Psychotherapie-Vorgeschichte: Was erfährt ein neuer Therapeut?

6 Antworten

Nein er wird davon nicht erfahren. Zu einem Therapeuten wird bestenfalls ein Vertrauensverhältnis aufgebaut. Der neue Therapeut wird aber nachfragen ob bereits Diagnosen oder Berichte vorliegen. Natürlich kannst du ihn auch da anlügen. Wenn du so vorgehst wie du das machen möchtest werden auch die Therapien nicht aufhören und es kann sich nichts positiv verändern. Schade um Zeit und Geld.

Die Kassen wissen gar nicht im Einzelnen, was du hast; da sitzen nur Verwaltungsangestellte, die das nichts angeht. Einen Austausch zwischen den Kassen gibt es auch nicht. Was du in die Therapie einbringst, ist deine Angelegenheit.

Wenn du jetzt bei einer neuen Krankenkasse bist und bei einem neuen Therapeuten wird keiner was von deiner Psychotherapie Vorgeschichte was erfahren.

Wenn ihr gerade wegen irgendwas am Boden zerstört seid und auch so aussieht/rumläuft trotzdem keine Chance verpasst der Person die ihr mögt/interessant findet.?

... wenn ihr sie sieht ein Lächeln zu schenken. Auch wenn es nur für zwei Sekunden ist und danach wieder zur alten Stimmung des "am Boden Zerstörtseins" zurück kehrt.

Macht ihr so was? Bzw. Würdet ihr da trotzdem so reagieren? Ganz besonders euch Männer angesprochen.

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Schaufensterkrankheit-welche Therapien?

Bitte um Berichte von Erfahrungen mit Therapien wegen Schaufensterkrankheit.Habe in beiden Wadenmuskeln Verstopfungen in den Adern.Mir wurde in der Angiologiesprechstunde empfohlen,die Arterien durch Katheder bzw.stent erweitern zu lassen. Nach Angaben im Internet können diese bereits nach 2Jahren auch wieder verstopft sein.Was ist ratsam? Herzlichen Dank für Rat.

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Krankschreibung wegen psychischer Probleme - Folgen für BU?

Hallo liebe Forumsmitglieder,

mein Hausarzt hat mich aufgrund psychischer Probleme (gleichzeitig auch Diagnose) krankgeschrieben und zu einer Psychotherapie überwiesen.

Nun stresst mich diese Tatsache im Nachhinein sehr, da ich eigtl. mal eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen wollte. Kann ich dies nun nicht mehr, oder erst, wenn ich tatsächlich eine Therapie anfangen und über die Kasse abrechnen lassen würde? Wie sieht es bei einer privaten Therapie als Selbstzahler aus?

Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.

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Neue Therapie in Sperrzeit beginnen

Hallo!

Um kurz auszuholen, hier die Vorgeschichte:

Ich habe im April 2011 eine Therapie angefangen, u. a. wegen selbstverletzendem Verhalten etc. Daraufhin bekam ich auch 25 Stunden von der Krankenkasse genehmigt. In dieser Therapie kam es mehrmals aufgrund der vielen Patienten, die mein Therapeut hatte, zu großen Abständen zwischen den Termin. Am Anfang waren es manchmal 3 bis 4 Wochen, manchmal auch fünf. Irgendwann bekam ich wöchentlich einen und dann fing es wieder an, dass es öfter Abstände von zwei Wochen gab und zwischendurch auch mal vier Wochen. Als ich meinen Therapeut drauf ansprach, meinte er, es läge daran, dass er den Antrag auf weitere Stunden noch nicht abgeschickt, bzw. geschrieben hatte. Das war nicht meine Schuld, aber ich musste drunterleiden und irgendwann sah ich auch, dass die Therapie so keinen Sinn mehr macht; ich war auch im Zweifel, ob die Therapiemethode für mich passend ist, aber der Therapeut konnte mir darauf auch keine konkrete Antwort geben. Ich habe dann mit ihm abgesprochen, dass ich mich über andere Methoden, etwa Tiefenpsychologie informiere (seine Methode ging mehr oder weniger in Richtung Verhaltenstherapie) und mir dann evtl. einen neuen Therapeuten suche. Was er mir nicht sagte, war, dass ich nach "Beendigung" unserer Therapie eine Sperrzeit von zwei Jahren habe. Ich habe mir das inzwischen von der Krankenkasse bestätigen lassen. Die meinten nur, dass mein Therapeut soviel wie möglich schriftlich einreichen müsste, damit ich ohne diese Sperrzeit eine neue Therapie anfangen kann. Nun weiß ich aber, dass mein Therapeut eher schreibfaul ist und inzwischen hat sich meine Lage auch nicht gerade verbessert. Ich hatte im November 2012 meine letzte Sitzung bei ihm (die letzte Stunde, die ihm von der Krankenkasse bezahlt wurde, war im Februar 2012! Das muss man sich mal vorstellen!).

