Putin als Ministerpräsident?

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2 Antworten

1.Der Ministerpräsident wird nicht gewählt sondern vom Präsidenten vorgeschlagen und von der Duma bestätigt(und nicht das was Möchtegernrusslandkritiker hier schreiben)

2.Es ist ein massiv propagiertes westliches Märchen, dass man unbedingt die "Unterstützung" einer Partei braucht um in der Politik in irgendeien bedeutendes Amt zu kommen. Verständlich, schützt es doch das bestehende System der Oligarchie der grossen Parteien. Letzendlich geht es um die Popularität. Die Popularität kann einer Partei aber auch einer Person gelten. Oft zehren diese voneinander, wenn eine Person in der Partei ist.

3.Putin hat sich politisch geschickt angestellt. Zuerst als er eine unbekanntes Gesicht aus dem Verwaltungsapparat war hat er sich von populären Persönlichkeiten und der Partei "Einiges Russland" tragen. Im Amt des Präsidenten hat er sich aber persönliche Popularität erarbeitet und jetzt sind andere Persönlichkeit in der Politik und Parteien auch bemüht sich in Putins Popularität zu sonnen und nicht umgekehrt. Es hat sich selbst als Marke erfolgreich etabliert. Die grosse Unterstützung in der Bevölkerung gilt Putin, als Mann, dessen Taten und deren Folgen die Leute mittlerweile sehen und spüren können. Die Gründe dafür können bei einzelnen Menschen sehr unterschiedlich sein. Meine persönliche Unterstüzung z.B. gilt nicht Putin sondern Russland. Zur Zeit ist Putin mit grossem Abstand die Person, die im Präsidentenamt Russland am besten dient, Russlands Interessen vertritt und die Interessensgruppen im Land richtig handhabt. Und solange er das macht muss er nicht irgendeiner Partei angehören oder kann sich einer anschliessen oder kann eine neue gründen. Letzendlich wäre es zur Zeit nicht ausschlaggebend.

4.Nochmals, das ist mehr oder minder irrelevant für das Amt des Ministerpäsidenten. Dazu musste er nur von Medwedew vorgeschlagen werden und von der Duma bestätigt werden. Da die Duma eben indirekt als gewähltes Organ auch die Meinung der Mehrheit vertritt mit Abstrichen, ist die Unterstützung der Duma für Putin auch keine Überraschung aus dem Nichts.

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