Quellerde vs normale erde?

2 Antworten

Quellerde kenne ich nur bei Kokuserde und ggfs. bei Torf.

Diesen wird das Wasser entzogen weil diese über größere Distanzen transportiert werden muss. Das verringert das Gewicht und damit die Transportkosten.

Demnach sagt das Wort nichts über die Nährstoffe aus.

Ich habe dieses Jahr mit Erfolg Kokusquellerde für die Pflanzenanzucht verwendet. Diese Kokuserde ist ein Abfallprodukt bei der Kokusgewinnung und ist fast Nährstofffrei, was die Anzucht vieler Samen erleichtert, denn jeder Samen hat zunächst einmal genügend Nährstoffe um zu keimen. Später müssen dann aber Nährstoffe zugeführt werden.

Aber natürlich könnte es theoretisch auch hochwertigsten Humus als Quellerde geben.

Quellerde ist eher ne Alternative zu Torf als für richtige Erde zu sehen, enthält z. B. Kokoserde zum Aufquellen und Nährstoffe als Lösung aber keine wirkliche Mineralien und keine Struktur (Lehm, Ton, Steinchen...)

= daher trocknet sie (wie reine Torf-Blumenerde) im Topf auch sehr schnell wieder aus im Vergleich zu einer "richtigen" Erde mit Tonmineralen die Wasser und Nährstoffe speichern usw.

Un wenn man der erde noch mineralien un zb perlite beigibt?

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@KommaTerror

man kann alles chemisch lösen :-)

das Grundproblem bleibt aber: mangels Masse trocknet Quellerde schnell wieder aus und Du musst viel öfter gießen...

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