rap richtig gut abmischen hat jemand tipps bitte?

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4 Antworten

ich finde manche Antworten recht unproduktiv, deswegen mal mein Senf dazu:

Setz dich mit der Software auseinander - arbeite in aller Ruhe das Handbuch durch - sicher wird das Programm für die ersten Versuche ausreichen. Das Problem ist nicht dass man unbedingt eine Software mit 1000 Funktionen braucht, sondern der Sound entsteht durch Kreativität und und dem Wissen WELCHE Funktionen man WIE anwendet...

Wichtig: wenn möglich alle Intrumente einzeln auf Spuren bringen, danach wird mit der Equalizer-Einstellung jeder Kanal bearbeitet um einen guten Sound rauszuholen...

Effekte auf die Stimme (Hall(Reverb) und Echo (Delay)), alles in der Lautstärke anpassen und fertig... So wäre jetzt die Kurzfassung...

Ansonsten gibt es nur eins: probieren und sich viel belesen... Arbeitest du zum beispiel mit einem Akustischen Drum-Set solltest du dich wirklich damit beschäftigen bei welchen Frequenzen man am EQ "rumschraubt" damit etwas brauchbares bei rauskommt...

Eine allgemeine Frage nach Tips lässt sich leider so nicht beantworten, da es viel zu viele Faktoren gibt, auf die man bei einer kleinen Produktion achten muss...

Wenn es dann etwas umfangreicher wird, solltest du mal andere Software antesten, oder zumindest mal jemandem bei der Arbeit zuschauen. Vielleicht gibt es ja in deiner Nähe ein günstiges Tonstudio, die dir bei den ersten Versuchen helfen und dir mal "professionelle" Software "vorführen"... Dann kannst du selbst sehen ob du mit deinem Programm ähnliches machen kannst und es deinen Ansprüchen genügt. Ich selbst kenn die Magix-Software nicht, weis aber dass die Programme von magix generell eher einsteigerfreundlich aber nicht mit allen nützlichen Funktionen versehen sind. Ich nutze für die 2-3 kleineren Sachen die ich gelegentlich mache Cubase und komm damit gut zurecht...

Kannst dich ja nochmal per PM melden, wenn du etwas genaueres wissen willst...^^

 

Funatyc 15.11.2012, 21:50

Danke für diese einzig verwertbare Antwort hier.

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Hi,

zunächst hast Du mit Samplitude ein wirklich brauchbares Studioprogramm welches Dir neben einigen VST Plugins wie einem 6Band Parametrischen EQ mitbringt, ein Kompressor, Multibandkompressor, Limiter, Gate und wirklich viele vieles mehr. Steinbarg braucht für den gleichen Umfang zwei Programme Cubase + Wavelab. Mit Samplitude hast Du alles für Recording, Mix und ein Pre-master bis zu einer Redbook-kompatiblen CD.

Als nächstes möchte ich von den beiden Schwachmaten mit einem eigenenem Hardwarestudio die scheinbar überhaupt kein Plan von der Materie haben einiges hören. ihr spuckt so große Töne? also bitte. jetzt gehört die Bühne Euch beiden ganz allein. Was ist RMS? Wie hoch ist die Dynamikgrenze bei digitalem Audioequipment? wie ist er bei analogen Geräten? Was ist der unterschied zwischen Sidechain- und Parallelkompression. Was Auf welchen drei Grundsäulen basiert die Tiefenstaffelung im Mix. Welche Frequenzen kann das menschliche Ohr wahrnehmen? was bedeutet Phasenauslöschung. Bitte, hier könnt ihr ein paar einfache Fragen beantworten. da ihr ja ein Hardwarestudio habt sollte euch der Studioreferenzpegel und die Dynamikgrenze bei digitalem Equipment bestens bekannt sein. aslo werden die Antworten ja ein leichtes für euch sein, nehme ich an. Und bitte keine wikipedia hier kopieren. Ich kenne die Einträge zu Tontechnik dort.

Und jetzt noch mal zu Dir sigimarcel1. Es ist ein sehr umfangreiches Gebiet bei dem es kein bestes Rezept gibt. es gibt aber gewisse Grundlagen und Techniken die jeder Mixengineer oder Masteringengineer durchaus kennen sollte, da sie immer wieder benötigt und angewendet werden.

