Quittengelee kochen – zuerst Saft, später Gelee?

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3 Antworten

Kein Problem. Entweder den Saft mindestens 70° heiß (Bratenthermometer ist geeignet)in vorgewärmte Flaschen/Gläser füllen. Luftraum lassen, dann ist der Unterdruck stärker. Höhere Temperatur ist sicherer und ist eh schon mit 100° gekocht. Den Deckel kochen wir vorher im Wasserkocher einmal auf. Dann gleich verschließen, einmal umstürzen, Deckel noch mal aufdrehen, um die Luft entweichen zu lassen und mit einem Tuch bedeckt oder in einer abgedeckten Kiste langsam abkühlen lassen.

Der Vorteil dabei. Der Trub setzt sich bei Lagerung am Boden ab und man kann klaren Saft mit einem Schlauch (Baumarkt Meterware) abziehen.

Kommentar von Paral
19.11.2009, 13:17

Habe gestern Quittensaft gemacht.

Quitten abreiben, im multimix elektrisch kleinreiben lassen und die Schnipsel erst Dampfentsaften. Eine Stunde.

Das gibt schön sämigen ersten Saft mit geringer Mühe. :-)

Den Trester mit Wasser noch mal aufkochen, gut rühren und im Entsafter über Nacht abtropfen lassen. Der Saft ist fast so dick wie der erste.

Das war der Hinweis zur einfachsten Verarbeitung größerer Mengen, aber um einen möglichst dicken ersten Saft zu bekommen.

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Müsste funktionieren. Zur Nor gibst Du etwas mehr Zitronensäure und Gelierzucker zu, dann wird das schon fest.

hey buntschatten! meine mam macht das oft so, wenn sie grad keine zeit hat. und bisher war das gelee trotzdem immer superlecker ;)

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