Ratlos nach fast einem Jahr mit Schulterschmerzen, was kann ich tun?

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6 Antworten

Wenn durch die Spritze und Schmerzmittel keine Besserung spürbar war, dann wundert es mich nicht - denn Verspannungen werden insbesondere durch Magnesium gelöst.

http://www.magnesium-ratgeber.de/magnesium-gegen-verspannungen-das-sollten-sie-beachten/

Sprich mehr Magnesium und dann kann das alles besser werden ? Muss ich da ein bestimmtes Magnesium nehmen oder reichen diese ganz normalen Magnesium Tabletten die es soweit ich weis auch im Lidl gibt ?

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@anka95

Das Beste aber auch teuerste Magnesium ist das Magnesiumcitrat - die Lidl-Tabletten enthalten das billigere Magnesiumoxid - reicht aber in den allermeisten Fällen völlig aus.

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@bodyguardOO7

Klingt sehr gut. Ich habe mir heute Magnesiumtabletten vom Lidl gekauft und teste es jetzt mal, in der Hoffnung das es etwas bringt. Verkehrt machen kann ich damit ja nichts. Wie lange braucht so Magbesium denn Ca um zu wirken, denn wenn es nach einiger Zeit nicht weg ist, muss ich auf jeden Fall nochmal zum Arzt.

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@anka95

Magnesium beginnt in der Regel schon nach 15-30 Minuten zu wirken.

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@bodyguardOO7

Hm nach zwei Tagen Magnesium Einnahme, habe ich noch keine Besserung gemerkt.

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@bodyguardOO7

Ich kenn mich damit jetzt nicht so aus, aber es klingt logisch. Die Schmerzen sind jetzt vor allem auch da wenn ich die Schulter und den Arm nicht belaste, sprich es gibt mittlerweile Schmerzen zu Zeitpunkten an denen es vorher keine gab. Es wird besonders schlimmer wenn ich die Schulter hebe, oft reicht aber auch schon eine einfache Bewegung.

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Auch ich würde unterstützend zu Magnesium raten,weil sich eine Magnesiumgabe positiv auf Verspannungen auswirkt- das kann ich auch aus eigener Erfahrung positiv bestätigen.

Und ich würde in diesem hochakuten Fall tatsächlich mit Magnesiumcitrat starten, weil die Wirkung schneller einsetzt und dann auf das billigere umsteigen.

Aber als alleinige Therapie reicht das leider nicht.

Neben meinen o.a. Tipp:

Wärme! (Infrarot,Wärmepflaster) und anderes Schmerzmittel probieren (nach ärztlicher Verordnung), um den Schmerzkreislauf zu unterbrechen.

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@Silo123

Danke, ich teste es jetzt erstmal mit dem Magbesium. Wärme habe ich bereits mit wärmepflastern probiert, war allerdings nicht sehr erfolgreich da ich die Wärme an der Schulter gar nicht gespürt habe.

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@anka95

Probier ein anderes!!! Wenn Du mit dem, was Du versuchst hast die Wärme nichtmal gemerkt hast, nimm was stärkeres. Wie da jeder Patient auf jedes einzelne Pflaster reagiert ist unterschiedlich- es gibt Plaster, die reißen manche! Patienten nach spätestens 15 Minuten ab, weil unerträglich (nein, kein Witz) Wenn jemand ein solches Pflaster erwischt haben sollte, was eine solche Wirkung zeigt- in DEM Fall die weiteren 3 Tage keinen erneuten Versuch mit anderen "schwächereren" Pflastern starten, weil auch diese dann zu stark in der Wirkung sind. Warum das so ist, weiß ich , ehrlich gesagt, nicht, weil das tritt auch nach ausgibigen Duschen /Baden.. auf, wo der Ursprungswirkstooff dann echt abgespült sein sollte.

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@Silo123

Ich konnte das Pflaster schon spüren, nur nicht direkt an der schmerzenden Stelle. An den restlichen Körperteilen rund um das Pflaster war mir sehr warm!

Dein Tipp mit dem Pflaster Wechsel ist aber wahrscheinlich eine bessere Möglichkeit. Ich wusste nicht das die Sorte eine solch wichtige Sache ist.

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@Silo123

Wie sieht es denn mit der Einnahme aus, reicht es wenn ich die Tabletten einmal täglich nehme ?

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Ich würde bei so einen Fall die "tiefe Querfriction nach Cyriax" probieren. (Machen Krankengymnaten). Aber das hilft nicht bei jedem.

