Psychose oder nur Entzugserscheinungen? cannabis konsum

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10 Antworten

schwitzen und schlecht schlafen ist normal,geht nach 3,4 tagen wieder!psychose ist,wenn du z.b.in der u-bahn das gefühl bekommst alle starren dich an,angst in grosser menschenmasse und solches.mach dir mal keine sorgen.du könntest eine bekommen wenn du in deinem alter damit weitermachst.will aber nicht den moralo spielen,jeder ist für sich selbst verantwortlich.

Gibts bei euch in der Stadt eine Art Suchtberatungsstelle ? Ich würde sofort dort einen Termin vereinbaren, die können dir am ehesten weiterhelfen. Evtl. kann dir auch dein Hausarzt weiterhelfen, auf jeden Fall hör so schnell wie möglich damit auf. Es kann sich schon um eine Art Entzugserscheinung handeln, da musst du durch (evtl. mit ärztlicher Hilfe !).

81Support 05.09.2012, 02:28

Klar gibts das bei uns. Aber ich will nicht das meine Eltern da was mitbekommen weil meim Dad seine mum vor ein paar monaten verstorben ist und ich nicht will das er noch mehr Probleme hat

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TomBombadil2010 05.09.2012, 19:52

Übertreib mal nicht: Die "Entzugssymptome" bei Cannabis sind eher harmlos, im Gegensatz zu jenen bei härteren Drogen wie Tabak und Alkohol, z.B.. Dies liegt vor allem daran, dass Cannabis keine physische Abhängigkeit bewirkt. Der "Entzug" ist vergleichbar mit Liebeskumer - schon mal wegen Liebeskummer zum Arzt gerannt?

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Das ist keine Psychose und kann passieren. Gerade die Schlafstörungen sind typisch. Das dauert aber nur ein paar Tage, vielleicht eine Woche an und verschwindet dann wieder.

Eine Psychose bekommt man - wenn überhaupt - dann vom Dope-Rauchen und nicht vom Aufhören. Von "Cannabis-Entzug" sprechen im Grunde nur unerfahrene Konsumenten, die sich durch ihre Einbildung das Leben unnötig schwer machen, denn Cannabis verusacht nach längerer Konsumdauer höchstens etwas Nervosität und Gereiztheit beim Absetzen und nächtens einige leichte Schlafschwierigkeiten.

Je jünger und unerfahrener man als Cannabisgebraucher ist, desto mehr problematisiert und dramatisiert man die Sache.Verglichen mit einem Alkohol-Entzug oder Entzug von echten "Rauschgiften" ist das Absetzen von Cannabis rein pshysisch ein Lacher.

Das ist der Entzug. Warte ein paar Tage dann müsste es nachlassen...

Xanthippe82 05.09.2012, 02:09

Bei täglichem Konsum dauert der Entzug 40-60 Tage

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guitardan 05.09.2012, 02:17
@Xanthippe82

so n käse.war 15 jahre dauerkiffer und nach einer woche war mein schlaf wieder i.o.!

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Xanthippe82 05.09.2012, 02:30
@81Support

Ja. Manche Menschen merken dann auch noch wirklich bis zum Ende leichte Symptome. Manch ein anderer ist nach 15-20 Tagen "aus dem Gröbsten raus" was die Symptome angeht. Bei allen Sorten Mensch dauert die Entgiftung jedoch 40-60 Tage

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Jo ich denke, dass wird eher von dem Nikotinenzug kommen, oder hast du immer Blunts geraucht? Hab von Cannabis zumindest nicht gehört, dass man richtig süchtig werden kann davon. Aber ich würde auf alle Fälle nicht zu viel kiffen. Glaub mir, kiffen tötet extrem viele Gehirnzellen ab. Hab da eigene Erfahrungen von Kiffern aus meinem Umfeld gemacht. Alle volkommen verblödet, schlecht in der Schule geworden etc. Belass es lieber beim guten alten Alkohol :P

81Support 05.09.2012, 02:16

Ich rauche ja auch normale kippen ^^

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guitardan 05.09.2012, 02:20

oh ja, alkohol macht den hirnzellen ja gar nix.und der leber nicht und der niere und der prostata.....

