Psychopharmaka bei Kinderwunsch?

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Hallo Ich finde es stark wie Sie Ihren Kinderwunsch haben und bereit sind echt was zu tun. Ihr Körper braucht also etwas Zeit um wieder "sauber" zu sein für die Empfängnis. Auch bei andern dauert das Kinder kriegen meistens 6 Monate bis ein Jahr - völlig normal. Ich kann nur aus eigener Erfahrung sagen: Entspannung, Entspannung ...alles, was irgendwie hilft, sich zu relaxen, bringt am Schluss auch den Schlaf, der so wichtig ist für Körper und Seele.

Wahrscheinlich macht sich jede Frau bei einer geplanten Schwangerschaft Gedanken, die bisher zwar hilfreichen, aber jetzt ggf. riskanten Medikamente auch ohne Rücksprache mit dem behandelnden Arzt abzusetzen.

Ob aber das vorübergehende Absetzen des Psychopharmakons möglich und sinnvoll ist, muss individuell entschieden werden. Meist ist aber eine niedrig dosierte Behandlung mit einem einzelnen, bisher bewährten Psychopharmakon sinnvoller als das scheinbar sichere Absetzen des Medikamentes.

Denn man muss nicht nur das "Vorher" und "Während", sondern auch das "Danach" bedenken. Wenn also eine Mutter nach der Entbindung plötzlich ohne medikamentösen Schutz erkrankt, was ohnehin eine heikle Phase darstellt, dann muss man sich einmal die möglichen Konsequenzen vorstellen, die hier für das Kind drohen.

Alles ist auf die "bösen Medikamente" fixiert. Doch was diese zu verhindern in der Lage sind, denn das Leben geht ja über Schwangerschaft und Entbindung hinaus, steht den wenigsten klar vor Augen, zumal es ja auch noch meist verheimlicht wird: Die Folgen beispielsweise von Depressionen, manischer Hochstimmung, schizophrener Psychose, Suchterkrankung u.a. nach der Geburt schädigen möglicherweise das Kind mehr als die niedrigst-mögliche Dosis der fortlaufenden Erhaltungstherapie unter der Schwangerschaft - und natürlich darüber hinaus.

http://www.psychosoziale-gesundheit.net/psychiatrie/psychopharm.html

Mit einfachen Hausmittelchen wirst du dein Schlafproblem nicht lösen und mit dem Absetzen deiner Medikamente schaffst du neue.

Arbeite mit deinem Hausarzt, Gynäkologen und Psychiater zusammen.

Ich wünsche dir alles Gute!

Ich finde dein Verhalten absolut unverantwortlich! Das zeigt nicht gerade, dass du jetzt schon reif genug bist um ein Baby zu bekommen!
Ich weis die Worte sind etwas hart, aber was versprichst du dir hier? Deine Schlafprobleme kommen von deiner psychischen Erkrankung. Es wäre irrsinnig, wenn du jetzt hier von jemandem der "Laie" ist, einen Rat annimmst. Manchmal kann das nur noch mehr kaputt machen...
Und auch deine Partnerschaft wird darunter leiden, wenn du jetzt einfach eigenständig die Medikamente absetzt - erst recht das Baby!
Persönlichkeitsstörung haben das Phänomen, dass mehr das Umfeld an der Erkrankung leidet, als die betroffene Person selbst...
Natürlich kannst du während einer Schwangerschaft nicht deine ganzen Medikamente nehmen. Aber hier kann es nur sinnvoll sein, wenn du mit deinem behandelnden Arzt zusammen arbeitest und ihr euch gemeinsam einen Weg überlegt. Er kann dir dann vielleicht auch wegen deiner Schlafprobleme helfen. Ein guter Tipp ist es auf jeden Fall ein Ritual einzuführen, dass dem Körper "schlafen gehen" signalisiert. Z.B. weiterhin die Milch oder ein Schlaftee. Es dauert aber, bis der Körper das wirklich als "Ritual" sieht und funktioniert. Versuche min. 1 Stunde vorm Schlafen auf Fernsehen und Handy zu verzichten. Die Geräte strahlen eine Lichtart aus, die im Menschen das Hormon ausschüttet um wach zu sein. Vielleicht helfen die Tipps dir etwas, aber ich denke nicht sehr, weil deine Schlafprobleme eher aus den anderen Problemen resultieren, die jetzt "unbehandelt" sind.
Wenn du eine gute Mama werden willst, dann zeige deinem Baby doch schon jetzt, wie man angemessen mit psychischen Störungen umgeht und suche deinen Arzt auf und bespreche deinen Kinderwunsch dort.
Viel Glück auf jeden Fall!!