Bei mir sind die Beschwerden dann immer nach spätestens der 3-6. Behandlung weg. Die Behandlung selbst ist aber schmerzhaft. Ich habe das Problem auch immer mal wieder.  Nachts können Muskelrelaxantien die Beschwerden etwas erträglicher machen.

Von dieser Behandlung habe ich noch nie etwas gehört!

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Die Sache sollte man damit beginnen, daß zunächst mal eine Diagnose gestellt wird. Es kann sein, daß die Schmerzen tatsächlich durch die Schulterverletzung verursacht werden, aber die Verletzung der Halswirbelsäule kann auch Schmerzen in verschiedenen Lokalisationen auslösen. Ich würde mich 1) bei einem Schulterspezialisten vorstellen. Wenn er es für notwendig hält, wird er eine Ultraschalluntersuchung durchführen, eventuell auch eine Kernspintomographie veranlassen. Wenn keine Ursache gefunden wird, dann 2) solltest du bei einem Neurologen vorstellig werden.

Eine Diagnose wurde nach dem Unfall gestellt und diese lautete schleudertrauma mit Verspannungen der Muskeln und anfangs auch noch irgendetwas ausgerenktes zwischen der ersten und letzten Rippe. Wegen der ausgerenkten Sache was ich ja bereits zweimal beim Orthopäden!

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Beim Röntgen nichts festgestellt worden?

Es wurde nie ein Röntgenbild, MRT oder ähnliches gemacht!

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@FlyingCarpet

Dort war ich bereits zweimal (hab Ich oben wohl vergessen zu erwähnen. Er hat mir beides mal alles mögliche, auch zwischen der ersten und letzten Rippe, ziemlich schmerzhaft wieder eingerengt :/

Oder meintest du jetzt zum Orthopäden für ein röntgeBild?

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@anka95

Ein Rötgenbild dürfte da nicht nötig sein und auch ein Orthopäde nicht mehr helfen, als der Hausarzt.

Denn was es ist, dürfte klar sein. Wichtig ist nur, endlich den Schmerzkreislauf zu unterbrechen, weil dieses Beschwerdebild erhält sich gerne selbst. Schmerz- weitere Verspannung- weiterer Schmerz......

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@Silo123

Könnte auch was angeknackst sein, würde auf jeden Fall ein Röntgenbild machen lassen, um sicher zu sein.

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@FlyingCarpet

SEHR unwahrscheinlich. Der Unfall war im Okt. , am Anfang gab es ander Stelle wohl gar keine Schmerzen (nicht innerhalb von 1-3Tagen), falls doch dann bitte echt! zum Röntgen. Es gibt keinen Grund, warum da was angeknackst sein sollte (es sei denn weitere Unfälle wurden hier verschwiegen, wovon ich bei dem ! Vorbericht eher nicht ausgehe.

Damit (wenn etwas anders ist, als in meiner Annahme: gilt das nicht) gibt es KEINEN Grund anzunehmen, daß da was weiteres ernstes vorliegen könnte.

Mit "Nichts ernstes" meine ich nicht, daß die Schmerzen nicht ernst wären und, daß das nicht super! quälend wäre. Eine zeitweise Krankschreibung würde ich sogar für sinnvoll erachten, wird aber kaum ein Arzt machen.

Das Beschwerdebild ist geradezu typisch und nicht soo selten. Es liegt da nichts vor, wo Röntgen....weiteres bringen würde. Wenn sich da dann doch im Röntgen was zeigt, wäre das ein nicht relevanter Zufallsbefund, der aber an der Therapie nichts ändern würde.

Es ist einfach wichtig, diesen Schmerzkreislauf (dadurch unterhält und verstärkt sich der Prozeß) zu unterbrechen. Nicht jedem hilft da das gleiche, ein bißchen probieren kann notwendig sein.Es liegt mit 99,99% Wahrscheinlichkeit nichts vor, wo Röntgen irgendeinen weiteren Aufschluß gäbe UND WAS krankheitsrelevant ist (sich nachdem Röntgen auf Zufallsbefunde zu stürzen, diese dann zu therapieren.... ist ein Fehler, den viele Ärzte machen- auch wegen der Erwartungen wie Patienten wie Dir, FlyingCarpet (nimms nicht böse, kommt oft vor und ist auch verständlich und die Ärzte schüren solche Annahmen auch oft, indem sie nur das, was röntgenologisch oder in den Blutwerten als nachgewiesen sehen, nur überhaupt anerkennen und z.B. wegen sowas keine Krankschreibung ausstellen, obwohl eine solche für den Heilungsprozeß echt förderlich wäre, neben anderen Maßnahmen.

