Radmarathon: was ist besser - hoher Gang und niedrige Trittfrequenz, oder umgekehrt?

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2 Antworten

Die Antwort ist nicht so einfach - allgemein gültig ist, dass die Tittfrequenz zwischen 80 und 100 Umdrehungen pro Sekunde liegen sollte, um ökonomisch zu fahren. Bei niedrigeren Frequenzen bekommt man schneller "dicke Beine". Lance Armstrong war z.B. ein Freund der hohen Frequenzen, Jan Ulrich hat lieber mit kleineren Drehzahlen geradelt, da er immer schon so trainiert hat. Ärzte empfehlen gerade auch bei Knieproblemen hohe Drehzahlen mit niedriger Belastung (Druck des Fußes auf das Pedal), also sind wohl höhere Trittfrequenzen nicht unbedingt eine schlechte Wahl. Am Anfang kann man da wohl nichts mit verkehrt amchen, nach vielen, vielen Kilometern wirst du schon selber merken, wohin du tendierst ... Bahnfahrer fahren noch höhere Trittfrequenzen und haben keinen Freilauf im Hinterrad. Ich hoffe, Dir geholfen zu haben, schöne Feiertage.

Früher bin ich - nach dem Motto: Ich bin ja stark - mit Kraft und niedriger Frequenz gefahren.

Nachdem meine Knie dann anfingen zu maulen, bin ich auf höhere Frequenzen umgestiegen, die Probleme sind weg und ich bin auch kein bisschen langsamer geworden.

Viel Erfolg!

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