Querdynamik 1

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1 Antwort

Dadurch wird ein Teil der Zentrifugalkräfte / Querkräfte, die in Kurven auf das Auto wirken, in höheren Anpressdruck der Räder / Reifen umgewandelt, so dass sich die Haftreibung bzw. die Seitenführungskräfte erhöhen. Der Extremfall wäre eine Steilwand von 90°, bei welcher die höchsten Zentrifugalkräfte die Federung belasten, aber keinerlei Querkäfte am Fahrzeug auftreten

ist es gut oder schlecht wenn dich die seitenführungskräfte erhöhen??? vermutlich gut oder denn je mehr man seiten führungskräfte in einer kurven fahrt verliert um so höher ist die wahrscheinlichkeit aus der kurve zu fliegen stimmt's????

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@ghada

kennst du dich evtl mit diverse drift techniken aus denn ich hätte fragen zu den fronttriebler und hecktriebler!!!??

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@ghada

Natürlich ist es gut, wenn sich die Seitenführungskräfte erhöhen, ob durch überhöhte Kurven,oder durch breite Reifen. Was das Driften anbelangt, findest du mit Sicherheit genügend im Netz. Ich persönlich kann nur mit einem Hecktriebler der zudem noch eine richtige Heckschleuder ist, einen Drift fahren. Mit Fronttrieblern komme ich nicht zurecht. Aber ich bin ja auch kein Rennfahrer.

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@syncopcgda

was ist denn der unterschied zw. heck und fronttriebler???

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@ghada

es tut mir schrecklich leid das ich dich grad mit sovielen fragen bombadiere aber ich habe am DO meine 1. Abitur prüfung zu Querdynamik und das als vortrag :( und hab deswegen sehr sehr viele fragen dazu???

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@ghada

Fronttriebler, oder Autos mit Frontantrieb = Vorderräder angetrieben.

Hecktriebler, oder Autos mit Heckantrieb = Hinterräder angetrieben.

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@syncopcgda

wie erklärt man eig by diverse drift techniken dass die fahrphysik by dieser methode dazu beiträgt,dass eine übertragung von Antrieb und seitenführungskräfte durch die vorderräder erfolgt

und das beim hecktriebler die vorderräder keine Antriebskräfte beeinflusssen?!

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@ghada

ich glaub ich weis jtz warum ...^^

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@ghada

vielen vielen dank für die hilfe es ist sehr nett von dir ^^

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@ghada

Ich habe das jetzt nicht ganz verstanden. Grundsätzlich ist es so, dass ein Auto für einen Drift in einem Winkel eingestellt werden muss, der nicht dem Winkel entspricht, der für einen bestimmten Kurvenradius erforderlich wäre. Das Heck des Autos muss vorerst mal zum Ausbrechen gebracht werden. Dieses "Querstehen" wird bei einem Hecktriebler durch ein Zusammenspiel von Gasgeben und die Haftung verlierendenden Hinterrädern und schnellen. korrigierenden Lenkbewegungen provoziert. Das Auto kann im Idealfall nur mit dem Gaspedal gelenkt werden. Ein Fronttriebler hat von Natur aus das Verlangen, in einer zu schnell angefahrenen Kurve geradeaus zu fahren, d,h. er schiebt über die Vorderräder in Richtung Außenrand der Kurve. Dieses Verhalten kommt ungeübten Fahrern sehr entgegen, weil sie durch einfaches Gaswegnehmen das Fahrzeug wieder auf den "richtigen Weg" bringen, aber mit einem ausbrechenden Heck eines Hecktrieblers vor unlösbaren Aufgaben stehen würden. Aus diesem Grund ist das Einstellen und Fahren eines richtigen Drifts mit einem Fronttriebler zumindest für mich unmöglich. Da hilft mir auch kurzes, stotterndes Anziehen der Handbremse nur im Winter bei Schneeglätte weiter.

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@syncopcgda

hab ein problem :(

Wie lauten die formeln für die maximale geschwindigkeit in kurven mit überhöhung ( mit reibung/ ohne reibung )

Also die für kurven ohne überhöhung lautet: Radialkraft = Reibungskraft

m· v²/r = µ· m· g

oder??? nun fehlt mir die formel für die geschwindigkeit in überhöhte kurven, i wie finde ich niix im net... :(

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@ghada

Guten Morgen, bin gerade noch am F1- Gucken (Melbourne). Tja, die Formel ist mir nicht geläufig und die von dir gesuchte somit auch nicht. Während Masse, Geschwindigkeit und Kurvenradius zuverlässige Größen sind, ist der Reibungsbeiwert doch ein recht windiger Mitspieler, der eigentlich unter genormten Bedingungen ermittelt werden müsste. Denn dieser Beiwert ist direkt abhängig von der Beschaffenheit der Fahrbahnoberfläche, der Reifen- Aufstandsfläche (diese wiederum von der Reifenbreite und dem Luftdruck) und von der Härte der Gummimischung.

Vielleicht kann man die Sache so angehen, dass sich die Geschwindigkeit proportional zum Neigungswinkel der Fahrbahn verhält und dass bei Winkel 90° (also Steilwand) die höchstmögliche Geschwindigkeit erreicht wird. Man kann also die Höchstgeschwindigkeit, die man auf der Geraden fährt nach sanfter Überleitung in die Steilkurve theoretisch beibehalten. Grenzen werden nur dadurch gesetzt, dass das Fahrwerk des Autos nur eine bestimmte Zentrifugalkraft / - beschleunigung aushält und bei Überschreitung zusammenbricht.

Ich selbst bin in Monza auf einer dortigen Teststrecke schon Steilkurven gefahren, die allerdings ein parabolisches Profil haben, also unten eine kleine Neigung haben und am oberen Rand eine Neigung, die fast 90° entspricht. Schon bei der ersten schnellen Runde stellte sich zu meiner Überraschung heraus, dass man meint, in der Kurve wie auf der geraden, horizontalen Strecke weiterzufahren, die Fahrbahn kippt ganz von selbst in die Horizontale. Das kommt daher, dass sich das Gleichgewichtsorgan im Ohr nicht mehr an der Gravitation orientiert, sondern an der höheren Zentrifugalbeschleunigung. So meint auch ein Motorrad - Steilwandfahrer auf dem Oktoberfest oder sonstwo, dass er ganz normal auf einer horizontalen Straße fahren würde. Aber dies alles nur nebenbei.

Tja, ich fürchte, dass ich dir damit nicht wirklich weiterhelfen kann, meine Physikkenntnisse haben leider ihre Grenzen.

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