Ratenzahlung - letzte rate-forderung plötzlich höher?!

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8 Antworten

Niemals Ratenvereinbarungen mit Inkassobüros unterschreiben!

Das ist keine seriöse Branche, in solchen Vereinbarungen sind oft sowohl Anerkenntnisse hoher (oft unberechtigter) Zusatzforderungen enthalten, Abschlussgebühren und ähnliches! Und es ist keineswegs immer so, dass mit dem Auslaufen der Raten auch die Schuld getilgt ist!

Ratenvereinbarungen sind eigenständige Verträge, die nur bedingt mit der Hauptforderung zusammenhängen - wer sie unterschreibt, erkennt auch unberechtigte Forderungen kaum widerruflich an, das gilt auch für Zusatzkosten der Inkassobüros, Abschluss oder Kontoführungsgebühren, überhöhte Zinsen und ähnliches.

Ich würde mir nochmal gründlich die Ratenvereinbarung durchlesen (wenn schriftlich vorhanden) und alle entstehenden (Zusatz-)Kosten durchrechnen. Es kann sein, dass die erhöhte Abschlussrate demnach juristisch "rechtmäßig" ist.

Grundsätzlich können für Schulden Verzugszinsen 5% über Basiszinssatz (meist irgendwas um 7-8%) verlangt werden - das ist gesetzlich geregelt. Allerdings können in solchen Ratenverträgen auch höhere/überhöhte Zinssätze stehen.

Und last but not least stellen nicht wenige Inkassobüros nachher noch völlig willkürliche Nachforderungen - was besonders ein Problem ist, wenn eine Forderung schon gerichtlich tituliert (unwidersprochener Vollstreckungsbescheid, Urteil) ist - dann muss man sich auch bei Gericht gegen eine evtl. Vollstreckung wehren.

Ansonsten würde ich, wenn die Berechnung wirklich keine Rechtmäßigkeit der Nachforderung erkennen lässt, schriftlich widersprechen, auf Vertragserfüllung bestehen und nur die vereinbarte Schlussrate überweisen, anderenfalls um Begründung für die Nachforderung bitten. Meistens schicken die dann noch Drohbriefe, aber es kommt nichts (aber wirklich sicher sein, dass da nicht doch irgendwo was verstecktes drin steht!).

Manchmal schicken sie gerichtliche Mahnbescheide (unbedingt innerhalb 2 Wochen ggü. Gericht widersprechen!) oder klagen sogar. Dann unbedingt mit Anwalt verteidigen, ggf. nach Beratungskostenhilfe (Amtsgericht) oder Prozesskostenhilfe (Anwalt) fragen. Wenn man in diesen letzten Fällen nicht reagiert oder auf eine Klage nicht oder unqualifiziert reagiert, kriegt man auch unberechtigte Forderungen aufgedrückt!

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Seitdem die ursprüngliche Forderung feststand, sind ggf. laufende Zinsen, Mahngebühren, Schreibkosten oder sonstige Gebühren hinzugekommen. Auf Anfrage wird man die genaue Zusammensetzung dieses Betrag detailliert erläutern.

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Es kommen immer Verzugszinsen und evtl. Kto.Führungsgeb. hinzu sowie evtl. Auslagen für ein Anschreiben und evtl. eine Geb. für diese Vereinbarung. Du kannst nicht von einem Betrag ausgehen der am 01.10. fällig war! Man muss immer die laufenden Kosten beachten, müsste auch in den Schreiben stehen, dass tägl.Zinsen anfallen etc. Also das ist somit rechtens musst den Rest bez. sonst wird es meistens noch teurer.

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Kommentar von whiteTree
15.10.2011, 13:17

Kann sein, muss aber nicht sein! Deshalb noch mal genau die Ratenvereinbarung lesen!

Kontoführungsgebühren sind im allgemeinen unberechtigt und müssen dann nicht bezahlt werden, wenn kein entsprechender Vertrag abgeschlossen wurde. Auslagen, Einigungs- oder sonstige Inkassokosten sind auch oft völlig überhöht; Pech, wenn man einen Vertrag unterschrieben hat, mit dem man solchen Mist anerkennt.

Daher: Keine Ratenvereinbarungen, Schuldanerkenntnisse oder dergleichen bei Inkassos unterschreiben! Raten (bis 6 Monate) kann man zur Not auch noch beim Gerichtsvollzieher bezahlen, das ist oft billiger, und vor allem finanziert man damit keine Geschäftemacher, die aus der Not oder kleinen Nachlässigkeiten von Menschen Kapital schlagen (aber dann im gerichtlichen Mahnbescheid überhöhten Gebühren widersprechen)!

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Vielleicht Mahngebühren? Die müssen aber genau aufgeführt sein, Pauschalen sind ungültig.

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Kosten für einen Vergleich. Portokosten.

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Kommentar von rainerendres
15.10.2011, 21:17

hat ein Schuldner bereits widerstandslos die Inkassokosten beglichen wird gerne "nachgeladen " Bei meinem ehemaligen AG (ein gr Inkassounternehmen) nannte man dies "Loading"

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Bearbeitungsgebühr, Zinsen für den "Kredit" die werden Dir schon eine Begründung geben. Kann leider sein.

LG

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Frage schriftlich zurück bei der Inkassofirma.

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die letzte rate ist der

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Kommentar von dingoking
14.10.2011, 15:44

Tja Hans:

96,63 -

30 -

30

-36,63 =

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Die Frage des Fragestellers war eigentlich, warum soll er jetzt ca. 10 Euro mehr bezahlen.

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Kommentar von zeitgeist868
14.10.2011, 15:45

Hey, die wollen da aber knapp 10 Euro mehr walter !

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Kommentar von karinah
14.10.2011, 15:47

Kannst du nicht lesen? Das ist dem Fragesteller doch klar.....die wollen noch 8,84€ mehr!

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