Räumungsklage, Mieter ohne Schlüsselübergabe weg, Wohnung jedoch vermüllt

4 Antworten

Der Gerichtvollzieher veranlaßt die Zwangsräumung von Müll und auch evtl. noch pfändbaren Sachen. er trifft auch alleine die Entscheidung, ob es sich um zu entsorgenden Müll oder auf Ihre kosten einzulagernde Sachen handelt. Letztere werden dann versteigert und vom Erlös die Kosten bedient und der Rest an Sie ausgekehrt.

Fragen Sie den Gerichtsvollzieher, wann er endlich handelt, nachdem doch inzwischen das Räumungsurteil rechtskräftig erfolgt sein dürfte und der Titel von Ihnen auch der Geschäftsstelle des Gerichtvollziehers beim zuständigen Amtsgericht zur Vollstreckung eingereicht wurde!?!

Oder liegt das Teil noch bei Ihnen rum?

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Nein, wir haben uns da garnicht drum gekümmert, sondern unser Anwalt, wir haben mitlerweile auch schon mehrmals mit dem Gerichtsvollzieher Kontakt aufgenommen wurden bisher aber immer nur vertröstet. Auch der Anwalt kann uns in dem Fall nicht mehr helfen, da die Klage durch ist und es nur noch am Gerichtsvollzieher liegt.

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Wenn ich das richtig sehe, ist aber gar nicht geräumt worden. Der Vermieter hat jedenfalls nicht nicht die Schlüssel.

So eine Entsorgung beauftragt wird, muss man da natürlich in Vorleistung treten, aber das ist ja wohl gar nicht möglich, wie auch, wenn man zum Betreten der Wohnung um Erlaubnis fragen muss.

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@JohnJensen

Aber selbstverständlich muß man um Erlaubnis fragen, wenn man eine fremde Wohnung betreten möchte, die zudem verschlossen ist. Alles andere wäre verbotene eigenmacht. Das machtmonopol liegt beim Staat und wird durch den 'Gerichtvollzieher ausgeübt. Kommt der, wie im geschliderten Fall, nicht "in die Hufe", dann muß der Anwalt der Mieter Beschwerde beim Präsidenten des Amtsgerichtes einreichen, in der Hoffnung, dass dann "der Amtsschimmel endlich wiehert"!!

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@JohnJensen

Um die Kosten gehts garnicht mehr das wir auf denen sitzen bleiben haben wir mitlerweile begriffen. Uns gehts nur noch darum den Müll aus der Wohnung zu entsorgen, da wir durch den <geruch natürlich ärger mit den Nachbarn haben. Also bleibt uns keine Wahl wir müssen darauf warten bis der Gerichtsvollzieher die Wohnung öffnet. Hatten gehofft das wir da nicht drauf warten müssen, da ja nichts wertvolles bzw persönliches mehr drin ist.

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na man kann noch Anzeige erstatten.Scheint ja heute Gang und Gäbe zu sein,was für Gesindel treibt sich da bloß überall herum.Aber es wird sehr schwierig sein,denn Leute die so handeln,haben kein Geld und sind mit allen asozialen Wassern gewaschen.Mach es irgendwie öffentlich,das denen keiner mehr eine Wohnung vermietet und andere geschützt wereden.Gesetz hin oder her,denen würde ich Beine machen,sonst hört soetwas doch nie auf!

Sekunde mal. Die Räumungsklage habt ihr durchgesetzt, müsst aber auf die Familie des Mieters bauen, um in die Wohnung zu kommen?

Und was hat denn der Gerichtsvollzieher mit dem Zustand der Wohnung zu tun?

Ich würde mich, wenn ich hier Ratschläge erteile, wahrscheinlich der Gefahr aussetzen, meinerseits in Regress genommen zu werden und empfehle daher, sich an einen Rechtsanwalt zu wenden - das hat auch den Vorteil, dass man sich nicht mehr selbst mit den ausführenden Organen herumärgern muss. Wenn man Glück hat.

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Da der Gerichtsvollzieher nach über zwei Monaten noch nicht seine Arbeit aufgenommen hat mussten wir ja irgendwas unternehmen, und da die Familie kooperativer ist als der Mieter bekam wir so wenigstens einen Einblick.

Der Gerichtsvollzieher hat nichts mit dem Zustand der Wohnung zutun, meine Frage ist eher ob das noch sein Aufgabenbereich ist, da Müllentsorgung ja nicht zu seinen Aufgaben zählt und anderes in der Wohnung nicht mehr zu finden ist.

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Folgen einer Räumungsklage für den Mieter?