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RaphaelBenedikt 05.09.2012, 02:41
@guitardan

Klar, kannst aber 2-4 Joints am Tag mit 2-4 Bier am Tag vergleichen, und wer um Himmels Willen trinkt so viel Bier?

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Laxtis 05.09.2012, 14:27

Der "gute alte Alkohol" ist aber sehr viel schädlicher und killt tatsächlich Gehirnzellen.

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Jetzt schreibt ihn doch nicht alle das er mit dem kiffen aufhören soll & mit dem saufen anfangen soll? von der einen zu anderen Droge ja? klar ist kiffen schlimm und macht viele Gehirnzellen kaputt, aber saufen auch. lenke dich am besten irgendwie ab ;) Such dir ne Freundin ;) mache sport oder zoggen hilft auch! ich würde die Menschen meiden, von denen du das zeugs bekommst, ansonsten hörst du nie auf, es ist hart aber das muss so. Ich hab nämlich die selben Fehler gemacht.

TomBombadil2010 05.09.2012, 22:13

Cannabis macht keine Gehirnzellen kaputt - im Gegensatz zu Alkohol.

Ganz im Gegenteil, es wirkt sogar neuroprotektiv: http://www.jneurosci.org/content/21/17/6475.full

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Jonny20 06.09.2012, 07:52
@TomBombadil2010

Nein? und wieso kann ich mir jetzt nur noch ganz schwer was merken? Und habe bereits freitags vergessen was Montag passiert ist? Alkohol ist genauso schlimm, ich bin nicht gegen Cannabis ganz im gegenteil, trotzdem macht es Gehirnzellen kaputt. p.s jeder mensch ist anderes, und reagiert anders drauf ;)

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Jonny20 06.09.2012, 12:19
@aXXLJ

achso na denn, nur weils da steht, glaubt ihr alles was man euch zeigt? naja mir reicht es langsam, ist mir auch egal was ihr lappen für eine meinung habt, ich weiß das es schlecht ist, oder eher schlecht für mich ist! man kann ja auch Depressionen davon kriegen, aber bevor ihr wieder irgendwas postet was dagegen stimmt.
oh ich habe was gefunden, auch von focus komisch..

http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/gehirn/langzeitstudie-zu-marihuana-dauerkiffen-macht-jugendliche-duemmer_aid_807375.html

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Jonny20 06.09.2012, 12:22
@Jonny20

"Früher Cannabis-Konsum hat gravierende Folgen Offenbar nimmt der IQ umso stärker ab, je früher die Menschen beginnen, Cannabis zu konsumieren. Unter den regelmäßigen Konsumenten stellten sie fest, dass sich bestimmte Bereiche des Gehirns deutlich verschlechterten und dieser Zustand über Jahre anhält. Darüber hinaus zeigten ihre Untersuchungen, dass Langzeit-Kiffer mehr Probleme haben, sich zu konzentrieren oder sich an etwas zu erinnern.... Langzeitstudie zu Marihuana: Dauerkiffen macht Jugendliche dümmer " es gibt sowieso immer 2 meinungen, die einen sind dafür ;) und die anderen dagegen.

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TomBombadil2010 06.09.2012, 18:00
@Jonny20

Erstens: Cannabis macht keine Gehirnzellen kaputt = wissenschaftliche Tatsache.

Zweitens:

man kann ja auch Depressionen davon kriegen

Cannabiskonsum im Jugendalter korreliert mit einer erhöhten Wahrscheinlichkeit, einmal eine depressive Phase zu durchleben. Ein kausaler Zusammenhang konnte jedoch bislang nicht nachgewiesen werden. Das heißt, es könnte z.B. vielmehr der Fall sein, dass andersherum Menschen, die für Depressionen prädestiniert sind (z.B. genetisch oder durch ihr soziales Umfeld), häufiger Cannabis konsumieren.

