseigentum (im Hausflur zum Beispiel) ganz klar Gemeinschaftseigentum.

So denke ich eigentlich auch. Allerdings haben wir nun ein Schreiben bekommen, dass es sich bei den Rauchmeldern in den Wohnungen um Gemeinschaftseigentum handeln soll. Finde ich nicht so super

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@mamaundkind

In Hausfluren sind keine Rauchwarnmelder vorgeschrieben. Sonst richtig, solange die EV nicht etwas anderes beschließt.

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