Du hältst es für irrsinnig einen Rat von einem Laien anzunehmen aber wägst dich selbst in der Position ihr als Laie zu sagen, dass sie unreif für ein Kind ist. Im Rückschluss soll sie deinen Rat also nicht ernst nehmen? :-) Ob sie Ratschläge annimmt steht doch hier nicht zur Diskussion, sondern, dass um Rat gefragt wird.

Und auch deine Partnerschaft wird darunter leiden, wenn du jetzt einfach eigenständig die Medikamente absetzt - erst recht das Baby! 

Auch da kannst du offenbar von ein paar Zeilen Rückschlüsse auf die Qualität der Partnerschaft ziehen... man könnte beinahe auf die Idee kommen du kennst die FS persönlich. Ein Baby ist in Planung das gibt es noch nicht.

Persönlichkeitsstörung haben das Phänomen, dass mehr das Umfeld an der Erkrankung leidet, als die betroffene Person selbst...

Was genau möchtest du damit aussagen? Nicht das Umfeld muss mit der Erkrankung leben, nicht das Umfeld wird mit schweren (teils) sedierenden Psychopharmaka behandelt, nicht das Umfeld muss jahrelange Psychotherapien durchstehen und sich mit Traumatisierungen auseinander setzen. Ihr Umfeld hat dafür gesorgt, dass diese Erkrankung überhaupt erst entstand. Wenn das vermeintlich gesunde Umfeld sich gestört fühlt muss man sich andere Gesellschaft suchen.

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Wer sagt, dass ich auf diesem Gebiet Laie bin?

Jetzt zu erklären, wie Persönlichkeitsstörungen entstehen und wer darunter wie viel Leidet etc. ist hier definitiv zu viel zu erklären und ist nicht möglich.

Es gibt allerdings einen Unterschied zwischen psychischen Störungen wie Depressionen, Angsterkrankungen, Traumatisierungen usw und Persönlichkeitsstörungen.

Belese dich doch gern noch etwas zu letzterem. Du wirst schnell fündig werden, dass Kinder oftmals stark unter einem Elternteil leiden, wenn dieser ein unbehandelter Patient mit einer Persönlichkeitsstörung wie dem Borderline ist.
Darüberhinaus ist diese Krankheit gerade durch Beziehungskonflikte geprägt. Die Probleme in der Partnerschaft sind also vorprogrammiert, unabhängig von der Qualität der Beziehung.

Natürlich ist zwar jede Situation individuell und sollte so betrachtet werden. Aber auch hier ist das im Internet eher schwierig zu machen. Dafür wäre dann wieder der behandelnde Arzt zuständig.

Deshalb Rate ich, den Kontakt zum Arzt wieder auszunehmen und nichts eigenmächtig zu überstürzen. Das Risiko, dass dies negative Folgen hat ist einfach zu groß.

Und meine Persönliche Meinung ist einfach, dass so eine gemeinsame Planung mit den Ärzten, die erste Reife Handlung für das zukünftige Baby wäre und auch für später etwas, worauf man stolz sein kann, wenn man die "Probleme" bestmöglich angeht.

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