In geringeren Dosen wirkt Cannabis übrigens sogar antidepressiv: http://www.sciencedaily.com/releases/2007/10/071023183937.htm

Drittens:

Früher Cannabis-Konsum hat gravierende Folgen Offenbar nimmt der IQ umso stärker ab, je früher die Menschen beginnen, Cannabis zu konsumieren

Korrekt, eine aktuelle Langzeitstudie fand, dass früher Konsum (also noch während der Pubertät) und in hohen Mengen den "IQ" verringern kann - um höchstens 6 Punkte. Abgesehen davon, dass einige Aspekte dieser Studie fragwürdig sind, muss speziell in unserem Kontext aber vor allem gesagt werden, dass hierbei keine "Gehirnzellen getötet" wurden, sondern die Entwicklung des Gehirns beeinflusst wurde - also die "Vernetzung". Bei erwachsenen Menschen fand die Studie keinerlei Beeinträchtigung der Intelligenz, egal wie häufig und wie viel sie Cannabis konsumierten.

Viertens:

ich weiß das es schlecht ist, oder eher schlecht für mich ist!

Hier liegt der Kern des eigentlichen Problems: Du und deine sich selbst erfüllenden Ängste (auch bekannt als negativer Placebo-Effekt), die vor allem von mangelnder Information und mangelndem Verantwortungsbewusstsein beim Umgang mit Cannabis herrühren.

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TomBombadil2010 06.09.2012, 18:07
@TomBombadil2010

PS: Wer wie der Fragesteller mit 17 Jahren anfängt, Cannabis zu konsumieren, und dabei 2-4 Joints pro Tag raucht, fällt nicht in die Risikogruppe gemäß der Studie und muss nicht um seine Intelligenz fürchten ;-) Das heißt natürlich nicht, dass es nicht besser gewesen wäre, wenn er noch ein paar Jahre gewartet hätte, aber negative Folgen braucht er wohl kaum zu fürchten.

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Jonny20 06.09.2012, 21:41
@TomBombadil2010

Du und deine sich selbst erfüllenden Ängste (auch bekannt als negativer Placebo-Effekt), die vor allem von mangelnder Information und mangelndem Verantwortungsbewusstsein beim Umgang mit Cannabis herrühren.< Wie bitte aber ansonsten geht dir gut ja ?

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Jonny20 06.09.2012, 21:42
@Jonny20

komm lass gut sein, du weißt doch sowieso so alles besser ;)

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TomBombadil2010 07.09.2012, 20:26
@Jonny20

Du musst verzeihen, ich hatte mich geirrt und dich mit dem Fragesteller verwechselt, deshalb machen meine letzten beiden Kommentare wohl eher wenig Sinn.

Aber ja, ich weiß es offenbar und bei aller Bescheidenheit besser als du, denn ich greife nicht nur auf eigene Erfahrungen zurück, sondern beschäftige mich auch wissenschaftlich mit dem Thema. Es geht mir nicht darum, Cannabis als Droge zu verherrlichen, denn zweifellos kann es bei manchen Menschen negative Auswirkungen haben, es geht mir darum, aufzuklären. Wer dies tun will, muss gegen jahrzehntelang gepflegte Vorurteile ankämpfen, was ordentliche sachliche Diskussionen erheblich erschwert.

Dies nur zur Erklärung.

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Jonny20 08.09.2012, 21:11
@TomBombadil2010

wunderbar, ich verzeihe dir ;) habe ich mir fast gedacht, das du dich damit wissenschaftlich beschäftigst.

" Es geht mir nicht darum, Cannabis als Droge zu verherrlichen, denn zweifellos kann es bei manchen Menschen negative Auswirkungen haben, es geht mir darum, aufzuklären. "

das hättest du mal am Anfang schreiben sollen ;) Ich bin deiner Meinung, ja vielleicht hast du recht, aber ich habe relativ früh damit angefangen und habe jetzt meine Schwierigkeiten damit.. obwohl ich schon vor längerer Zeit damit aufgehört habe.

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TomBombadil2010 09.09.2012, 18:50
@Jonny20

Es würde mich sehr interessieren, was für Schwierigkeiten du hast. Du darfst bei deinen selbst wahrgenommenen Schwierigkeiten nie vergessen, welche Macht ein negativer Placebo-Effekt haben kann - doch vielleicht sind sie ja auch tatsächlich durch Cannabis ausgelöst.

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am besten gar nicht anfangen!!!!

Laxtis 05.09.2012, 14:22

Nutzlose Antwort.

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Ist in den Joints Tabak enthalten?

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