Queen Elisabeth II. Einfluss in Krisen?

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3 Antworten

Großbritannien hat keine geschriebene Verfassung. Alle Staatsgewalt wird im Namen des Monarchen, nicht des Volkes, ausgeübt. Alle Truppen und Beamten sind auf den Monarchen vereidigt.

Man kann das als Konvention abtun. Gerade in Krisenzeiten könnte diese Tatsache aber von Bedeutung werden. Es gibt wenig, was der Monarch tun muss. Was er tun kann und will, steht prinzipiell in seinem Belieben.

Allerdings wird der Monarch beraten und übt seine großen Machtbefugnisse gemäß den Empfehlungen insbesondere des Premierministers aus, der die Verantwortung übernimmt. Die großen Machtbefugnisse des Premierministers beruhen eben nicht nur auf seiner Mehrheit im Unterhaus, sondern bei seinem exekutiven Handeln auf der Bevollmächtigung durch den Monarchen. Dieses System hat sich in Großbritannien bewährt, nicht zuletzt auch im Hinblick auf die Akzeptanz und Beliebtheit der Monarchie.

Das bedeutet für äußere Krisenzeiten, also für die Bedrohung des Landes von außen, etwa Terrorismus, dass Premierminister und Monarch bei ihren wöchentlichen Gesprächen das Vorgehen abstimmen. Ggf. würde der Monarch die entsprechenden Befehle ausstellen, wenn es z. B. um den Einsatz des Militärs ginge. Gewiss sprechen beide auch über die Flüchtlingsfrage. Da die Gespräche nicht protokolliert werden, kann niemand mit Sicherheit sagen, ob der Premierminister nur seine eigene Politik durchsetzen will oder Ratschläge des Monarchen berücksichtigt bzw. umsetzt.

MfG

Arnold

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Sie hat keinerlei Einfluß in und und Krisen, da sie ja nur repräsentiert.

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es ist der Queen verboten sich zur aktuellen Politik zu äußern

wenn sie Flüchtlingsheime besucht, darf sie das

auch Ausdruck ihrer Meinung, auch wenn sie nichts dazu sagen darf

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Kommentar von sophiam2000
16.12.2015, 17:57

vielen dank :)

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