Rassismus ist so dumm?

15 Antworten

Dadurch das viele Menschen lieber auf Unterschiede achten, anstatt Gemeinsamkeiten zu finden Grenzen wir uns gerne voneinander ab.

Der Mensch ist ein Schubladendenker. Dies ist einfach eine Entlastung fürs Gehirn, da es so vorhandene Informationen mit neuem verknüpft. Dadurch kommen wir schnell zu dem Punkt wo wir bestehendes nicht mehr hinterfragen und neues direkt in unser schon bestehendes Weltbild eingliedern.

So reflektieren wir bestimmte Aspekte nicht mehr und nehmen manchmal Gegebenheiten als Wahr hin, die eigentlich kompletter Schwachsinn sind. Sowie Feindbilder, die eigentlich nur in unserem Kopf existieren.

Hinzu kommt einfach der historische Hass und unsere Angst vor Unbekanntem.

Geschichtlich gesehen hatte die Adelsschicht immer großes Interesse daran Rassismus zu sähen, da es eine Gemeinsamkeit schafft und eine Gesellschaft von einer anderen Abgrenzt, was es leichter macht diese zu kontrollieren. So etwas erkennt man in der heutigen Zeit auch noch.

Ich denke, wieso es Rassisten gibt, hast du bereits gut erkannt. Dummheit, wenig Bildung, wenig Selbstbewusstsein, kaum Erfolgserlebnisse und das Leben in einer "Blase" (wenig bis keinen Außenkontakt zu anderen) führt zu Rassismus.

Bitte aber nicht mit Fremdenfeindlichkeit verwechseln. Fremdenfeindlichkeit ist ein eher natürliches, instinktives Verhalten. Fremd sind die "anderen" als die Eigengruppe. Potentiell bedrohlich, daher mit Misstrauen zu begegnen. Diese Haltung ist aber vorläufig und wird mit entsprechender Erfahrung verworfen oder gefestigt. Rassismus dagegen ist eine dogmatische Ideologie.

 Das sind keine Menschen.

Genau das ist die Denkweise der Rassisten - nichts anderes, genau das gleiche in Grün.

Auch Rassisten sprechen Anderen menschliche Eigenschaften ab oder setzen sie in ihrer "Wertigkeit" herab - sei es aus Hass, Missgunst, Gruppenzwang, Vorurteilen, Perspektivlosigkeit oder sonstwas.

Insofern würde ich mit solchen Unterstellungen sehr vorsichtig sein, wenn man die "Moralkeule" schwingen möchte - wird bisweilen umgehend zum Bumerang.

Niemand hat das Recht, die Menschlichkeit einem anderen abzusprechen. Egal ob Rassist, "Linksgrün versifft", Reichsbürger, Christ, Muslim, Jude, Pastafari oder sonstwer. Einfach niemand.

Der "Gott dieser Welt" (1.Mose 3,1; Offb.12,9) tut alles, um die Menschheit zu zerstören (Offb.17,14).

Der "Rassismus" gehört dazu (1.Mose 27,41).

Keine Angst, der dauert nicht mehr lange (Offb.20,2).

Woher ich das weiß:Recherche

"Rassisten sind einfach nur niveaulos und herzlos. Das sind keine Menschen."

Deine Behauptung grenzt übrigens auch an Rassismus 😀 😁

Rassisten denken von anderen Menschen etwa das gleiche, die meisten von ihnen halten sich für "Arier", dabei wissen sie nicht einmal, wer die Arier wirklich sind und wo sie leben.

Rassisten halten sich nun mal für die besseren Menschen, und sie glauben an verschiedene Rassen, etwas das es nicht gibt. Viele halten die die Nationalsozialistische Rassenhygiene (klick!) für richtig und nachahmenswert.

Die meisten dieser Rassisten haben eine geringe Bildung und kommen aus einem Milieu das ziemlich weit unten angesiedelt ist, dort brodelt der Hass, und Rassismus ist eine gute Möglichkeit um ihn auszuleben. Außerdem bekommen sie oft eine "Familie" in der sie sich dann wohlfühlen weil es sich um Gleichgesinnte handelt.

Rassismus ist übrigens in den USA sehr viel weiter verbreitet als bei uns, siehe z.B. hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Aryan_Nations

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Ex-Christ und Ex-Muslim, schon ok so.✔️

Übrigens, die meisten der Rassisten sind gleichzeitig überzeugte Christen, siehe den KKK (klick!), ebenso die oben genannten Ayran Nations. Die meisten Rassisten sind auch Antisemiten.

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