Ratenzahlungsgebühr zulässig?

5 Antworten

Es wäre klüger gewesen, die Hauptforderung in Raten direkt an Telefonica zu zahlen, statt an das Inkassounternehmen. So hätten die nämlich mangels Hauptforderung nichts weiter unternehmen können, denn kein Gericht in Deutschland erkennt diese vollkommen überzogenen Mahngebühren an - und da kann das Inkassounternehmen die Positionen auch mit irgendwelchen Namen bezeichnen, wie es will.

Da du jetzt an das Inkassounternehmen gezahlt hast, hast du die Forderung quasi anerkannt. Das einzige was dir bleibt, ist, dass du den Nebenforderungen schriftlich vollumfänglich widersprechen solltest mit dem Hinweis darauf, dass auch ein Inkassounternehmen einer Kostenminderungspflicht unterliegt.

Auch Reinigung und diverse Behandlungen die die normale Kasse nicht übernimmt interessieren mich hier sehr.

Bis hierhin war deine Antwort richtig.

Ein Schuldanerkenntnis bedingt aber der Schriftform. Konkludentes Handeln reicht nicht.

Auch schreibt der Fragesteller was von Pfändung, also gehe ich davon aus dass die Forderung inkl. Inkassoschwachsinn tituliert wurde, womit der Zug natürlich mehr oder weniger abgefahren ist.

Leider nennen die Fragesteller hier zumeist die Gesamtforderung statt die einzelnen Positionen inkl. RVG Bezeichung detailliert  aufzuchlüsseln.

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Yep.

Hast dir ja ziemlich lange Zeit gelassen wenn es zu Inkasso und Pfändung kam um mal zu reagieren. Hättest du frühzeitig was gemacht, wäre es möglich gewesen Teilen der Forderung zu widersprechen und diese zu vermeiden.

Dieses mal hast du so aber nicht Recht, Kevin.

Einigungsgebühren übernimmt jede Partei grundsätzlich erst mal selbst.

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allgemein

http://www.straetus-inkasso.de/faq/wie-hoch-sind-die-inkassokosten.html

aber dieser Artikel ist für dich hinsichtlich deiner Frage interessant. Siehe Punkt 12:

http://www.schuldnerberatung-schickner.de/news/inkassokosten-zulassig-oder-nicht-/

für dich wäre die "Ratenzahlungsgebühr" nur relevant, wenn du vorher den dort stehenden Punkten zugestimmt hast. Prüfe dies nach.

Übrigens ist das Schreiben "dürfen die denn das überhaupt" zulässig. Du bist selbst schuld wenn du so etwas zahlst ohne es zu prüfen.

Ich finde es auch schlimm wie hier mit Spitzfindigkeiten gearbeitet wird nur um den Leuten noch mehr Geld aus der Tasche zu ziehen. Aber es ist halt nur eine Grauzone.

Wobei straetus ein inkassuburo ist und dort alles sehr wohlwollend formuliert ist ;-)

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@Eckengucker

Weil das so nicht funktioniert.

Jede Partei zahlt die Gebühren für eine Einigung erst mal selbst. Und wenn man nicht auf eine Rateneinigung angewiesen ist und das zeitnah alles erledigen kann (sind nur 2 Wochen) hat das Inkasso auch keine Handhabe.

Ansonsten wäre maximal das RVG anzusetzen. Nach RVG könnten die 81€ OK sein.

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Ist ein Inkassodienst verpflichtet, einem vermeintlichen Schuldner detaillierte Auskunft über die gestellte Forderung zu erteilen?

Kurz zum Sachverhalt:

Vor etwa zwei Wochen erhielt ich ein Schreiben von "EOS Deutscher Inkasso-Dienst". Darin hieß es, dass ich eine offene Forderung eines Versandhauses in Höhe von knapp 160Euro begleichen soll, andernfalls würde man Zwangsvollstreckungsmaßnahmen einleiten.

Nun ist es so, dass ich bei dem genanten Versandhaus aber noch nie etwas gekauft habe. Umso überraschter war ich, als ich dieses Schreiben erhielt. Außerdem wird ein Vollstreckungsbescheid (mit Aktenzeichen vom Amtsgericht) erwähnt, der mir aber auch nicht zugestellt wurde.

Ich habe dem Inkasso-Dienst geschrieben, dass ich die Forderung nicht akzeptieren werde und dass sie mir eine Rechnungskopie des Versandhauses und einen Zustellbeleg des Vollstreckungsbescheides vorlegen sollen.

Das ist nun zwei Wochen her, vom Inkasso-Dienst habe ich seither nichts mehr gehört.

Nun meine Frage(n):

  • Müssen diese Inkassobüros überhaupt Auskunft über die gestellten Forderungen geben, oder hätte ich mich an das Versandhaus wenden müssen oder mit dem Aktenzeichen an das Amtsgericht, oder hätte ich mich sofort an einen Anwalt wenden sollen, bevor ich selbst ans Inkassobüro geschrieben habe?

  • Könnte es vielleicht sogar sein, dass es sich bei dem Schreiben um einen Fake handeln könnte?

  • Angenommen, die Tage steht tatsächlich ein Gerichtsvollzieher vor meiner Tür: Muss er beweisen dass die Forderung berechtigt ist oder muss ich beweisen dass die Forderung unberechtigt ist?

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Post von Inkasso, ohne Forderungsaufstellung

Hallo,

gestern habe ich Post der Continental Inkasso GmbH bekommen, datiert vom 27.05.10. In dem Schreiben wird mir mitgetelt, dass noch Forderungen in Höhe von etwas über 300€ von PABO Versandhandel bestehen würden und die Continental Inkasso diese Forderungen von der Universum Inkasso übernommen hat.

Angefügt waren Zahlscheine und ein Schuldanerkenntnis. Aber keine Aufstellung der Forderung bezüglich Zinsen, Mahnungen, Titel und/oder der ursprünglichen Grundforderung.

Ob die Forderung gerechtfertig ist weiß ich nicht mal, ich hatte vor einigen Jahren ein paar Probleme und da steh ich auch zu, wenn aus der Zeit eine tatsächlich begründete Forderung kommt. Aber in diesem Fall weiß ich es wirklich nicht, weder was die Ursprungsforderung gewesen sein soll, noch von wann, oder ob diese Forderung evtl. sogar schon verjährt ist, da in den letzten Jahren, seit es mir wieder besser geht, nichts mehr kam und Forderungen, sofern es keinen gerichtlichen Titel gibt, nach 3 Jahren ja verjährt sind.

Wie verhalte ich mich jetzt am besten? Ich wollte erstmal erbitten, dass mir eine Forderungsaufstellung zugeschickt wird. Welche Vorraussetzungen müssten erfüllt sein, dass diese Forderung tatsächlich schon verjährt ist? Hemmt es oder beginnt die Verjährung erneut zu laufen, wenn ich nach Forderungsaufstellungen frage und mich mit dem Inkassounternehmen in Verbindung setze?

Danke

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