Rauchen aufhören: Wann ist das schlimmste überstanden?

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kommt drauf an, wieviel und wie lange du geraucht hast, und "überwunden" ist es nie, kenne mehrere die sogar nach JAHREN wieder angefangen haben zu paffen.

Die meisten sagen aber die ersten Tage sind die schlimmsten, dann ist es "nur noch" zu manchen Gelegenheiten schlimm (party z.B.)

Ich werd jetzt mal die nächste Zeit das weggehen in verrauchte Discos vermeiden...

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Hallo MarcBoy69, Dein Rauchpotential kenne ich leider nicht, dennoch versuche ich Dir hier mein Wissen über Rauchersucht und Entzugserscheinungen mitzuteilen. Es sind meine eigenen Erfahrungen, meine eigenen Empfindungen, mein eigener Frust, die Dir bei Deinen Bemühungen, vom Rauchen wegzukommen, nicht unbedingt hilfreich sein werden, denn................ 25 Jahre Rauchgenuss endete in totaler Sucht, alles was nach Zigarette, Zigarillo, Stumpen, Zigarre oder Pfeife aussah, wurde geraucht. Husten, Übelkeit, Gier, steigerte sich hin bis zum Beine und Hände Kribbeln, ein Hörsturz mit anschließendem einseitigem Hörverlust, besiegelte diese Exzesse -- anhängende Arzt Prognose, mach ruhig weiter so, auch ohne Beine kannst Du noch rauchen -- Nach all diesen Erkenntnissen vergaß ich das rauchen, Husten und rotzen war mir geblieben und erinnerte mich an das was um mich herum geschah. In der Genesungsphase kam der Drang nach Rauchen, täglich stärker werdend, immer wieder, mit viel Selbstmitleid hielt ich erst einmal durch, ohne rauchen. Meine Enthaltsamkeit wurde schlimm und schlimmer in ihren Auswirkungen, was sollte ich nur tun, ich hatte Angst vor den Konsequenzen, die mit Sicherheit auf mich zukämen, würde ich wieder rauchen. Also, es gab nur eines, 1 Kg. Bonbons, 10 Tafeln Schokolade, Äpfel, Apfelsinen und alle Stumpen,- Zigarren,-Pfeifen Stummel und Tabak in eine Schale gelegt und auf den Schreibtisch gestellt. Priorität hatten die Stummeln und Tabak Reste, diese lutschte ich wenn`s sehr schlimm wurde, zwischendurch wurde das Obst und die Süßigkeiten vermümmelt. Die Gier nach Rauch hielt ungebremst ca. vier Tage an, danach war der Bedarf an Obst nicht mehr so doll, nach etwa 14 Tagen war Obst tabu und nur Bonbons, Schokolade und natürlich Tabak waren noch in. Nach etwa vier Wochen wurden die Süßigkeiten verschmäht, der Bedarf war gedeckt. Lutschen und riechen am Tabak war noch aktuell (inzwischen waren die Stummel zur genüge ausgelutscht, dafür wurden neue Zigarren angeschafft) Ich kann sagen, das nach etwa der fünften Woche der Heißhunger nach Rauch, zögerlich nachließ. Nach ca. sechs Monaten war´s dann auch mit dem lutschen vorbei. Jetzt wuchs der Ehrgeiz, mit eisernem Wille das Rauchen nie mehr anzufangen. In den folgenden Monaten mussten immer wieder einmal Rauchattacken niedergemetzelt werden, es war gut, denn ich siegte und war Stolz darauf, das ich es geschafft hatte. Mittlerweile ist diese Ära trotz allem, gut verlaufen, auch hat sich mal wider gezeigt, das der Wille die Macht des Menschen ist. Mit freundlichem Gruß -/ep 09.04.14

Rauchen ist eigentlich zwei Abhängigkeiten in einer.

1. Die Nikotinsucht. Diese ist zwei Wochen nach dem Rauchen aufhören besiegt, weil Dein Körper Nikotin einfach abbaut und ausscheidet. 

2. Eine psychische Abhängigkeit, also eine Abhängigkeit Deiner Psyche. Diese ist der Grund warum manche Raucher noch Jahre nach dem Rauchen aufhören leiden.

Ich hatte früher auch auch mal aufgehört und fast ein Jahr lang in gewissen Situationen, wie Stress, Alkohol usw. gelitten wie ein Hund.... Bis ich dann rückfällig wurde.

Dann habe ich es mit einer professionellen Raucherentwöhnung gemacht. Seit dem ist jedes Rauchverlangen komplett weg. Ich bin heute definitiv frei und denke gar nicht einmal mehr an Zigaretten und dies seit Monaten. :-)

Ich kann Dir nur raten, wenn Du auch noch unter dem Rauchgedanken leidest, dann schau doch mal auf folgende Seite: http://raucherentwoehnung-nichtraucher.de/nichtraucher-werden/

Da wird das ganz genau erklärt. Übrigens wird diese Entwöhnung sogar von der KK bezahlt. Also, was hast Du schon zu verlieren?


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