Räumungsklage Dauer

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3 Antworten

Manchmal helfen auch Infos der so genannten Gegenseite - über die Räumungsklage und ihre Erfahrungen damit unterhalten sich sicher nicht nur in diesem Forum Vermieter miteinander http://www.vermieter-forum.com/raeumungsklage/14191-lange-dauert-raeumungsklage.html Da siehst du auch gleich, welche Gründe es für eine Verzögerung geben kann - da spielt wohl hauptsächlich die Auslastung des Gerichts eine Rolle. In Berlin würde ich mal eher davon ausgehen, dass die recht hoch ist.

Vom Zeitpunkt der Kündigung bis zur Räumung im günstigsten Fall 4-5 Monate (Versäumnis- oder Anerkenntnisurteil). Normales Verfahren ca. 8 Monate, je nach Streitintensität nach oben offen. Aber das ist tatsächlich auch abhängig vom Amtsgericht...

emmili07 06.07.2011, 21:48

Danke für die Antwort von xtraDry und den Link von a. Fortsetzung: Den habe ich gerade durchgelesen. Darin steht einiges Interessantes für mich. Gesetzt den Fall, der Vermieter reicht Monag kommender Woche beim Gericht seine Klageschrift ein und bezahlt sofort den Gerichtskostenvorschuss. Wann kann frühestens der Termin zur mündlichen Verhandlung sein und wie viel Zeit vergeht bis zur Räumung, falls das Gericht meiner Bitte um Berufung nicht entspricht? Ich würde das Urteil nicht versäumen wollen und auch nicht der Klage meines Vermieters kleinbeigeben. Also würde kein Versäumnis- oder Anerkennungsurteil ergehen. - Ich würde vermutlich in Berufung gehen (mit Hilfe eines Anwalts). Was ist ein normales Verfahren?

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XtraDry 06.07.2011, 22:03
@emmili07

Da wird es jetzt wirklich schwer. Falls der Anwalt um einen frühen ersten Termin bittet, kann ein Termin vielleicht in zweieinhalb Monaten stattfinden, Urteilsverkündigung zwei bis drei Wochen später. Danach nochmal 4-6 Wochen bis zur Räumung. Das kann aber auch alles wesentlich länger dauern, wenn der Richter der Bitte des Anwalts nicht entspricht...

Berufung ist heute nicht mehr so ohne Weiteres möglich, da muss man schon handfeste Gründe nennen, warum man nicht nur subjektiv sondern auch objektiv mit dem Urteil nicht einverstanden sein kann. Es müssen also auf Seiten des Gerichts objektiv Fehler gemacht worden sein, sonst gibt es keine Berufung...

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DerCAM 07.07.2011, 01:55
@emmili07

Dir ist aber schon klar, dass so eine Raeumungsklage sehr, sehr teuer ist und die Kosten letztendlich von dem zu tragen sind, der unterliegt? Dir ist auch klar, dass wir hier nicht von ein paar Hundertern sprechen sondern von vielen Tausendern? Dazu dann der Schadensersatz fuer den Vermieter, dessen Anwaltskosten u.s.w.?

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