Pubertät beim Hund (7 Monate)?

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7 Antworten

Gerade Schäferhunde tendieren zu einem erhöhten Erregungspotential, dann ist Deine Hündin in der Pubertät welche extrem viele Ressourcen fürs Gehirn beansprucht, denn dort findet der mentale Reifeprozess statt. 

Es ist also sehr wichtig gerade jetzt Verständnis für ihr Verhalten aufzubringen, sie macht das nicht weil sie Dich ärgern oder gar den Rang erhöhen möchte, sondern weil sie eben einfach nicht anders kann. 

Zwar ist Konsequenz wichtig, aber definitiv nicht in gewaltvoller Form. 
Alles was nun ruhiges Verhalten verstärkt ist wichtig und ratsam, denn alles was noch mehr Stress hervorruft, wie anschreien oder gar taktile Sanktionen, erhöhen den Stresspegel enorm und sollten damit (und sowieso nie) in dieser Zeit und auch nicht danach angewandt werden. 

Was "diese Zeit" angeht so kann man das nie komplett festlegen, denn Hündinnen kleiner Rassen sind oftmals schneller mit der Pubertät "fertig" als Hündinnen großer Rassen. Aber auch das ist kein Garant sondern eben wie beim Menschen individuell zu betrachten. 

Schau mal auf dieser Seite, dort wird einiges sehr sinnvoll erklärt. ;-) 

https://www.easy-dogs.net/home/blog/training/heike_benzing/adoleszenz_benzing.html

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Ja, das ist die Pupertät und die läuft bei Hunden ganz ähnlich ab wie bei Menschen, mit entsprechenden Nebenwirkungen ;)

Ich musste meiner Hündin in der Zeit alles was sie gelernt hatte nochmal neu beibringen, sie oft erinnern und wirklich viel üben. Spaziergänge haben wir bestimmt 2 Monate, eher 3 nur noch mit Schleppleine gemacht weil sie vergessen hatte wie die Sache mit dem "Komm" funktioniert.
Sie war oft hampelig, manchmal zickig und dann wieder ne totale Lady, hat einen Tag am Futter rumgepienzt und am nächsten mit knurrendem Magen auf die doppelte Portion gehofft, war total in Spiellaune und 5 Minuten drauf total lustlos.

4 Monate war es ziemlich heftig, hat auch gut Nerven gekostet aber dann wurde es quasi zusehends besser.

Du kannst nur versuchen deinem Hund alles nochmal zu zeigen, Ruhe zu bewahren und auch wenn du ihr lieber einen Tritt in den Hintern geben würdest als zum 20. mal von vorn anzufangen, erinner dich dran wie es war als du selber ein "pupertäres Ekel" warst und mit wachsender Begeisterung die Eltern in den Wahnsinn getrieben hast - Hormone sind schon ne üble Sache :D

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Ja ich denke, dass ist der Beginn der Pubertät. Diese geht jetzt etwa 6 Monate. Kauf dir eine Packung Baldrian und melde dich zum Yoga an. Das ist das einzige was hilft.

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ja ist sie und du musst nun ganz  konsequent mit ihr arbeiten und Grenzen setzen. Wenn du es versäumst ihr Grenzen zu setzen wird es ernst. 

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Sie ist in der Pubertät und wie bei Menschenkindern: klare Grenzen setzen, klare Strukturen, aber liebevoll umsetzen und Liebe geben.

Nach nem halben Jahr spätestens ist alles vorbei

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Das ist die Pflegelphase! Die Grenzen werden jetzt wieder neu getestet.

Das ist natürlich anstrengend und dauert bei jedem hund unterschiedlich lang.

Sei kosnequent und lass dich nicht frustrieren.

LG

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