Pul Biber

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Hallo Lisajo,

Etwas Cayenne hebt immer die Eigenaromen der einzelnen Zutaten an, wenn es nicht gerade Kartoffelpuffer mit Apfelmus sind. So geschieht das auch bei diesem Biber Pul, das ich selbst nicht kenne.

In der deutschen Sprache wird das Wort Scharf sowieso viel zu einfach gesehen, Nicht scharf, scharf, was auch immer. Das sagt nicht so viel aus, denn da kommen ja auch die persönlichen Vorlieben und Empfindungen ins Spiel.

Im Englischen gibt es bei Schärfe 2 Beschreibungen Hot & Spicy

Hot, so hat es mir mal eine Thaiköchin erklärt, ist die Schärfe, die sich auf alles zwischen Mund und Enddarm auswirkt. Im Grunde genommen beschreibt es den Grad der Schärfe. hot, very hot, etc.

Spicy ist der würzige Geschmack im Mund, also die Aromen, die von den Zutaten kommen. Auch die können sehr scharf sein. Chilli, Galgant, etc., müssen es aber nicht.

Das Spicy ist besonders wichtig, denke ich, denn zB. in der Thaiküche schmeckt man die Zutaten, die ins Essen kommen, egal wie hot das Ganze ist. Man schmeckt das Zitronengras, den Koriander, die Chilis, die Kokosmilch, etc. heraus. Und das ist wichtig. Dabei gehen auch keine Geschmacksnerven verlustigt, die werden sogar geschärft. (Kleines Wortspiel)

Wenn man sich allerdings nur irgendwelche Teufelssoßen aufs Essen schüttet, bei denen es nur auf möglichst viele Scoville ankommt, dann kann der Geschmackssinn schon leiden. Leiden tut er auch durch Gewohnheiten. Wenn ein Kind zum ersten Mal bei einem guten Chinesen ist und das Essen dort nicht mag (obwohl es gern chinesisch isst), liegt das daran, dass Maggi diesem Kind mit seiner Chinapfanne den Geschmack aufgedrängt hat.

Zu deiner Krankheit. Wenn du kaum riechen kannst, geht das leider auch auf deinem Geschmackssinn, das ist nun mal so. Wahrscheinlich der Grund, warum du Schärfe bevorzugst.

Ich hoffe, ich habe dir ein wenig helfen können, auch wenn ich die Frage nicht so direkt beantwortet habe.

Wenn du Lust auf ein paar scharfe, aber auch aromatische Rezepte hast, dann findest du sie hier (die Thairezepte sind von der o.g. Frau)

http://www.gutefrage.net/nutzer/peterprunken/tipps/neue/1

Ich gehöre auch durchaus zu den scharfen Essern. Natürlich behaupte ich, daß die Zunge nichts an ihrer Empfindichkeit eingebüßt hat — außerdem kommt die meiste Geschmacks­wahrnehmung ohnehin nicht von der Zunge, sondern von der Nase. Und wie soll der Chili die Nase abstumpfen, wo er doch gar nicht flüchtig ist?

Was aber stimmt: Ohne Chili wirkt alles ein bißchen blaß. Das führe ich aber eher auf Gewohnheit und Psychologie zurück als auf Physiologie. Man fragt sich unwillkürlich: Könnte ein bißchen Chili oder wenigstens Pfeffer diese Speise nicht noch besser machen? Die Antwort ist nicht immer ein Ja, aber oft.

Chiliverwendung wirkt also irgendwie geschmacksbildend: Gewöhnt man sich daran, entwickelt man wahrscheinlich eine Vorliebe dafür. Daß als „Abstumpfung“ zu bezeichnen, wäre aber so sinnvoll wie zu sagen „Genuß von Trüffel ist schlecht für die ZUnge, denn seitdem ich viel Trüffel gegessen habe, schmecken mir ungetrüffelte Nudeln nicht mehr.”.

Also wir kochen schon ca 30 jahre scharf bis sehr scharf auch mit schärfen Sachen wie Pul Biber aber mein Geschmack hat da sicher nix eingebüsst .Weil dann gäbs massig geschrei /gemecker wenn ich für Gäste koche weil dann immer überwürzt würde,und ich koche oft auch für viele Gäste.

LG Sikas

das bezog sich eher auf so "zarte" Sachen wie z. B. Seezungenröllchen in Weißweinsoße, die ich auch sehr gerne mag, möchte dann auch das feine Aroma genußvoll herausschmecken können - Auch Dir LG

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@Lisajo

Das schließt das mit ein den wenn wir 20 bis 40 Gäste zum Essen haben gibt es verschiedene Gerichte wobei die meisen eher mild bis lach sind weil die Leute hier kaum scharf essen.abgeschmeckt werd aber sowohl i die milden wie auch die scharfen von mir und alle sind wie sie sein sollen.Brauchst dir also normal kaum sorgen zu machen.

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