Psychotherapie?

6 Antworten

Dann stell Gedanken ab, dass du nicht könntest. Denn deshalb kannst du es nicht. Diese Gedanken bremsen dich aus!!!

Denke stattdessen, dass deine Eltern ihre Pflichten tun, damit sie, selbst, alle und alles versorgt ist.

Dann tu auch so DEINE Pflichten, um dich zu versorgen u deinen Beitrag zum Gelingen in der Familie zu leisten.

Stell dir bildlich vor, dass deine Eltern nicht mehr tun und geben wollen. Wohin würdet ihr alle abrutschen?

Tu wenigstens deines u motiviere damit die Eltern weiter tun zu wollen.

Leicht gesagt oder? Du kennst meine Vergangenheit nicht und würdest du sie kennen, dann würdest du auch wissen, dass wir nicht eine typisches Familie sind. Es gibt ja da draußen auch nicht Familien die alle zusammen den Bach runter gehen. Warum werden denn so viele Kinder Alkohol- oder Drogensüchtig? Es geht halt nicht einfach die Gedanken abzuschalten. Ich lebe schon seit vielen Jahren indem ich meine Gedanken aber auch meine Gefühle abgeschaltet habe (nur um einfach zu funktionieren). Der Körper macht es aber irgendwann nicht mehr mit. Deswegen wollte ich einfach nur mal wissen, ob mir da jemand etwas empfehlen kann oder wie jemand da selbst so rausgekommen ist. (Aber so einen Rat kann ich im Moment echt nicht gebrauchen, denn ich habe meine Grenze erreicht. Ich werde hier nicht mehr ohne professionelle Hilfe rauskommen.

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@Melisa018

Okay.

Dann frage ich mich, warum du nicht längst in Therapie bist.

Ich weiss auch 40 Jahren Arztpraxis, dass viele Patienten Rat suchen u nicht wissen, dass sie trotz Hilfe, sich letztendlich selbst das Placebo sind, sobald sie selber ins Tun und verbessern kommen.

Kein Arzt tut es für den Patienten. Der Patient muss tun.

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@Kanimose

Die Gefühle darfst du nicht abschalten. Sondern aus allem minus lernen u es selber für dich besser hin bekommen.

Dann gehörst du, wie ich, zu denen, die schon in der Kindheit verdammt viel fürs Leben lernten, wovon sie später, wenn sie auf eigenen Füssen stehen, grossen Nutzen haben.

Ich bin schon 70. U hab die Erfahrungen schon hinter mir u verstehe anders wie du.

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@Kanimose

Klar da gebe ich dir Recht. Ich werde mich da im Endeffekt selbst rausholen. Ich habe viel in der Kindheit erlebt und ich denke diese Dinge machen es mir langsam zu schaffen. Ich habe Vertrauensängste und das hindert mich daran meine Probleme mit anderen Menschen zu teilen. Ich denke aber dass ich mich einer Therapeutin öffnen könnte.

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Das, was du hier schilderst, hatte wohl jeder Mensch - Antriebslosigkeit, sich zerschlagen fühlen, ohne etwas gemacht zu haben, mit sich und der Welt unzufrieden zu sein.

Wenn das einige Zeit anhält, würde ich bei meinem Hausarzt im Labor feststellen lassen, ob die Ursache irgend welche Mangelerscheinungen sind. Das wäre relativ leicht zu beheben.

Wenn ich weiß, dass ich organisch gesund bin, kann ich den inneren Schweinehund selbst mit im Moment verhassten körperlichen Aktivitäten besiegen, besonders auf gesunde Lebensweise und viel Abwechslung sorgen.

Psychiater ist in deinem Fall nicht der richtige Ansprechpartner, aber ich würde dir einen Psychologen raten. Dort kannst du ein erstes Gutachten erhalten & dort wirst du ggf. zu einem Psychotherapeuten weitergeleitet.

Nach deinen Erzählungen klingt es wie eine depressive Episode. Aber noch relativ früh erkannt. Das kannst du also noch gut bekämpfen! Alles Gute :)

Geh doch erst mal dahin. Da kann man dir bei der Entscheidungsfindung gut helfen.

www.bke-jugendberatung.de

kostenlos, anonym, Schweigepflicht der psych. Mitarbeiter.

Frag mal den Hausarzt was er dazu meint.

Wenn er Probleme darin sieht wird er Dich zu einem Psychologen verweisen.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Du vergisst zu erwähnen, dass Hausärzte keinerlei psych. Ausbildung haben. Und wenn er keine Probleme sieht, weiß man nicht, ob er recht hat oder nicht.

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