Ratenzahlung nur wenn Widerspruch Rücknahme des Mahnbescheides ,Oder könnte durch die Rücknahme Konsequenzen entstehen?

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2 Antworten

Bei Rücknahme eines Widerspruchs gegen einen Mahnbescheid wird dieser "rechtskräftig", dh der Gläubiger kann einen Vollstreckungsbescheid beantragen mit dem er dann die Zwangsvollstreckung durch einen Gerichtsvollzieher veranlassen kann, dh der Gläubiger benötigt dann keine Ratenzahlungsvereinbarung mehr!

Also ist das Schreiben vom Rechtsanwalt nichtig, das die eine Ratenzahlung anbieten ? Sie können einfach eine Zwangsvollstreckung anordnen? 

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@sansa1231

Solange widersprochen ist, kann der RA nur klagen, nach der Rücknahme wird er Vollstreckungsbescheid beantragen und hat keinen Verhandlungsgrund mehr.

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@sansa1231

Sollte die ganz / teilweise Forderung berechtigt sein, den Widerspruch nicht zurücknehmen und Ratenzahlung vereinbaren.

Besteht der Anspruch ganz / teilweise nicht, warten bis sich das AG meldet und dann reagieren.

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Ein paar Details mehr wären hilfreich.

Asl

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@sansa1231

Ja / Nein (Nichtzutreffendes bitte streichen!)

Mit Details meinte ich eigentlich Informationen wie

  • wer hat den Mahnbescheid beantragt
  • was ist dann passiert
  • wer bietet wem Ratenzahlung an
  • ...
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Ich habe bei der Firma X eine Summe aus die ich nicht gleich bezahlen konnte und habe ein Schreiben fertig gemacht ob ich das erstmal in Raten abzahlen kann Punkt habe den Brief aber nicht per Einschreiben weggeschickt und konnte nicht nachverfolgen ob er angekommen ist. Daraufhin habe ich einen Brief erhalten vom Anwalt dass sie die Firma X vertreten und das übers Amtsgericht einklagen. Dann hatte ich vom Amtsgericht Post erhalten und habe sofort einen Widerspruch geschrieben. Und habe jetzt einen neuen Brief erhalten von von den Anwälten

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@sansa1231

Wo folgendes drinne steht Punkt gegen den von uns erwirkten Mahnbescheid des Amtsgericht Hagen haben Sie Widerspruch eingelegt. Berechtigte Gründe hierfür bestanden jedoch nicht. Insbesondere zeigt das Fehlen jeglicher Widerspruchsbegründung dass sie nicht tatsächlich den Anspruch in Frage stellen sondern lediglich Zwangsvollstreckungsmaßnahmen befürchten bzw vermeiden wollen. Sie sollten jedoch bedenken dass durch ihren Widerspruch weitere hohe Kosten entstehen werden die sie letztlich ebenfalls tragen müssen wir geben Ihnen daher Gelegenheit ihren Widerspruch zurück zu nehmen und uns die Erledigung schriftlich mitzuteilen wir werden dann auch durchaus bereit sein mit Ihnen über ratenzahlung o.ä.zuverhandeln wenn sie dafür gute Gründe nachweisen

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@sansa1231

Dein Widerspruch hat sowieso keinen Sinn. Sollte es deswegen zu einer gerichtlichen Auseinandersetzung kommen, verlierst Du mit Pauken und Trompeten, weil der Anspruch ja unstrittig besteht.

Sei froh, dass sie Dir Ratenzahlung anbieten - Anspruch darauf hast Du keinen. "Geld hat man zu haben", meint der BGH dazu. Vor allem, wenn man am Rechtsverkehr teilnimmt und Verbindlichkeiten eingeht.

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