Räder auswuchten bei jedem Reifenwechsel (Sommer/Winter) nötig?

4 Antworten

Der Verband BRV warnt vor dem "Spareffekt". Aus Sicherheitsgründen sei ein Wuchten der Räder an allen Positionen technisch notwendig. Achs- und Karosserieteile werden bei einer Unwucht der Räder viel stärker beansprucht und unterliegen demnach einem höheren Verschleiß. Bereits eine Unwucht von 10 Gramm kann sich bei Geschwindigkeiten um 100 km/h zu mehreren Kilo Gewicht summieren! Zudem sind Reifenbetriebe im Rahmen der Sachmängelhaftung gesetzlich verpflichtet, beim Radwechsel den Stand der Technik sicherzustellen. Sie selber verlassen sich doch auch darauf, daß man in einem Reifenfachbetrieb Experten vorfindet und diese Ihr Fahrzeug perfekt behandeln! Wer auf das Wuchten verzichtet, trägt selbst das Risiko!! Eigentlich ist es verantwortungslos, das Auswuchten das "Geldmacherei" zu titulieren, denn die Sicherheit sollte jedem Autofahrer am Herzen liegen.

Genau so wichtig wie das Profil am Reifen.Es gehört einfach zum Radlauf dazu.Die Felge könnte ja auch kaputt sein, od der Reifen hat einen Höhengrad od. Sonnstiges .Spezialisten erkennen das.

Wurde ich vom Autohaus dreist abgezockt (und generelle Frage zu Reifenwechsel)?

Also Folgendes... ich fahre einen Honda und ging damit schon immer zum Reifenwechsel zu einem Hondaautohaus... da stand auf der Rechnung halt Reifenwechsel, Betrag xy und fertig.

Jetzt bin ich zum ersten Mal bei einem anderen Hondaautohaus gewesen (Ich meine beim Wechsel von Winter auf Sommerreifen Anfang des Jahres) und dort stand etwas von wegen Tachoanpassung... ich hab mich damals schon gewundert, weil das sonst noch nie gemacht wurde, aber na gut.

Diesen Winter wollte ich zum ersten Mal meine Reifen selbst wechseln und bin bei der Reifenwechselthematik auf eine eventuell notwendige Tachoanpassung gestoßen.

So wie ich das verstanden habe, ist eine Geschwindigkeitsabweichung zwischen den Reifensätzen von 2 % in Ordnung, richtig? Also dann ist keine Anpassung nötig?

Ich habe Sommerreifen mit diesen Daten: 225/40/ZR18

und Winterreifen mit diesen Daten: 205/55/R16

Einem Reifenrechner im Internet nach, ergibt das eine Abweichung von 1 %,,, also im grünen Bereich.

Hat mich das Autohaus also verarscht damals und abgezockt?

  1. Frage --> Kann ich also einfach problemlos den Reifenwechsel selbst durchführen?
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Nach Reifenwechsel die Schrauben nachziehen?

Sollte man nach einem Reifenwechsel in einer Werkstatt die Schrauben kontrollieren und nochmal nachziehen, wenn ja nach wie vielen Kilometern?

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Reifen versenden von Werkstatt zu Werkstatt?

Meine Sommer/Winterreifen werden seit Jahren in der Werkstatt des Autoherstellers (Citroen) eingelagert. Als Komplettrad samt Felgen.

Da ich in eine andere Stadt ziehe, müssen sie jetzt dort hin transportiert werden.

Die Werkstatt verschickt sie ausdrücklich nicht, auch nicht an andere Citroen-Vertragswerkstätten.

Ich kann die Räder nicht selbst transportieren. Sie passen nicht ins Auto, und ich kann auch nicht mehrmals fahren (Einfache Entfernung über 500 km). Ich bin auch körperlich nicht in der Lage, die Räder zu tragen oder zu verladen.

Es gibt diverse (und konfuse) Angebote für Reifentransporte im Netz. Dafür müssen die Räder aber transportgerecht verpackt sein, was sie natürlich jetzt nicht sind.

Ich müsste mir also zuerst Verpackungen besorgen. Dann zu Citroen fahren, die Verpackungen hinbringen, im schlimmsten Fall die Räder aus dem Lager holen lassen, in der Werkstatt selber verpacken und dann abholen lassen - vorausgesetzt die Werkstatt spielt mit. Allenfalls kann ich die Werkstattmitarbeiter noch überreden, die Räder für mich einzupacken.

Das ist allerdings umständlich und zeitraubend, denn auch die Citroen-Werkstatt ist über 100 km weit von meiner Wohnung entfernt.

Hat jemand damit Erfahrungen? Was ist der beste Weg? Gibt es Transportfirmen, die unverpackte Räder transportieren bzw. selbst Folie drumwickeln?

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