Radweg nicht benutzt, Radfahrer angehupt, er hat gesagt dass wir ein Bußgeld oder Strafe bekommen

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23 Antworten

Die Frage ist nun, kommt es zur Anzeige oder nicht?

Erfahrungsgemäß wird oft mit einer Anzeige gedroht, diese dann aber nach der ersten Aufregung nicht gemacht.

Was aber könnte kommen?

Der Radfahrer war unter Umständen überhaupt nicht verpflichtet den Radweg zu benutzen, denn das wäre nur dann der Fall wenn dieser mit Zeichen 237, 240, oder 241 ausgeschildert war und auch in zumutbarem Zustand gewesen ist. Sollte das so gewesen sein und er hat ihn nicht benutzt dann hat der Radfahrer lediglich eine Ordnungswidrigkeit begangen die ihn 20€ kosten kann wenn er Dich dadurch behindert hat.

Das Hupen von Dir allein würde auch nur 20€ kostet auch nur 10 oder 20€. Dann muss man aber auch betrachten wie der Radfahrer das gesehen hat, denn wenn er sich durch Dich behindert oder sogar gefährdet sah kann auch schnell mehr draus werden...

Tja, und selbst wenn er verpflichtet wäre, muss ich als Autofahrer mich nicht als Erzieher aufspielen und ihn anhupen. Ich lass die Leute fahren, wo sie sich sicherer fühlen. Das kann ich als Autofahrer eh' nicht entscheiden.

M.

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Das kann ggf. sogar als Nötigung aufgefasst werden. Das ist eine Straftat und entsprechend teuer.

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Oh man.

Dann hoffe mal, dass der Radfahrer das hier nicht liest du von deinem Kürzel auf deinen Namen schließen kann. Denn bisher stand Aussage gegen Aussage. Wenn er dich wegen Nötigung anzeigt, dann wird es ungemütlich. Und ja, die Polizei wird das aufnehmen, das muss sie sogar. Denn Nötigung ist eine Straftat. Wenn es richtig schlecht läuft und er Zeugen hat, dann bekommst du Post von der Staatsanwaltschaft. Sollte das passieren, nimm dir einen Anwalt.

Das alles ist unwahrscheinlich. Aber es KANN passieren und sollte dir vor Augen führen, dass man im Straßenverkehr aufeinander Rücksicht nehmen sollte und sich nicht als deutlich stärkerer Verkehrsteilnehmer mit Hupen Gehör und im Zweifel auch Platz verschafft. Hoffe, dass es nicht soweit kommt und denke mal darüber nach, dies als Lehre zu sehen für das nächste Mal, wenn ein Radfahrer vor dir auftaucht. Ich drücke dir ernsthaft die Daumen, dass du davon nie wieder was hörst.

Aussage gegen Aussage gibt es nicht. Schon gar nicht gegenüber einer Betroffeneneinlassung.

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Es ist immer schön, wenn man auf Hilfspolizisten trifft, die meinen für Ordnung sorgen zu müssen, und bei der Gelegenheit das eigene Verhalten außer Acht lassen :-)

Zudem wäre zu klären, wie berechtigt Dein Verhalten war. Es gibt inzwischen diverse Urteile, die für Radfahrer das Befahren der Straße als rechtmäßig beurteilt haben, weil der ausgewiesene Radweg als nicht benutzbar anzusehen war. Die Ursachen können vielfältig sein wie zum Beispiel Rutschgefahr durch (feuchtes) Laub, Schlaglöcher, etc.

Das war auch mein erster Gedanke. ;-)

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Mach dich nicht verrückt. Der Radler hat sich geärgert und irgendeinen Schwachsinn erzählt und sich gefreut, weil du sicher erschrocken reagiert hast. Du darfst kurz hupen, wenn die Situation gefährlich war oder undurchsichtig. Soweit mir bekannt ist, müssen Radfahrer den Radweg nicht zwingend benutzen, sie dürfen auch auf der Strasse fahren. Das ist besonders gefährlich, wenn die Strasse eng ist und man nicht überholen kann. Über andere Verkehrsteilnehmer regt man sich öfter auf, das bleibt nicht aus und umgekehrt. Solche Bagatellvergehen nimmt die Polizei gar nicht auf, das wird nicht weiterverfolgt.

