Rauchen ohne Qual aufhören?

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4 Antworten

Hallo,

die Einsicht und das Bewusstsein etwas ändern zu wollen/müssen ist der erste und der wichtigste Schritt. Ein fester Endschluss und ein starker Wille sind dann entscheidend.

So weit bist Du schonmal... nun der nächste Schritt.

Die ersten Wochen sind die schwersten. Danach schwächen sich die Entzugserscheinungen langsam ab. Leider kann es sogar nach Jahren immer wieder Situationen geben, in denen das Suchtverhalten sich bemerkbar macht.

Leider helfen die ganzen angepriesenen Hilfsmittel, wie Nikotinpflaster, Nikotinkaugummis etc. erwiesenermaßen nicht. Das ist der Grund warum sie angeboten werden. Paradox? Ja, leider. Es ist ein Milliarden-Geschäft.

Von herkömmlichen Zigaretten geht ein extremes Suchtpotential aus. Es entsteht bei den meisten Menschen sowohl eine psychische, als auch physische Abhängigkeit. Das ist durchaus gewollt. Schließlich sind die meisten Raucher jahrzehntelange, treue Kunden, der Tabakindustrie. Das gilt es zu schützen.

Es ist nicht das Nikotin, das diese extreme Sucht auslöst. Nikotin in Reinform, wie es im Liquid vorhanden ist, ist nur sehr gering Sucht gefährdend.

Erst der Cocktail aus den nahezu unzähligen Zusatzstoffen, in Verbindung mit dem Nikotin, erzeugt diesen extrem suchtgefährdenden Stoff.

Man kann es sich einfacher gestalten, stressfrei, ohne Entzugserscheinungen.

Das Risiko eines Rückfalls ist dann deutlich gemindert.

Für viele Raucher, die gern aufhören möchten, es aber nicht schaffen, ist der Umstieg auf dampfen von E-Zigaretten ein interessanter Weg.

Wichtig dabei ist ein sofortiger, kompletter Umstieg. Zwischen rauchen und dampfen zu Switchen ist kontra produktiv und das Risiko wächst nicht vom Rauchen wegzukommen.

Laut der neusten Studie der Eurostat (europäisches Statistikamt) gab es in 2014 bereits 6 Millionen Menschen in Europa, die durch E-Zigaretten einen totalen Rauchstopp erwirkt haben. Damit sind E-Zigaretten die einzig wirksame Methode um erfolgreich vom Rauchen wegzukommen.

Es ist ein stressfreier Ausstieg vom Rauchen.

Beim korrekten Umstieg gibt es keine Entzugserscheinungen.

Das Nikotin bekommt der Körper über das Liquid. Deswegen ist es ein stressfreier Abschied vom Rauchen. Weiterer Umgang mit dem rauchenden Bekanntenkreis wird durch fehlende Entzugserscheinungen für Jeden unproblematisch.

Eine 2 jährige Studie des britischen Gesundheitsministeriums belegt, dass dampfen mit E-Zigaretten zu ca. 95% weniger schädlich ist, als rauchen herkömmlicher Zigaretten. Die krebserregenden Stoffe die bei herkömmlichen Tabakzigaretten rauchen anfallen, gibt es beim Dampfen nicht.

Ein ins deutsche übersetzter Auszug, der britischen Studie, findet sich auf der Seite Forschung und Wissen.

https://www.forschung-und-wissen.de/nachrichten/medizin/studie-e-zigaretten-sind-gesuender-als-normale-zigaretten-13372307

Dampfen ist auch wesentlich günstiger, außer man steigt in den SubOhm Bereich bei E-Zigaretten ein. SubOhm E-Zigaretten sind die Nebelwerfer unter den E-Zigaretten. (SubOhm Bereich = Verdampferköpfe unter 1,0 Ohm)

Für einen Ausstieg vom Rauchen sind E-Zigaretten im SubOhm Bereich ungeeignet, da sich das Nikotin schwer dosieren lässt. 

Für einen erfolgreichen Umstieg bedarf es einer vernünftigen E-Zigarette und einem Liquid, dass mit der Nikotinmenge dem Rauchverhalten angepasst ist. Dann ist es für die meisten unproblematisch und erfolgreich.

Die Investition amortisiert sich bei einem durchschnittlichen Raucher innerhalb von wenigen Wochen.

Während ein durchschnittlicher Raucher etwa 200€ pro Monat ausgibt, kommt ein Dampfer gerademal auf 20-30€.

Genügend Argumente um darüber ein paar Gedanken zu verschwenden.

Eine E-Zigarette ist kein Allheilmittel, aber es kann eine Hilfe sein, sich dauerhaft erfolgreich vom Rauchen zu verabschieden.

Auch ich habe über 30 Jahre geraucht und bin durch E-Zigaretten von einem Tag zum nächsten umgestiegen. Ich hatte weder das Verlangen noch einmal eine Zigarette zu rauchen oder ein Problem mit dem Umgang mit anderen Rauchern.

Die allgemeine Gesundheit verbessert sich in sehr kurzer Zeit spürbar.

Alles Gute Dir.....

Bei Fragen einfach melden.

