Rassetipps für folgende Ansprüche?

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10 Antworten

Hallo, 

mit dem Herdenschutzhund liegst du gar nicht soo verkehrt. 

Als ich früher noch geritten bin hatten wir vier Hunde wovon 3 solange laufen und einer besonders die Bedingungen erfüllte. Das war unser älterer Rüde, ein Berger Picard. Der BC ist ein Herdenschutzhund. Wenn man sich mit diesen Hunden auskennt, dann sind das sicher treue Weggefährten. Evtl. findest du hier Erfahrungsberichte und empfehlenswerte Bücher: http://forum.pro-herdenschutzhunde.de/

Ansonsten: Warum kein Mischling? Grade die kann man sehr gut anpassen. Unsere anderen beiden Hunde waren Jagdhund-Mischlinge - einmal dreifarbiger serbischer Laufhund - Hellinikos Ichnilatis -mix (Profilbild) und ein Husky-Schäfi-mix, da er aber sehr puschelig war vermute ich noch Malamute oder einen altdeutschen Schäfi. Waren beide lammfromm im Wald. Natürlich muss man das Abrufen üben. Du kannst dein Vorhaben jedem Verein und Tierheim äußern und sie suchen den passenden Hund für dich raus. Wurde bis jetzt noch nie enttäuscht. 

Die Kondition kann man ja aufbauen, solange der Hund keine Atem - oder Gelenksprobleme hat. Jeder Hund läuft gerne lange. 

Mit freundlichen Grüßen

VanyVeggie

Danke Vany :) Einen Mix will ich ganz und gar nicht ausschließen, und wenn es soweit ist, dann wende ich mich sicherlich an den Tierschutz o.ä. Oftmals sind es ja genau die Hunde, die viel laufen und auf einen aufpassen, die abgegeben werden weil die Leute überfordert sind. Zudem will ich keinen Welpen sondern etwas fast körperlich ausgewachsenes zwischen 2 und 3 Jahren. Wenn es ein "gelungener" Mix ist der den Ansprüchen entspricht und sie erfüllen kann, dann nehme ich gerne einen Mix! Allerdings kann man sich über Mixe allgemein kaum informieren. Das ist dann Glückssache was da drin ist und wie Charakter und Eigenschaft sind. Die Rasse gibt ja doch einen ungefähren Rahmen vor an dem man sich orientieren kann :) Den BC kenne ich gar nicht, werde ich gleich mal nachlesen. Und in das Forum schaue ich auch rein, danke!! 

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@MissDeathMetal

Verstehe. :) Vielleicht findest du ja auch einen ausgewachsenen unter "Herdenschutzhunde in Not" oder in dem Forum werden evtl. welche vermittelt. 

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Mir fällt dazu ein Elo ein, auch wenn er nicht vollumfänglich in dein Profil passt.

Weiterhin wäre ein Mittel- bis Großspitz eine Möglichkeit.

Schutz- und Wehrtrieb sind so eine Sache. Im Grunde genommen hat die jeder Hund, mal mehr, mal weniger ausgeprägt. Aber für deine Belange sollten sie eher gering ausgeprägt sein. Einen stark triebigen Hund zurückzuhalten ist vom Pferderücken aus nicht einfach und setzt wirklich beinhartes Training voraus. Damit machst du einen Hund zum Kommandojunkie, der 1A im Gehorsam steht und dessen Triebe du abbrechen mußt. Ständig und immer.

Ob das die Erfüllung für einen Hund ist, dessen bin ich mir absolut nicht sicher.

Ein Hütehund ist zur selbständigen Arbeit im Rahmen dessen geboren, was der Viehhalter ihm beibringt. Abgewehrt werden Raubtiere, keine Menschen. Die Truppe zusammenhalten, das ist seine Aufgabe.

Ich kenne einen Border Collie, der echt gut im Gehorsam steht, der auch sehr gut ausgelastet wird. Trotzdem bricht der Hütetrieb auch hin und wieder bei Rehen durch. Im Wald nicht so prickelnd.

Ich hab auch schon Labradore gesehen, die sauber und ruhig am Pferd mitgelaufen sind.

nee ich will keinen Hund wo ich 60sec/Minute beide Augen drauf haben muss. Der Hund sollte bei der Herde sein und bleiben ohne dass man dauernd rufen muss. Hütehund fällt für mich raus, einen Aussie oder Border Collie würde ich nicht mitnehmen. Die sind mir zu Junkie :D Labrador sind tolle Reitbegleithunde, aber ob er so gut für meine Planung wäre weiß ich nicht. 

