psychose durch neuroleptika?

3 Antworten

Hallo Maximm, mir ging es ganz ähnlich und zwar AUCH mit dem Neuroleptikum Amisulpirid und zwar genau wie bei DIR NACH dem Absetzen..... abgesetzt und 10 Tage später fingen die Symptome an. Das war ganz schlimm und eigentlich habe ich es dann nur wieder mit einem ANDEREN Neuroleptikum in griff bekommen, nämlich mit Abilify. Du müßtest also wieder ein Neuroleptikum nehmen, um diese Symptome loszuwerden und dann GAAAAAnz langsam ausschleichen. Niemals einfach ABSETZEN! Das führt zu einer sogenannten Rebound- Psychose ( googeln!) In einer privaten Nachricht erkläre ich dir auch, was in deinem Gehirn da passiert. Ich war genauso ahnungslos wie du, als mir das passiert ist, war auch depressiv.

schicke mir mal ne privatnachricht, das hört sich nach Depersonalisierung/Derealisierung an (ich bin kein Arzt, Psychater oder was ind er Art, ich spreche nur aus eigener Erfahrung).

Jaaa,man kann eine ziemlich fette Psychose von Neuroleptika bekommen,ist sogar eine Nebenwirkung und bekannte Spätfolge und Absetzerscheinung.

UND WAS KANN MAN DAGEGEN TUN?

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@maximmm7

Zunächst mal finde ich es unverantwortlich dass dein Arzt dir dieses Medikament verschreibt und sich nicht mal über die Nebenwirkungen und Spätfolgen informiert hat. Ich denke auch dass es nicht das richtige Medikament für dich war.Da das Medikament bereits abgesetzt ist kannst du nur noch abwarten dass die Beschwerden besser werden.

Nimmst du derzeit noch andere Medikamente oder gar nichts mehr?

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@maximmm7

Lorazepam kann innerhalb 2 Wochen süchtig machen und dann hast du noch ein Problem.Brauchst du die Medikamente unbedingt?Ist ja alles nicht so toll was du da verschrieben bekommen hast.Das Paroxetin ist auch nicht ohne. Du bist bestimmt noch recht jung. Was sind das nur für Ärzte,ich könnt mich da echt aufregen. Diese beiden Medikamente könnten verantwortlich sein für diese Symptome die du momentan hast,dann muss es nicht unbedingt mit dem Neuroleptika zusmmenhängen.

Wünsche dir alles Gute und dass du irgendwann mal ohne Medikamente zurechtkommst

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Können Psychosen durch Absetzen von Medikamenten ausgelöst werden?

Zuerst ein neues starkes Medikament habe ich bekommen und dann soll ich ein anderes Medikament ab April garnicht mehr nehmen und dann noch das höchstdosierte Medikament Topamax 200 mg, statt Topamax 50 mg gegen Epilepsie. Kann es schon eine Psychose sein, denn seit Heute fühle ich mich so seltsam, ich kann es gar nicht erklären, als sei ich nicht Ich und nehme die Umgebung total seltsam wahr.

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Seroquel/Quetiapin absetzen. Angst vor Psychose. Amtsarzt

Guten Abend zusammen,

Habe im Dezember 2009 aufgrund einer Angststörung das Medikament Seroquel (Wirkstoff Quetiapin) erstmalig verordnet bekommen. Ich nehme seit dem 100 mg zur Nacht.

Der Arzt meinte, es hilft gegen meine Schlafstörungen und vor allem gegen mein vieles Grübeln und "reinsteigern" in viele Dinge. Ich habe natürlich leider auch den Beipackzettel gelesen, worin steht, dass es hauptsächlich gegen Psychosen eingesetzt wird. Das hat mich erstmal umgehauen und ich hatte große Angst eine Psychose zu haben. Der Arzt hat mir aber bestätigt, dass das bei mir nicht der Fall wäre und ich "nur" eine Angststörung hätte.

Ich habe das Medikament nun vor einem halben Jahr ohne Probleme auf 50 mg reduziert. Nun möchte ich es ganz absetzen. Hintergrund ist vor allem auch, dass ich bald zum Amtsarzt muss wegen einer Einstellungsuntersuchung im öffentlichen Dienst. Da möchte ich ungern angeben, dass ich das Medikament nehme, um gar nicht erst "schlafende Hunde" zu wecken.

Dazu nun 2 Fragen. Kann das Medikament im Urin bzw. Blut nachgewiesen werden, sofern der Amtsarzt darauf testet ? Könnte es nach dem Absetzen passieren, dass ich doch noch eine Psychose erleide (weil der Körper sich an das Medikament gewöhnt hat) ?

Vielen Dank schon mal für alle Antworten !

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Wie werde ich meine Psychose loe?

Ich brauche echt dringend Hilfe...

Ich habe ständig Phasen wo ich total psychotisch bin (Halluzinationen, Wahn) - ich komme mit diesem ganzen Zeug nicht mehr klar, ich weiß nicht mehr weiter, nicht mal meine Tabletten wirken mehr, zum Teil bestimmt auch weil ich eigenmächtig die Dosis um einiges reduziert habe, aber auch davor hatten sie kaum geholfen und das ist schon mein viertes Neuroleptika dass ich jetzt in einem guten dreiviertel Jahr bekomme und nichts hatte so wirklich geholfen.