In diesem Fall ist alles, was den Schmerzkreilauf unterbricht sinnvoll, Schmerzmittel (auch als Spritze), Muskelrelaxanztien sind da Mittel der ersten Wahl, hat unsererer Fragestellerin aber leider nicht geholfen, bzw, nur Nebenwirkungen gehabt. Der Arzt hat da primär nichts falsch gemacht, außer vielleicht mangelnde Aufklärung, mangelndes Gespräch, so daß sie sich jetzt in ihrer absolut nachvollziehbaren! Verzweiflung an uns wendet.

DAS WICHTIGE IST: Der sich selbst stetig verstärkende  Schmerzkreislauf muß unterbrochen werden!!! Wenn das erste nicht funktioniert hat, muß weiteres probiert werden, bis man das findet, was der Fragestellerin hilft.

Ich habe ein paar Vorschläge gemacht, andere machen vielleicht noch bessere Vorschläge, dazu ist dieses Forum da , und ich hoffe, daß die Fragestellerin das bald überwunden haben wird.

ÜBERDIAGNOSTIZIERUNG  wäre IM MOMENT der Begriff für alle weiteren Untersuchungen.

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@Silo123

Bezüglich der Schmerzen an der Stell im Schulterbereich der auch bis in Nacken in teeilwese in Kopf und bis zum Ellenbogen zieht, diesen habe ich seit 10 Stunden nach dem Unfall. Seitdem war ich erst Ca 10 Tagr schmerzfrei! Das dürften einige Tage im Dezember und Januar gewesen sein, in dem Zeitraum habe ich allerdings auch fast nichts gemacht sprich kein Klavier und Klarinette spülen, keine kontert kein Sport Kind Schule nichts schweres tragen, gar nichts!!!

Ich habe hier ja mittlerweile ziemlich viele gute Tipps bekommen die ich auf jeden Fall alle testen werde, da diese nicht auf den Körper schlecht wirkende Medikamente beschränkt sind. Wärme und Magnesium werde ich die nächsten Tage sowie das verschriebene Schmerzmittel testen, wenn es dann nach spätestens einer Woche nicht vorbei ist werde ich auf jeden Fall nochmal zu meinem Hausarzt gehen! In hoffen das mir dieser dann weiterhilft damit ich endlich nach fast einem Jahr mal schmerzfrei bin.

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@anka95

Wenn die Schmerzen schon 10 Stunden nach dem Unfall auftraten, DANN wäre da ein Röntgen... keine Überdiagnostizierung, weil dann auch da irgendwas passiert sein KANN , was einfach nur nicht erkannt wurde, MUSS nicht, aber KANN:Wären diese Schmerzen später aufgetreten,wovon ich ausging (also erst nach einer Woche oder so), wäre Röntgen überflüssig.

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@Silo123

Dann sollte ich da wohl nochmal nach Harken, die Schmerzen waren schließlich der Grund warum ich mitten in der Nacht wach wurde, nicht mehr schlafen konnte und dann letzendlich auch zum Arzt ging!

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@Silo123

Dann sollte ich da wohl nochmal nach Harken, die Schmerzen waren schließlich der Grund warum ich mitten in der Nacht wach wurde, nicht mehr schlafen konnte und dann letzendlich auch zum Arzt ging!

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Würde mal den Arzt wechseln und mehrere Meinungen einholen.

Da mein Hausarzt diese Woche und in der Woche des Unfalls Urlaub hatte, war ich neben dem Orthopäden bereits bei zwei weiteren Hausärzten. Einfacher wäre es natürlich bei meinem Hausarzt nochmals nach zutragen da dieser ja alle Daten hat und weiß wann was gemacht wurde. Der einfache Weg ist ja bekanntlich nicht immer der beste Weg!

Kann ich einfach einen anderen Arzt aufsuchen oder bin ich da in irgendeiner Form an meinen Hausarzt gebunden ?

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Nein du kannst auch zu 50 verschiedenen Ärzten gehen, geh zu ihm sag du willst dir noch ne zweite Meinung holen und er soll ne Kopie deiner Akte machen und die nimmst du dann mit. Da ist jeder Arzt sofort auf dem aktuellen Stand und sieht auch was für Therapieversuche schon unternommen wurden.. Gute Besserung

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@fhuebschmann

Ok Danke das sollte ich dann wirklich mal machen, denn so kann das kein Dauerzustand sein. Ich fühle schon wie eine Alte Frau die 40 Jahre am Fließband gearbeitet hat :(

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solltest du viel Milchprodukte essen, lass das mal für einige Zeit bleiben.

Interessanter Tipp. Warum sollte das helfen ? Ich denke aber nicht das es daher kommt, ich esse wenig Milchprodukte.

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