Meine Situation ist jetzt so, dass ich wieder öfter selbstverletztendes Verhalten an den Tag lege und manchmal denke ich, dass ich einfach (das klingt saublöd!) einen Selbstmordversuch machen sollte, damit mir irgendjemand hilft.

Ich komme nun zu der konkreten Frage: Reicht es nicht, dass ich einen Brief an die Krankenkasse schreibe, mit eben diesen Dingen (sprich: Wie es mir aktuell geht psychisch) und müssen sie mir dann nicht eine neue Therapie auch ohne Sperrzeit genehmigen?

Welche anderen Möglichkeiten habe ich, um diese Sperrzeit zu verkürzen, wenn ich auf meinen alten Therapeuten nicht hoffen kann? Ein Bekannter von mir meinte, ich solle zu einem Neurologen gehen, der mir dann die Notwendigkeit bescheinigt, aber irgendwie fehlt mir da der Zusammenhang, warum der Neurologe für sowas zuständig sein sollte. Hm ...

Freue mich über Antworten!

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Welche Therapie würdet ihr empfehlen?

Ich habe ein Entwicklungstrauma und unangemessen viel Angst vor Menschen. Ich traue mich kaum noch aus dem Haus, weil ich inzwischen, wenn ich nur eine Person von Weitem kommen sehe, Angst bekomme, dass sie mich wieder mit einem blöden Kommentar verletzt, so dass ich drei Tage neben der Spur bin.

Ich habe meine Berufswünsche aufgeben müssen und einen Beruf gewählt, bei dem ich nur selten Menschen zu Gesicht bekomme. Ich habe mich von meiner Familie getrennt und konnte auch niemals Freundschaften aufbauen oder mich für ein spezielles Hobby begeistern.

Die geläufigen Therapien (Gesprächstherapie, Verhaltenstherapie, Psychoanalyse, tiefenpsychologisch fundierte Therapie, zeitweise auch Medikamente (aber die konnte man eh vergessen), ...) habe ich bereits in den letzten Jahren gemacht. Leider nicht mit wirklichem Erfolg.

Nun habe ich im Internet viele Darstellungen gefunden, dass diese Therapien bei Entwicklungstrauma gar nicht helfen können. Stattdessen wurden verschiedene Ansätze empfohlen von Körpertherapien.

Im Moment weiß ich nicht so recht, mit welcher Therapieform ich es noch mal versuchen soll, zumal man das bei den Preisen, die man in dem Fall wohl nicht von der Krankenkasse gezahlt bekommt, ja nicht so "einfach mal ausprobieren" kann. Hat jemand ähnliche psychische Schwierigkeiten bei sich oder im Bekanntenkreis erlebt und eine Therapie gefunden, die tatsächlich Erfolg hat?

Danke für sinnvolle Empfehlungen.

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Unbehandelte Depression?

Ich leide an starken Depressionen mit selbstmordgedanken, Alkoholproblem und starker Sozialphobie... Ich weiß ich müsste in Therapie gehen, hatte aber schon 8 verschiedene Therapeuten mit denen ich nicht harmoniert habe bzw Therapien abgebrochen habe weil sie meine Probleme nicht verstanden haben. Ich verkrafte keine Suche nach neuen Therapeuten, es ist so schwer Ihnen immer und immer wieder meine Probleme aufs genaueste zu erklären. Jedes Mal breche ich in Tränen aus wegen dem Druck den ich habe durch die Sozialphobie plus den Gefühlen die hoch kommen weil ich alles nochmal genau erklären muss.. Was soll ich tun? Ich habe so Angst vor neuen Therapeuten aber weiß gleichzeitig, dass ich unbedingt Hilfe brauche... (Ich bin 18)

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