Die Nebenwirkungen sind auch schrecklich obwohl ich die Dosis schon gesenkt habe...

Mir wird von fast jedem Neuroleptika schlecht/schwindelig, ich werde total unruhig und nehme zur Zeit immer mehr ab und kann nur noch 2-4 Stunden pro Tag schlafen - ich komme auf mein Leben nicht mehr klar...

Wie werde ich diese gottverdammte Psychose endlich los? Ich will eigentlich auch garkeine Tabletten nehmen müssen, weil die Nebenwirkungen mich fertig machen...

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Gibt es Ärzte oder sogar Psychiater, die psychotsich bedingte Erfahrungen mit Antipsychotika haben?

Ich fände es interessant, wenn es von so einem Arzt/Ärztin Literatur zu lesen gäbe.

Von psychisch Gestörten höre ich fast nur Negatives zur Wirkung von Neuroleptika.

Einen Arzt, der eine schizophrene Vergangenheit hat, und sich mit diesen Medikamenten in die Position des "Schizophrenie-Heilers" aufarbeiten konnte, stelle ich mir als guten Skepsis-Löser vor.

Ich selbst bin Psychotisch. Zu wenig psychotish um Stimmen zu hören. So psychotisch, um sich nach einer Erleichterung zu sehnen. Einer Erleichterung psychotischer Gedankengänge. Einer Erleichterung, die ich mit Worten nicht finden kann, da die Sicht durch diese Gedanken unklar ist. Worte und Therapie helfen mir nur dann, wenn ich innerlich bereits mehrere Wochen hiweg in der Psychosen-Hölle, in der Manie, war, und ich auf einmal all diesen Stau im Nu rauslasse.

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Brustverdickung durch Neuroleptika reversibel?

Hey

Ich hatte vor genau 4 Monaten Amisulprid (natürlich nach Absprache mit meinem Psychater) abgesetzt, da ich einen Knoten unter der rechten Brustwarze und Milchfluss an der linken Brust aufgrund eines zu hohen Prolaktinspiegels (114) hatte. Komme nun gut ohne Medis klar. Jedoch ist der Knoten noch nicht weg und die Brust ist immer noch verdickt (Milchfluss war sofort weg). Eig soll das ja reversibel sein:|. Habe nun vor kurzem wieder Blut entnommen um den Prolaktinwert zu bestimmen. Ich habe jedoch erst in 2 Wochen Termin. Bei Bedarf werde ich dann an einen Spezialisten weitergeleitet. Meine Frage nun: ist es möglich, dass die Prolaktinerhöhung bei mir nicht reversibel ist? Und, wenn es soweit kommen sollte, muss ich dann Medikamente nehmen? Ich habe gelesen, dass es ein Dopaminagonist ist, was sich bestimmt nicht gut auf meine Psyche (in Bezug auf meine Psychose, die zum Glück viel besser geworden ist) auswirkt. Danke für die Antworten

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Entzug von Lorazepam?

Hallo liebe Community!

Ich nehme seit ca. einem Jahr regelmäßig Tavor (Lorazepam) und hab dieses nun vor 8 Tagen komplett abgesetzt. Anfangs nahm ich immer eine Dosis von 8-10mg pro Tag. Einige Zeit bin ich dann auf 3mg und seit kurzem auf 2mg runter.

Nun habe ich von diesen 2mg direkt auf 0 reduziert. Eigentlich war das nicht so geplant mit dem absetzen, aber ich hatte keine Tabletten mehr und kein Geld um mir neue zu holen.

Da ich keine regelmäßige Termine bei meinem Psychiater bekomme und dieser sowieso meinte, dass das Absetzen ja nicht sein Problem ist und ich selbst wissen muss, wie ich das Medikament absetze, wollte ich halt hier mal fragen, ob wer Erfahrungen mit einem solchen Entzug hat?

Am ersten Tag nach der letzen Einnahmr hatte ich ziemliches Herzrasen. Als sich dies einigermaßen gelegt hat, kamen dafür Muskelzuckungen und Verkrampfungen dazu. Ich bemerkte Ängste, die vor der erstmaligen Einnahme nicht da waren. Unter anderen Menschen sind diese Symptome am schlimmsten. Wenn jemand bemerkt, wie ich die ganze Zeit am zittern bin, wird das Zittern selbst und die Verkrampfungen gleich noch viel schlimmer. Seit heute morgen sind nun diese Symptome glücklicherweise größtenteils verschwunden.

Können diese Entzugserscheinungen nun wieder erneut auftreten? Und besteht nach dieser Zeit des Absetzens noch die Gefahr, einen Krampfanfall oder ähnliches zu bekommen? Oder ist nun die "gefährlichste" Zeit des Entzugs vorbei? Wie sind eure Erfahrungen mit einem solchen Entzug?

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