Psychose Zwangseinweisen?

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2 Antworten

Hi Schlaupapa!

Dass du da was unternehmen willst, kann ich voll und ganz nachvollziehen. Ich finde auch, dass etwas unternommen werden muss.

Ich habe gerade mal etwas recherchiert: "Erste Voraussetzung für eine Zwangseinweisung ist nämlich, dass die Person durch ihre psychische Erkrankung in erheblichem Maß die öffentliche Sicherheit und Ordnung oder auch ihr eigenes Leben, zumindest aber ihre Gesundheit gefährdet" (http://www.allgemeinarzt-online.de/a/1627369).

Du schriebst, dass er weder fremd- noch selbstgefährdend ist. Allerdings verlässt er ja, wie ich das verstanden habe, seine Wohnung nicht. Das ist, meines Erachtens, eine Gefahr für Leib und Leben, da er ja dann auch nicht mehr an Lebensmittel gelangt.

Ich würde erstmal zur Polizei gehen und mich dort erkundigen. Vielleicht können die weitere Schritte einleiten.

Alles Gute für deinen Bekannten!

Lg!

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SteffiBochum 13.07.2016, 13:19

Oder du gehst erst mal zum Sozialpsychiatrischen Dienst der Stadt, in der dein Bekannter wohnt. Dieser Dienst ist (zumindest in Bochum) kostenlos. Die bieten auch Beratung für Angehörige und das nähere Umfeld des Betroffenen an.

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Du könntest versuchen mit ihm zu reden.

Da ihr eine gemeinsame Vergangenheit habt kann es  wirklich sein, dass du zu ihm durchdringst.

Ich würde allerdings äussert vorsichtig vorgehen. Nicht das er dann noch mehr durchdreht.

Vielleicht sieht er anhand von deiner jetzigen Situation, dass es auch anders laufen kann.

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Schlaupapa 13.07.2016, 18:46

Ja ich will versuchen mit ihm zu reden wenn ich im September wieder unten bin. Ich hoffe er vertraut mir. Schließlich ist er wohl mega paranoid

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