Rauchen und Hilfe beim aufhören?

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5 Antworten

Hallo,

die Einsicht und das Bewusstsein etwas ändern zu wollen/müssen ist der erste und der wichtigste Schritt. Ein fester Endschluss und ein starker Wille sind dann entscheidend.

Die ersten Wochen sind die schwersten. Danach schwächen sich die Entzugserscheinungen langsam ab. Leider kann es sogar nach Jahren immer wieder Situation geben, in denen das Suchtverhalten sich bemerkbar macht.

Leider helfen die ganzen angepriesenen Hilfsmittel, wie Nikotinpflaster, Nikotinkaugummis etc. erwiesenermaßen nicht. Das ist der Grund warum sie angeboten werden. Paradox? Ja, leider. Es ist ein Milliarden-Geschäft.

Von herkömmlichen Zigaretten geht ein extremes Suchtpotential aus. Es entsteht bei den meisten Menschen sowohl eine psychische, als auch physische Abhängigkeit. Das ist durchaus gewollt. Schließlich sind die meisten Raucher jahrzehntelange, treue Kunden, der Tabakindustrie. Das gilt es zu schützen.

Es ist nicht das Nikotin, das diese extreme Sucht auslöst. Nikotin in Reinform, wie es im Liquid vorhanden ist, ist nur sehr gering Sucht gefährdend. Erst der Cocktail aus den nahezu unzähligen Zusatzstoffen, in Verbindung mit dem Nikotin, erzeugt diesen extrem suchtgefährdenden Stoff.

Man kann es sich einfacher gestalten, stressfrei, ohne Entzugserscheinungen.

Das Risiko eines Rückfalls ist dann deutlich gemindert.

Für viele Raucher, die gern aufhören möchten, es aber nicht schaffen, ist der Umstieg auf dampfen von E-Zigaretten ein interessanter Weg.

Für viele ehemalige Raucher war es ein Umstieg, für einen späteren Ausstieg. Das liegt daran, dass das Suchtpotential beim Dampfen von E-Zigaretten wesentlich geringer ist.

Laut der neusten Studie der Eurostat (europäisches Statistikamt) gab es in 2014 bereits 6 Millionen Menschen in Europa, die durch E-Zigaretten einen totalen Rauchstopp erwirkt haben. Damit sind E-Zigaretten die einzig wirksame Methode um erfolgreich vom Rauchen wegzukommen.

Es ist ein stressfreier Ausstieg vom Rauchen.

Beim korrekten Umstieg gibt es keine Entzugserscheinungen.

Das Nikotin bekommt der Körper über das Liquid. Deswegen ist es ein stressfreier Abschied vom Rauchen. Weiterer Umgang mit dem rauchenden Bekanntenkreis wird durch fehlende Entzugserscheinungen für Jeden unproblematisch.

Eine 2 jährige Studie des britischen Gesundheitsministeriums belegt, dass dampfen mit E-Zigaretten zu ca. 95% weniger schädlich ist, als rauchen herkömmlicher Zigaretten. Die krebserregenden Stoffe die bei herkömmlichen Tabakzigaretten rauchen anfallen, gibt es beim Dampfen nicht.

Ein ins deutsche übersetzter Auszug, der britischen Studie, findet sich auf der Seite Forschung und Wissen.

https://www.forschung-und-wissen.de/nachrichten/medizin/studie-e-zigaretten-sind-gesuender-als-normale-zigaretten-13372307

Dampfen ist auch wesentlich günstiger, außer man steigt in den SubOhm Bereich bei E-Zigaretten ein. SubOhm E-Zigaretten sind die Nebelwerfer unter den E-Zigaretten. (SubOhm Bereich = Verdampferköpfe unter 1,0 Ohm)

Für einen Ausstieg vom Rauchen sind E-Zigaretten im SubOhm Bereich ungeeignet, da sich das Nikotin schwer dosieren lässt. 

Für einen erfolgreichen Umstieg bedarf es einer vernünftigen E-Zigarette und einem Liquid, dass mit der Nikotinmenge dem Rauchverhalten angepasst ist. Dann ist es für die meisten unproblematisch und erfolgreich.

Die Investition amortisiert sich bei einem durchschnittlichen Raucher innerhalb von wenigen Wochen.

Während ein durchschnittlicher Raucher etwa 200€ pro Monat ausgibt, kommt ein Dampfer gerademal auf 20-30€.

Genügend Argumente um darüber ein paar Gedanken zu verschwenden.

Eine E-Zigarette ist kein Allheilmittel, aber es kann eine Hilfe sein, sich dauerhaft erfolgreich vom Rauchen zu verabschieden. Trotz allem zählt der eigene Wille.

Alles Gute Dir.....

Bei Fragen einfach melden.

Gruß, RayAnderson  😏

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Ich habe viel geraucht, die letzten Jahre ca. 30-40 Zigaretten am Tag.

Mir hat beim Aufhören geholfen, mir im Vorfeld klarzumachen, warum ich das nicht mehr will und auch mit meinen Freunden zu diskutieren. Darüber wird einem dann die Notwendigkeit des Entschlusses klar.

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) bietet eine Internetseite mit Informationen Rund um das Thema und hat dort auch ein Programm, zu dem man sich anonym anmelden kann (mit eMail-Adresse). Vorher kannst du dir viele Infos anschauen, das ist ziemlich gut gemacht.

Mir hat das vor einigen Jahren sehr geholfen, weil dort viele Tipps für die ersten Tage aufgelistet waren (für jeden Tag ein kleiner Text), die ich dann auch teilweise umgesetzt habe.

Am Ende muss man sagen: Halte sieben Tage durch und du bist clean und steck dir ein Ziel, das in weiter Ferne liegt. Ich bin ein Jahr später einen Marathon gelaufen. Wenn ich zwischendurch dann mal gerne eine Zigarette geraucht hätte, war mir direkt klar: ich laufe nicht 4x die Woche durch den Wald, um mir die neugewonnene Luft und Kondition jetzt kaputt zu machen.

Außerdem ist rauchen teuer, es stinkt, es macht dich so krank, es kostet unmengen Zeit und es ist einfach unsexy.

Viel Erfolg, es lohnt sich!

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Wenn du das wirklich willst, musst du komplett aufhören!  Das klappt, wenn man den Willen dazu hat. Habe ich auch so gemacht und bin nun seit 5 Jahren rauchfrei!

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Das Einzig was hilft ist von jetzt auf gleich aufzuhören.Ist aber hart. man muss sehr diszipliniert sein. Ich hab nur eine Woche durchgehalten ^^

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Wichtig ist das du wirklich aufhören willst und warum

Mach kleine Schritte 

Versuche nicht komplett aufzuhören sondern immer weniger zu rauchen

Kannst ja auch von Tabak zu etwas gesünderen umsteigen ;)

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Kommentar von glaubeesnicht
19.06.2017, 04:11

Versuche nicht komplett aufzuhören sondern immer weniger zu rauchen

Das klappt fast nie!

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