Quellenangabe im Literaturverzeichnis meiner Bachelor-Anschlussarbeit

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4 Antworten

Keine Fußnoten? Das würde ich mir schriftlich geben lassen, sonst kriegst du später das gleiche Problem wie Frau Schavan. Ich würde ihn auf jeden Fall nochmal fragen wie du es dann machen sollst. Im Zweifel würde ich alle Quellen genau ausschreiben. Bei meiner Bachelor- und Masterarbeit habe ich jeweils sehr präzise auf korrekte Angabe der Quellen geachtet, damit eben hinterher keine Schwierigkeiten auftreten. Und du versicherst ja hinterher auch, dass du alle Quellen korrekt gekennzeichnet hast. Also: Lass dir das schriftlich geben.

Ich denke, du müsstest außerdem in die Klammer auch die Seitenangabe setzen. Denn die ist ja jedesmal anders. Ich selbst mache es so, dass ich schreibe (Beispiel) (Müller (1998), S. 134) und dann ins Literaturverzeichnis kommt

Müller, Lisa (1998): Die Geschichte der Rechtschreibung. Ein Buch über die Probleme der neuen und alten Rechtschreibung vom erste Duden bis in die Gegenwart.

Das ist auch dann wichtig, wenn es mehrere Autoren gibt, die Müller heißen oder Lisa Müller mehrere Werke zu verschiedenen Zeiten herausgegeben hat.

Ich stütze mich dabei auf ein Werk zum Zitieren von Wilfried Kürschner. Der Grund, warum ich seine Art des Zitierens benutzt ist einfach: Ich habe bei ihm studiert.

In deinem Fall lohnt es sich, deinen Professor zu fragen, ob er dir ein Buch empfehlen kann über die Art des Zitierens, die du benutzen sollst. Dann bist du auf der sicheren Seite.

Da schreibst Du wieder eine 1 dahinter.

Die Sonne scheint in Deutschland [1]. Weil es schönes Wetter ist[2], da ein Hochdruckgebiet unser Wetter bestimmt [1].

[1] Quelle 1

[2] Quelle 2

Was ich jedoch nicht weiss, ist wie man bei dieser Methode unterschiedliche Seitenzahlen angibt. Das musst Du dann noch einmal bei Deinem Prof oder anderen Studenten nachfragen.

Du musst natürlich für jedes Zitat und jeden Wortlaut eine extra Fußnote angeben. Auf keinen Fall darfst du die Quellen irgendwie zusammenfassen. Wenn du dich auf einer Werk beziehst, was du bereits in der vorherigen Quelle verwendet hast, schreibst du ebd.,S. XY. Ansonsten musst du auch nur am Anfang einmal den vollen Titel eines Werkes angeben, für weitere Belege nimmst du einfach nen Kurztitel, als z.B. Mayer, Franz: Hilfe bei Studienarbeiten, S. XY.

Das Problem scheint ja zu sein, dass es eben keine Fußnoten gibt, sondern nur die Angabe im Fließtext. Ich habe das schon mal bei einem englischsprachigem Aufsatz erlebt und fand die Methode sehr unpraktisch.

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@salome77

Ja, ich meinte das auch so. Er muss die Zahl im Fließtext angeben aber die Quelle dann am Ende des Verzeichnisses. Wo das letztendlich steht, ist ja egal, wichtig ist nur, dass er korrekt zitiert.

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@Mandava

Erstmal danke für die vielen Antworten, dass klappt hier ja echt super ;D

Da die Meinungen doch etwas auseinandergehen, habe ich nun meinem Professor gemailt, der mir folgendes antwortete:

"Im Literaturverzeichnis kommt jede Quelle genau einmal vor. Entsprechenden Referenzen im Text können Sie an beliebigen Stellen natürlich beliebig oft verwenden. Eine Referenz bringen Sie im Text, wenn Sie das erste Mal Bezug nehmen auf eine Quelle (also nicht erst ggf. am Ende eines Absatzes, der sich komplett auf eine Quelle bezieht)."

Ich verstehe es nur irgendwie gerade nicht so ganz ;)

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@Dekai85

Ja, im Literaturverzeichnis, also der abschließenden Sammlung deiner Quellen, kommt jede Quelle auch nur einmal vor (ausgenommen Aufsätze, die aus demselben Buch stammen. Die musst du einzeln nennen und dasselbe Buch dann jeweils mit angeben). Im Text, also deiner Arbeit, kannst du Quellen jedoch beliebig oft verwenden. Eine Referenz, also der Nachweis, wo du diese Quelle her hast (z.B. Müller, Lieschen: Morgen kommt der Osterhase. Aprilscherzverlag, S. 1) sollst du direkt "nach einem Zitat anbringen" (Quelle hier) und nicht erst dann, wenn der Text fertig ist (Quelle hier wäre falsch).

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