Das hätte ich dir als Radfahrer auch erzählt, wäre aber nicht auf die Idee gekommen das wirklich zu machen. Dein Gehupe war unnötig und du warst auch nicht im Recht. Es ist in meinen Augen dämlich andere Verkehrsteilnehmer zu belehrenden, du wirst in deinem Autofahrerleben auch noch genug S c h e i ß e bauen und willst dann auch nicht ständig auf dein Fehlverhalten aufmerksam gemacht werden. Nutz die Hupe wofür sie da ist nämlich um in kritischen Situation zu warnen oder auf dich aufmerksam zu machen.

Falls es soweit kommen sollte, sag einfach, du wolltest den Radfahrer warnen, dass du von hinten kommst. Es hätte ja sein können, dass er einfach einen Schlenker auf der Straße machen wollte.

Ich fahre selbst öfter mit dem Rennrad. Auch auf der Straße, aber nur dann, wenn der Radweg in einem so schlechten Zustand ist, dass dieser mein Rad beschädigen könnte. Da ich dass natürlich nicht riskieren will, fahre ich lieber auf der Straße. Denn die Kosten für die Reparatur trage ja ich und nicht die Stadt.

Innerorts dürfen Autofahrer nicht hupen !

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Man muss den Radweg nur benutzen er als Radweg ausgeschildert ist. Ich würde mich einfach das nächste mal mit dem Hupen zurück halten, bis du dir sicher bist, dass du auch wirklich im recht bist. Ich glaube aber nicht das da noch was kommt. Die meisten drohen nur.

Hi Lily0fTheValley,

darf ich fragen, warum du das gemacht hast? Was kümmert es dich denn, wo der fährt? Die Fahrbahn ist für Radfahrer in der Regel viel sicherer als irgendein Bürgersteigradweg. Das wissen inzwischen viele Radfahrer und fahren deshalb auf der Fahrbahn.

Du solltest dich als Autofahrer nicht als Oberlehrer aufspielen, das bringt nichts, sondern im Zweifel eine Anzeige wegen Nötigung (= Hupen ohne Grund).

Frage ist, ob der Radler das machen wird, der Aufwand ist recht hoch, und bringen wird es ihm auch nicht viel. Für die Zukunft: Begegne Radfahrern einfach mit mehr Respekt und lass die Hupe sein.

Gruß und gute Fahrt

M.

Tja, das hast du dir wohl selbst eingebrockt. Dein Hupen war alles andere als gerechtfertigt. Schlimm, wenn sich manche Leute als Hilfssherif aufspielen, ich hätte wohl ähnlich wie der Radfahrer reagiert.

Aber keine Sorge, ich glaube nicht, dass sich der Radfahrer die Mühe macht, wegen sowas gleich eine Anzeige zu starten, das war sicherlich nur eine Drohung, weil er sich über dein Verhalten wohl geärgert hatte. Und selbst wenn er zur Polizei geht, das wird wahrscheinlich eh wegen Geringfügigkeit nieder gelegt werden.

Also, das nächste Mal überlegen, bevor man andere zurecht weist! ;-)

Das solltest du mal lieber .

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Du musst relaxter werden im Straßenverkehr! Wenn du jeden falsch fahrenden Radfahrer anhupst und dich aufregst, hast du am Ende der Probezeit schon den ersten Herzinfarkt! Passieren wird da nix, er wollte sich nur aufspielen. Glaubst du ernsthaft, die Polizei nimmt heutzutage eine Anzeige auf (und geht der nach) wegen unnötiger Huperei? Es interessiert doch noch nicht mal mehr, ob eine Ampel rot war oder nicht. Er musste ja auch rechts an dir vorbei fahren, als du an der roten Ampel standest, oder? Sonst hätte er nicht an deine Scheibe kloppfen können. Und rechts vorbei ist auch daneben. Wir haben früher noch gelernt, dass wir mit dem Fahrrad nicht an der Ampel rechst an den Autos vorbeifahren dürfen, heute muss der ADFC davor warnen, wie gefährlich das ist.