Hallo zusammen,

zur Situation: mein Schwiegervater in Spe hat 2 Wohnungen. In der einen Wohnen z.Z. meine Freundin mit Kind und ich. In der anderen ein externer Mieter. Unsere aktuelle Wohnung ist zu klein und somit wurde dem aktuellen Mieter der großen Wohnung (alleinstehend) wegen Eigenbedarf gekündigt. Die Kündigungsfrist läuft am 31.08.2016 aus. Es wurde kein schriftlicher Einspruch gegen die Kündigung eingelegt. Da der Mieter ein absoluter Laumalocher ist, hat er sich viel zu spät um eine neue bleibe gekümmert und verlangt nun, dass er mindestens einen Monat länger in der Wohnung bleibt. Er ist einfach blauäugig und erkennt den Rattenschwanz nicht, den er mit sich zieht. Für unsere aktuelle Wohnung ist auch schon ein Nachmieter gefunden! Heute sagte er folgendes: "ich werde mindestens einen Monat länger bleiben und wenn Ihr das nicht akzeptiert, dann bleibe ich halt ein ganzes Jahr noch hier hocken, bis die Räumungsklage wirkt." Angeblich hat er sich ein haus gekauft, aber nun gibt es einen dicken Zoff zwischen Bank, Verkäufer und Ihm..

zu meinem Anliegen: Am Samstag setzen wir uns alle zusammen. der beschriebene Mieter, der Vermieter und ich. Ich benötige Fakten und am besten Beispiele die Ihn davor abschrecken soweit zu gehen! Also was kostet das verfahren für Ihn? welche kosten muss er tragen? ist man dan vorbestraft? und und und. alle Fakten die einen davon abhalten eine Räumungsklage zu provozieren.

PS.: Mit Vernunft ist ihm nicht beizuwohnen

Danke euch!! LG blubb

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Meine Familie (Eltern, (damals Schwester)) und ich wohnen seit 2002 (aktuell: Oktober 2016) in einer 3-Zimmer Wohnung eines 4-Familenhauses und haben seit 2008 auch (durch die Erlaubnis der Vermieter) zwei Katzen.Um die Geschichte kurzzufassen: Wir wohnen über einem Restaurant - und hatten bisher kein Auto. Als wir uns im Jahr 2014 ein Auto kauften, mussten wir weit weg parken, da wir keinen eigenen Parkplatz besaßen - so haben wir von anderen Nachbarn erfahren, dass zwei der Parkplätze des Restaurants der Stadt gehören - unsere Vermieter und die Besitzer des Restaurants verschwiegen dies all die Jahre - auch wenn Verwandte von uns dort parkten, wurde bei uns geklingelt und gestritten. Nun sind wir zur Stadt und haben dies gemeldet - jetzt wurden zwei Parkplätze freigestellt, weil sie tatsächlich der Stadt gehören. Doch jetzt fängt der eigentliche Teil an:

Nachdem wir dies getan hatten, landete auch schon die Eigenbedarfskündigung der Vermieter in unserem Briefkasten. Wir haben wohl bis Oktober 2016 Zeit, uns eine neue Wohnung zu suchen, da das Enkelkind (19) des Vermieters mit seiner Freundin (wahrscheinlich auch 18-20) einziehen möchte (am Telefon sagte sie z. B. auch, dass ihr Sohn die Wohnung braucht) [der Sohn hat eine Baustellenfirma und die ganzen Zäune und alles drum und dran schon in unserem Garten gelagert]. Ein plausibler Grund wurde jedoch nicht genannt, wieso genau unsere Wohnung so dringend gebraucht wird.

Wir waren beim Anwalt um nach Hilfe zu bitten - wir haben jedoch die Widerspruchsfrist versäumt und nun droht uns die Vermietern auch noch mit einer Räumungsklage am 31. Oktober 16.

Zu uns:

-- Mein Vater (46) ist arbeitslos. Da er zwar ganz okay Deutsch spricht, jedoch eine Gebehinderung hat (humpelt) und auf einem Ohr schwerhörig bzw. taub ist, fällt es ihm schwer eine Arbeit zu finden. (Hartz4-Empfänger)-- Meine Mutter (44) ist ebenfalls arbeitslos. Sie hat Blutarmut und eine Schilddrüsenunterfunktion und schafft es nicht zu arbeiten, da ihr die körperliche, wie auch geistige Motivation dazu fehlt. (Hartz4-Empfängerin)-- Ich verdiene ebenfalls nichts, da ich erst dieses Jahr (Oktober) zu studieren beginne und ebenfalls nichts zu einem Umzug leisten kann.

Gibt es irgendwelche "Härtefälle" die zutreffen und uns aushelfen könnten? Oder eine unwirksame Kündigung durch irgendeinen Grund?

Wir zahlen eine Miete von 500 Euro und wir sind finanziell wirklich nicht in der Lage, eine teurere und geeignetere Wohnung zu finden, in der sogar noch Katzen erlaubt sind und die auch so nah zur S-Bahn, Einkaufsläden, etc. liegt.

Was können wir tun? :( :(

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