PSYCHOSE VOM KIFFEN?

3 Antworten

Der Begriff "Psychose" im Zusammenhang mit Cannabis wird vollkommen überbewertet und (oft bloß durch Mundpropaganda) verbreitet.
Überdies handelt es sich in der überwiegenden Mehrheit angeblicher Psychosen um "Selbstdiagnosen", die weder ernsthaft untersucht - noch fachärztlich therapiert werden.
Manche sprechen anstelle von "Psychose" von "bad trip", was aber ebenfalls eine nicht zutreffende Bezeichnung ist und überdies szenesprachlich aus dem Vokabular rund um LSD-Konsum stammt.

In aller Regel handelt es sich bei den auftretenden Symptomen um (zumeist beängstigende) Nebenwirkungen durch ein Zuviel an psychoaktivem Cannabiswirkstoff: Herzrasen, Panik, Desorientiertheit, Derealisierung, Depersonalisierung sind die Folge.
Diese (als heftig empfundenen ) Nebenwirkungen sind jedoch in aller Regel reversibel, d.h. wenn die Wirkstoffe verstoffwechselt sind und man nach Konsum ausreichend geschlafen hat, bleibt nur noch eine sehr stark präsente Erinnerung an die Wirkstoff-Überdosierung (die ein paar Tage anhalten kann).
Dafür die Formulierung "Psychose" zu gebrauchen ist schlichtweg falsch und konkreter Mangel an Wissen.

Ja da hast du recht

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also sie konnte 3 Monate lang nicht mehr klar denken.

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@Moniibonii

Sagte sie. Du bist aber nicht Psychiaterin und konntest das auch nicht überprüfen, was sie über sich gesagt hat?
Ansonsten ist "nicht mehr klar denken können " in keinster Weise ein Beleg für eine Psychose.
Mitunter reicht schon Liebeskummer, um nicht mehr klar denken zu können.

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Eine psychose durch kiffen zu bekommen ist eher sehr selten aber da sie instabil psychisch ist kann man alles passiern

Kiffen ist eig harmlos, ist des deine eigene Meinung dass die bisschen abgeschmiert ist oder geht es ihr wirklich psychisch schlecht

Und ein kollege von mir hatte auch mal ne psychose jz kifft er auch wieder täglich und nimmt lsd und so also denk nicht dass es nochmal kommt aber alles ist möglich vor allem mit schwacher psyche

Die Wahrscheinlichkeit einer Psychose ist erhöht.

Lies dir mal den folgenden Beitrag durch....

Charakteristisch für die Wirkung von Cannabis ist das breite Spektrum psychischer Effekte. So werden das Fühlen, das Denken, das Gedächtnis und die Wahrnehmung beeinflusst. Der intensive Konsum von Cannabis in jungen Jahren kann möglicherweise das Auftreten von Psychosen fördern.

Viele Formen von Psychosen beginnen zwischen der Pubertät und dem 35. Lebensjahr

Eine Psychose bezeichnet eine Gruppe schwerer psychischer Störungen, bei denen die Erkrankten die Realität verändert wahrnehmen oder verarbeiten. Das Krankheitsbild ist sehr vielfältig: Betroffene haben typischerweise Halluzinationen und/oder Wahnvorstellungen und/oder schwerwiegende Denkstörungen. „Bei Menschen mit einer vorbestehenden Vulnerabilität, also Anfälligkeit für die Entwicklung von Psychosen, kann der vermehrte Konsum von Cannabis eine Psychose auslösenCannabis-Missbrauch: Bei möglichen Psychose-Anzeichen helfen Früherkennungszentren: www.neurologen-und-psychiater-im-netz.org

Ich selbst habe es nicht erlebt, aber innerhalb der Verwandtschaft ist es vorgekommen. Allerdings weiß ich nicht, ob die junge Dame nicht noch andere Substanzen konsumiert hat.

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