Gruß, RayAnderson  😏

Hi,

ich hatte auch Probleme gehabt mit dem Rauchen aufzuhören. Als ich versuchte aufzuhören, hatte ich für die erste Zeit starke Stimmungsschwankungen, Heißhunger und allgemein war ich sehr "aktiv", weil mir einfach die Zigarette fehlte..
Dann hab ich mir eine E-Zigarette bestellt und dann habe ich sofort mit der Zigarette aufgehört - von einen Tag auf den anderen.
Die Nikotinmenge war am Anfang auf 18mg, dann auf 6mg und dann ging ich auf 0mg Nikotin runter.

Die E-Zigarette habe ich insgesamt 1-2 Monate "gedampft", danach habe ich damit auch komplett aufgehört und hatte gar keine Probleme mehr. Also ich hatte auch nicht den Drang nach einer Zigarette. Um das aber komplett nochmal zu testen, habe ich dann eine Zigarette von meinem Onkel geraucht. Und ja, was soll ich sagen: Schmeckt mir gar nicht mehr, es stinkt enorm.. Und allgemein hab ich mich daran "entwöhnt" und merke auch, wie das eigentlich stinkt.
Sprich: Ich habe einen besseren Geruchssinn, Geschmackssinn, eine bessere Haut und allgemein auch mehr "Kraft" im Alltag. Es hat sich einfach alles gebessert.

Also aufhören lohnt sich wirklich - vor allem auch finanziell, aber in erster Linie der Gesundheit zur Liebe! Die erste Tage sind die schlimmsten, aber danach geht es immer besser voran - hab den Mut! :-)

LG und alles Gute!

Vielen Dank.
Bin selbst Schülerin und mit 13 anzufangen ist viel zu früh. Arbeite nicht verdiene kein eigenes Geld bekomme nur Taschengeld was mir dann halt für meine Zigaretten reicht.
Kann mir aber dann auch fast nichts holen.
Meine ausdauer ist total sorry auf gut deutsch gesagt im arsch damals war ich so sportlich ich könnte den ganzen Tag nur rennen jetzt renn ich 70 metee und bin schon total am abkacken. Das nervt halt enorm hab keine Lust mehr drauf aber es ist so schwer :(

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@keimfreiername

Gerne.
Mit 13 anzufangen ist wirklich sehr, sehr früh. Natürlich probiert man in dem Alter schnell mal eine Zigarette aus. Nur oft lässt man diese dann halt liegen und "zieht" nicht dann konsequent durch über die Jugend hinweg :-/
Das mit der Ausdauer kann ich verstehen und allgemein nervt es Dich bestimmt auch, wenn Du morgens aufstehst und erstmal den ganzen Schleim abhusten musst, ne?

Was mir auch geholfen hat, war einfach mal nur eine Auflistung..Wieviel ich rauche und allgemein wielange ich schon geraucht habe..
So hatte ich eine Liste gehabt, wo ich mehrere Tausend Euros nur fürs Rauchen ausgegeben habe..Monatliche Kosten dafür waren auch enorm.
Ich fand das schon ziemlich krass und rechnete das dann auf viele Jahre hoch. In einer gewissen Zeitspanne wäre sogar ein toller Mittelklassewagen als Neuwagen drin gewesen, wenn man das wirklich konsequent weiter durchgezogen hätte ;-)
Und das hat mich schon wachgerüttelt.. Auch die monatlichen Kosten. Du merkst es doch selbst.. Da Du noch Schülerin bist, kein Einkommen hast , verrauchst Du das Geld und es bleibt einfach nichts mehr übrig.

Um es aber mal auf den Punkt zu bringen: Geld kommt und Geld geht - jeder hat so seine Hobbys und Ausgaben und Prioritäten im Leben, wo er gerne mal ein Paar Scheine fliegen lässt oder nicht. Es geht aber eher darum, was Du mit Deiner Gesundheit anstellst.
Ich mein, Geld kannst Du immer bekommen - kein Thema. Denk aber mal an die Reihenfolge...Das Geld kannst Du oft nur bekommen, wenn es Dir gesundheitlich auch fit geht. Läuft das nicht mehr so gut, dann wird es auch schwer mit dem Geld. Sprich: Deine Gesundheit ist Dein Motor. Du hast nur eine Gesundheit - schätze sie.
Schätze auch Deine Gesundheit / Körper, was er täglich leisten muss , schon so - und dann ballert man sich Zigaretten noch rein und macht es sich selbst noch extra schwerer - man bezahlt quasi noch dafür? Schon krass.
Du hast nur eine Gesundheit, versau es bitte nicht und tu Dir selbst etwas Gutes.

LG

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Du musst zur Therapie gehen, wenn du die Sucht stoppen willst! Aber wenn du Stark bist, schaffst du es auch ohne Therapie. Musst einfach immer Nein zur Zigarette sagen. Bist dann zwar für 1-2 Woche extrem bedrückt danach hört es aber sicher auf, und dann bist du Rauchfrei

Guten Abend!

Mit dem Rauchen aufzuhören ist einzig und allein eine Einstellung.
Nur wahre Willenskraft schenkt dir die nötige Disziplin.

Wenn du wirklich aufhören WILLST dann schaffst du es. Du musst es aber WOLLEN. Kenne stets dein "Warum".  Es wird bestimmt nicht einfach, aber es ist möglich.

PS.
Ein langsamer Entzug bring NICHTS!
Wenn du mit dem Rauchen aufhören willst, dann tu das von einem Tag auf den anderen.

Rauche dann nie wieder denn die Rezeptoren für die Nikotinaufnahme, die du bereits aufgebaut hast werden sofort wieder aktiv.

Viel Glück!

LG

drmiriam

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