Qualität beim Videoschnitt?

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2 Antworten

du machst den Fehler zu glauben, dass das Vorschaufenster farbecht ist - das ist es nicht! 

Zudem hast du kein funktionierendes Quicktime-Farbmanagement, heisst auch dass dein Video mit jedem Player/Programm anders aussehen wird

Zudem wird dein Video über die Grafikkarte ausgegeben, die die Farben natürlich auch selbst nochmal vollkommen eigenständig interprätiert

Tatsächkich :D Video einmal über Quick Time Player abgespielt und es sieht wieder knackig wie eh und je aus.

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@Lusorio

und das machst du jetzt auf 10 verschiedenen Rechnern mit jeweils 10 verschiedenen Playern und du wirst 100 verschieden aussehende Ergebnisse bekommen...

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Willkommen in der Welt von Farbräumen.

Der PC nutzt (bei 8 Bit pro Subpixel gesprochen) die Wertebereiche 0-255. Die Fernsehwelt aber 16-235. 16 ist schwarz. Darunter ist "Superschwarz". 235 ist weiß. Darüber ist "Superweiß". Das ist Korrekturraum um zu dunkle, zu helle oder zu kontrastreiche Clips kontrastmäßig etwas zusammenfahren zu können ohne dass zu viel in den dunklen und hellen Stellen verloren geht. Es dient auch der Kalibrierung. Sieht man in einem gezielt so gestalteten Testbild superschwarze und superweiße Anteile, stimmt was nicht (z.B. zu wenig Kontrast).

Egal, was dein Quellmaterial ist. Premiere hat im Ergebnis wohl mal alles nach 16-235 gewandelt. Total geil um es auf BluRay zu brennen (da wäre dann 0-255 zu kontrastreich und helle und dunkle Stellen würden absaufen), aber am PC etwas flau. Das Vorschaufenster arbeitet offenbar aber im PC-Modus also in 0-255 im eine leichtere Beurteilung zu ermöglichen.

Ich kenne Premiere zu wenig um dir sagen zu können, wie man Ein- und Ausgangsmaterialien zwischen 16-235 und 0-255 umschaltet, aber ich weiß es geht.

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