Psychopharmaka schon die letzte Möglichkeit?

6 Antworten

Gegen Schlafstörungen gibt verschiedene Mittel. Autogenes Training, Atemübungen, Schlafhygiene etc. können sehr gut zu einer erholsamen Nacht beitragen.

Allerdings sind die Möglichkeiten der Selbstmassnahmen beschränkt bzw. ab einer gewissen Stärke der Beschwerden nicht mehr ausreichend. Dann kommen Psychopharmaka ins Spiel.

Der Begriff Psychopharmaka ist enorm weit gefächert. Es gibt diverse Wirstoffgruppen und Unterkatgorien von Psychopharmaka. Die bekanntesten sind wohl Antidepressiva, Neuroleptika und Benzodiazepine. Diese Medikamentengruppen werden auch zur Behandlung von Schlafstörungen gebraucht, aber erst mal im Detail.

  • Es gibt nicht nur antriebssteigernde, sondern auch sedierende Antidepressiva (z.B. Mirtazapin). Antidepressiva machen nicht abhängig. Das Problem der Antidepressiva ist, dass sie vor allem zu Beginn der Einnahme starke Nebenwirkungen haben (aug. Trazodon).
  • Häufig werden auch sedierende Neuroleptika eingesetzt (z.B. Quetiapin). Neuroleptika machen ebenfalls nicht abhängig. Doch wie Antidepressiva haben sie viele und starke Nebenwirkungen (u.a. starke Gewichtszunahme etc.).
  • Benzodiazepine und Z-Drugs sind die klassischen Schlafmittel. Sie sind hoch effektiv, doch machen bei regelmässigem und längerem Konsum stark abhängig (nach ca. 4-8 Wochen). Sie sind also geeignet, wenn man einfach mal ne nach wieder durschlafen will.

Ob du Psychopharmaka nimmst oder nicht ist schlussendlich dir Überlassen. Die Frage stellt sich einfach nach dem kleineren Übel. Was ist schlimmer? Die Beschwerden oder die Nebenwirkungen der Medikamente?

Niemand kann dich aufgrund von Schlafstörungen dazu zwingen Medikamente zu nehmen, ich würde es an deiner Stelle nochmals überlegen, ob man Medikamente katogorisch ausschliessen will oder nicht.

mach dir mal keine  Sorgen um Psychopharmaka...die haben mir früher auch schon mal geholfen und mich wieder auf den rechten Weg gebracht. und Nebenwirkungen hatte ich auch keine...

Es gibt viele Medikamente für Schlafprobleme und es sind auch nicht alles süchtigmachende Knaller mit Killernebenwirkungen.....das weiß ich aus eigener Erfahrung...

Pflanzliche Medis wie Baldrian, können helfen,wenn man sie  in ausreichender Dosis regelmäßig einnimmt...das wird dir jetzt akut aber leider gar nicht helfen,weil die Wirkung erst nach ca. 2 Wochen langsam einsetzt und nach ca. 3 Wochen die volle Wirkung erreicht ist...

Bei massiven Schlafproblemen reicht das aber nicht aus und man muß in die Medikiste greifen...

Nein, nicht den Arzt anlügen,weil Schlafprobleme kann dir die Psychologin auch nicht wegreden...du mußt da schon was mit Medis machen,sonst geht Schlafmangel auf die Gesundheit...

Und vergiß nicht, der Doc will dir helfen, der weiß was er tut, vertrau ihm einfach mal!

Wie sehr mich die Situation belastet weiss mein Arzt nicht, er weiss z.B
auch nix vom svv... Dies kann er jedoch vermuten, weil ich dies schon
vor gut 5 Jahren mal hatte und bei ihm in Behandlung war

Kann ich meinen Arzt einfach 'anlügen' und ihm sagen dass sie helfen

Denke mal nach!!! Wie soll dich ein Arzt richtig behandeln können, wenn du ihm nicht alles erzählst? Ärzte sind keine Hellseher. Arzt und Patient sind ein TEAM. Wenn du das nicht begreifst, nicht mitarbeitest und dem Arzt nicht alles sagst, was dich belastet, kann er dir nicht helfen. Wie sollte das gehen??? Wenn du so weitermachst, ist jede Therapie erfolglos und sowohl für dich als auch für den Arzt reine Zeitverschwendung.

Psychopharmaka können sehr hilfreich sein. Sie sind eine vorübergehende Ergänzung zu deiner Therapie. Du kannst sie selbstverständlich ablehnen, darfst dich dann aber nicht wundern, wenn der Arzt dir nicht helfen kann. Vergiß nicht, dass der Arzt der EXPERTE ist und nicht DU!

absolut richtig,Ärzte sind keine Hellseher!

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