Mit einem Fahrrad (und auch mit einem Mofa) darf man wartende Fahrzeugen rechts überholen.

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Die auf der Wache werden den armen Kerl eher auslachen falls er wirklich dahin gehen sollte ;) Und auch wenn Probezeit, da wird nix passieren.

Die Hupe sollte zwar nur in Notfällen benutzt werden, aber da wird wohl nix passieren. Sollte er damit wirklich zur Polizei gehen, muss er ja wohl die Situation schildern und würde sich dadurch ins eigene Fleisch schneiden. Denn wenn ein Radeweg vorhanden ist, besteht eine Benutzungspflicht.

Gibt es wirklich so etwas wie eine Benutzungspflicht? Würde ich mir gerne ausdrucken, und beim nächsten Mal diesen unverschämten Radfahrer den Zettel in die Hand drücken!

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@Lily0fTheValley

§ 2 Abs. 4 StVO

Die Benutzungspflicht besteht zwar nur wenn es gekennzeichnet ist, aber mir ist noch nie ein Radweg ohne Kennzeichnung aufgefallen.

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@UselessBob

@ UselessBob:

Es gibt durchaus eine Benutzungspflicht für Radwege, nämlich dann wenn diese durch Zeichen 237, 240, oder 241 gekennzeichnet sind, und auch Radwege ohne Benutzungspflicht sind weit verbreitet.

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@Lily0fTheValley

Nein, die gibt es nur, wenn das blaue Schild da steht. Und selbst wenn: der Radweg kann unbenutzbar sein, dann darf er auf der Fahrbahn fahren, trotz blauen Schildes.

M.

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Hallo. Ob das Hupen für eine Anzeige reicht bezweifel ich.Tipp Auslegung:Dein Hupen war lediglich als Sicherheitshinweis für den Radfahrer gemeint. Gruß Ralf

Du hast doch gar nicht gehupt. Vielleicht hat er ein anderes Auto gehört oder er hat Tinitus, aber Du hast definitiv nicht gehupt. Fertig.

Eine Betroffeneneinlassung hat vor Gericht kaum Gewicht.

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er kann nichts beweisen, also vergiss es einfach... und du sollst dich nicht als weltverbesserer aufführen, poliziei darfst du sowieso nicht spielen. selbst wenn ein radweg vorhanden ist, darf ein radfahrer die normale strasse benutzen, nimm dass einfach zur kenntnis und konzentrie dich an dass was du machst, nicht was andere machen.

Guter Komment, autofahrende Hilfspolizisten sind echt sowas von unnötig und nervig........

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Also das Strafmaß kenne ich jetzt net, aber hat man euch in der Fahrschule nicht beigebracht wofür dieses Gerät ist? Großes Lob an den Fahrlehrer!!! Ich hoffe es wird dir eine Lehre sein, weil wir ja alle frei von Fehlern sind, gelle! Jeder macht mal einen Fehler im Straßenverkehr, deswegen gibts auch den §1 der STVO. Gegenseitige Rücksichtnahme ist das Gebot, nicht kopfloses draufloshupen. Wenn das jeder machen würde, wäre dieses Instrument für den Notfall nutzlos.

Im besten Fall - wovon ich aber nicht ausgehe - bekommst Du eine Owi über 10 Euro.

Üblicherweise kann es teurer werden, könnte auf Gefährdung und Nötigung hinauslaufen.

In der Probezeit ist es gefährlich, wenn er dich anzeigt.

Ich hoffe, dass Du tatsächlich eine Anzeige erhalten hast.

man muss nicht alles glauben was andere sagen

und was meinst Du nun damit?

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@schildi

Eine Betroffeneneinlassung hat gegenüber den Kläger eine geringere Beweißkraft, verstehst Du?

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