Für den Anfang möchte ich die ein Buch empfehlen. "Homerecording " BHV Verlag von Carsten Kaiser. es kostet 20 € und umfasst 700 Seiten. Mit diesem Buch gewinnst Du einen Rundumschlag über Studiotechnik, Geräte, PC´s, Mixer, Audionterfaces, Mixing. es werden sehr viele Grundlagen erklärt. Z.b. was der unterschied zwischen einem Insert und einem Sendkanal und welchen Sinn es macht eine Effekt als Insert oder als Send zu schalten.

Wenn du nach diesem Buch noch offene Fragen hast oder hier spezielle Fragen hast beantworte ich Dir diese gerne. Aber es ist unmöglich Dir hier in einem Beitrag den besten weg zum perfekten Mixdown zu erklären.

Alleine der Eintrag Tontechnik bei wikipedia gibt dir sehr viel zum lesen. ich möchte Dir aber dennoch nahelegen zunächst das Buch "Homerecording" zu lesen da es sinnvoll aufgebaut ist und sehr umfassend ist. es bringt die die infos näher ohne Dich zu überfordern, wie es z.t einige Wikipediaeinträge durchaus könnten.

Beste Grüße aus Berlin

Samplitude X Pro User und MAGIX.Info Dozent

Wenn das Programm alle wichtigen Features eines normalen Recording-/Arrangierprogramm bietet, dann steht dem nichts im Weg. Du brauchst EQ, Kompressor, vlt. noch Delay, Reverb und dann haust du deinen aufgenommen Kram da rein und los gehts. Damit es gut klingt hilft nur eins: Probieren, probieren, ... nur die Erfahrung bringt gutes abmischen mit sich. Hol dir Tipps die du wirklich brauchst für die einzelnen Spuren die du abmischst im Internet: Vocals, Bassdrum, Snare, Bassline, ...

Funatyc 15.11.2012, 22:34

Sehr vereinfacht aber dennoch noch-brauchbar als Antwort:)

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Mit dem Programm willst du abmischen? Und auch noch gut? Dass ich nicht lache.. Amateur... :P

 

Adobe Audition  ist ja wohl das Mindeste..

sigimarcel1 04.04.2011, 20:31

ja ich hab kein geld für n besseres aber hast du trotzdem ein paar tipps?

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Rytael 04.04.2011, 20:36
@sigimarcel1

Da braucht man kein Geld - und ja hätte ich wenn du adobe audition hättest.

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Tom1992 05.04.2011, 14:21
@wavemaster

und ich BESITZE ein Studio mit Hardware, ihr loser haha. Spass beiseite, Musik Maker ist nicht das Ideal der DAW's, aber wenn das Equipment ausreicht, kann man etwas Hörbares Produzieren. Ich weiss nicht ob die neuen Versionen VST's unterstützen, falls ja, dann geht das schon.

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Funatyc 15.11.2012, 22:18
@wavemaster

Dann bin ich auf deine Antworten zu meinen Fragen oben mal gespannt. Ist sicher ein leichtes für Dich.

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Funatyc 15.11.2012, 22:19
@wavemaster

@wavemaster: auf deine Antworten zu meinen Fragen bin ich auch sehr gespannt. erzähle mir etwas zu den Hardwarefragen.

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Funatyc 15.11.2012, 22:24
@Rytael

@Rytael: Mixdown und Premaster kann auch völlig unabhängig von der DAW erklärt werden. Da brauchst Du kein Adobe Audition. Ein Kompressor ist überall gleich. Ein Limiter und ein EQ auch. Und es gibt für Audition keine "besondere Tontechnik". es geht hier um Basics und nicht um Audition. also erkläre dem jungen doch was die Frequenzselektive Bereinigung bedeutet. Oder was Monokopatibilität ist und warum auch heute noch auf Monokompatibilität geachtet werden muss. (Hinweis: Phasenauslöschung)

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fettschlumpf 05.04.2011, 06:27

@ Rytael: Wenn ich dein Gehabe lese, muss ich immer Bülent Ceylan denken, wenn er den Hannoveraner nachahmt.

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Funatyc 15.11.2012, 22:31
@Rytael

Rytael: Und Adobe Audition wäre so ziemlich das letzte was ich benutzen möchte. Und nein es ist auch nicht das mindeste. Für mich ist das Mindeste entweder ProTools, Samplitude, Cubase, Nuendo, Sequoia, Ableton, Logic. Aber Audition? tja, wenn ich keine Ausweichmöglichkeit hätte. Es ist nicht wichtig womit du arbeitest, es ist wichtig was Du damit tust. Ich möchte Audition an dieser Stelle auch nicht abwerten. Es ist aber weder besser noch schlechter als alle anderen.

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