Qualitative Inhaltsanalyse vs. Zirkuläres Dekonstruieren

1 Antwort

Hallo Lillitha

also das mit dem Ausklügeln der richtigen Methode ist so eine Sache, manchmal sind auch Mischformen erlaubt oder sogar nötig. Die Methoden selbst sind mir nicht geläufig genug, aber dafür grundlegende Dinge zur Wahl der Mittel in der wissenschaftlichen Arbeit, die ich Dir gern überblicksmäßig verraten will.

Zuerst einmal ist die Frage, wie Dein Fragebogen aufgebaut ist, wie viele und welche Menschen Du befragt hast und was Deine Fragestellung ist? Außerdem ist noch sehr fraglich, was Dein Betreuer dazu sagt - das darf man niemals außer Acht lassen. Es sollte anhand der Methodiken keine künstliche Grenze zwischen den Disziplinen gezogen werden, die dann niemand überschreiten darf - das ist ja an der Wissenschaft vorbei. Der Blick über den Tellerrand ist stets angebracht und das Auffinden der sinnvollsten Lösung nun Dein Job.

Wichtig ist vor allem, unabhängig von der Methode:

  1. Wie kommst Du am anschaulichsten und verständlichsten an die Ergebnisse?

  2. Wie gut kannst Du die Wahl Deiner Methode begründen? Mit einer guten, stichhaltigen und nachvollziehbaren Begründung kannst Du grundsätzlich alles verkaufen. Das ist Wissenschaft, manchmal macht es Sinn, etwas quer zu denken. Nicht übertrieben (wir sind wohl alle keine Einsteins), aber in Maßen und vor allem: gut überlegt.

Also überlege, warum Dir die eigentlich nicht so gängige (was ja noch keine Aussage über die Eignung trifft) Methode für Deinen Fachbereich hier trotzdem weiterhelfen kann. Anschaulichkeit ist eine Sache, aber vielleicht ist sie genauer oder für Dich besser geeignet, da Deine Problemstellung an den anderen Fachbereich, aus dem die Methode kommt, besser angepasst ist?

Ich hoffe, meine Überlegungen helfen Dir weiter!

Alles Gute,

Anja Angelov, Studierwerk

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