In erster Linie sehe ich da einen Nehmen-und-Geben-Nutzen drin. Ich brauche den Hund als Schutz, da ich alleine losziehen muss und als junge Frau alleine im Zelt zu liegen macht angreifbar. Auf dem Pferd passiert da sicherlich nichts, aber sobald man absteigt... da hätte ich gerne einen Hund zur Hand der mich mit verteidigt. Und als Wärmflasche sind Hunde auch toll ;) Im Gegenzug würde der Hund bekommen, was ein Hund will. Eine feste Gruppe/eine "Familie", sehr viel Bewegung in der Natur und Action. Für Hunde ist das super. Allerdings fallen eben viele Rassen raus weil sie aufgrund ihrer Rassemerkmale problematisch wären. 

Ich bin bei der Suche auf den Aidi gestoßen, einen Herdenschutzhund. Die klingen nahezu perfekt für mein Vorhaben, werde mal versuchen zu Besitzern oder Züchtern Kontakt aufzunehmen. Über Elos informiere ich mich aber mal! Danke für deine Antwort!! 

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Hmm,auf alles wird es bestimmt nicht zutreffen aber ich überlege mal.

Golden Retriever sind nicht sooo sportlich,eher für lange,normale Spaziergänge mit bisschen Apportieren geeignet,aber.nicht um 30km am Tag zu laufen.

Eigentlich sind eher größere Hunde Lauf freudig, aber da der Hund nur 20-35kg wiegen soll,ist das etwas schwierig.

Mit fällt grad nur der Dalmatiner ein,da du einen Collie ja nicht möchtest.

Boxer sind auch sehr Sportlich,ich weiß aber nicht wieviel sie wiegen,meine Mutter war mit ihren beiden pro Spaziergang 4 Stunden lang unterwegs,sie waren kaum k.o zu kriegen.Beschützen konnten sie wie die Weltmeister,zwar nach gutem Training aber das wird sowieso erforderlich sein.Sie haben sich über niemanden gefreut,egal ob Besuch,Freunde,andere Hunde,erst wenn meine Mutter ein Kommando gegeben hat,durften sie einen begrüßen.Aber auch vor dem Training waren sie Reserviert und misstrauisch gegenüber anderen.

Einen Rhosedian Ridgeback könnte ich mir auch gut vorstellen.

EInen Rhodesian Ridgeback haben wir hier zu Hause sitzen und unsere ist ein absoluter Hasenfuß! :D 

Ich möchte einen kleineren Hund zum einen um die Gelenke weniger zu belasten (Rottweile wäre auch ein Favorit von mir, aber die haben mit 8 teilweise schon mehrere Gelenke futsch. Schwere Hunde sind leider immer mehr Gelenkbeschwerden gefährdet) und zum anderen auch um weniger Hundefutter mitschleppen zu müssen. So ein 50kg Hund frisst ja ganz andere Mengen als einermit 25-35kg. Noch dazu kann ich einen 50kg Hund nicht tragen falls er verletzt sein sollte, 25-35kg schaffe ich noch so. 

Dalmatiner kam mir auch in den Sinn, da sie ja ursprünglich Kutschen und Reiter bewacht haben. Allerdings neigen die ja gerne zu Taubheit und Allergie, und das will ich beides vermeiden. Ich weiß, jeder Hund kann krank werden, darum geht es nicht. Aber bestimmte Rassen sind da leider sehr gefährdet. Boxer sind klasse Hunde wenn sie ausgelastet sind. Der steht auch auf meiner Liste, wobei der auch gerne mit Allergie, Augen- und Hautproblemen zu kämpfen hat, von den Atemwegen mal zu schweigen... 

Danke dir! Deine Überlegungen decken sich mit meinen und Boxer werde ich mir dann nochmal genauer anschauen! :) 

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@MissDeathMetal

Einen Hund komplett ohne Erbkrankheiten zu bekommen ist sehr schwer.

Meine Mutter hat früher Boxer gezüchtet,mit sehr berühmten Rüden,die mehrfach Ausstellungen gewonnen haben.

Einen Boxer aus dieser Zucht hat sie behalten,der dann auch diese Typische Hautkrankheit bekommen hat,leider starb sie mit 5 Jahren,die andere wurde aber tolle 12 Jahre alt,mit 12 Jahren war sie noch wie mit 3 Jahren,immer dabei und imemrnoch am rennen wie verrückt.Sie starb leider an zu viel Hitze (ist eine zu lange Geschichte).

Boxer sind super tolle Hunde. :)

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@MaschaTheDog

Boxer sind super tolle Hunde. :)

Ich mag sie auch, leider starb unser Rocky an einem Herzfehler. 😞

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