Psychopharmaka absetzen - Wie gehts am schnellsten und besten?

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12 Antworten

Wenn die Ärzte sagen, dass du es absetzen sollst, sollten sie auch sagen können wie oder alternativ an einen Facharzt überweisen können, der das kann. In der Regel sind das Neurologen/Psychiater.

Da du aber relativ geringe Dosen von den Medikamenten nimmst, sollte auch ein Ausschleichen nicht allzu lange dauern. In jedem Fall sollten Nutzen und Risiken gegeneinander abgewogen werden, da du ja auch die Antidepressiva nicht zum Spaß nimmst und sich nach deren Absetzen (ob Entzugserscheinungen oder nicht) die Ursprungssymptomatik wieder zeigen oder verstärkt auftreten kann.

Du solltest Psychopharmaka nie ohne ärztliche Beratung absetzen. Zumal nicht schnell. Rufe Deinen Arzt an, der die das Mittel verschrieben hat, und frage ihn , wie Du es machen sollst.Am besten wäre es , wenn die Ärzte des Krankenhauses mit ihm reden würden.

Ich habe morgen sowieso einen Termin bei meinem Psychiater. Leider war der bei meinem letzten Termin nicht begeistert, irgendwas zu verändern geschweige denn abzusetzen.

Werde den Diagnosenbericht vom Krankenhaus mitnehmen und das es wahrscheinlich an den Antidepressivas liegt steht auch mit drauf.

Je länger die Herzbeschwerden noch anhalten (hab dauernd nen Ruhepuls von ca. 140-160) umso schädlicher ist es. Deshalb soll es ja schnell gehen.

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@Hayzel

Siehste da isses schon was ich in meine Antwort befürchtet hab: Leider war der bei meinem letzten Termin nicht begeistert, irgendwas zu verändern geschweige denn abzusetzen. kannst Dir nur nen andern Doc suchen - bzw. wie ich geschrieben hab besseren empfehlen lassen!

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Besprich sowas bitte stets nur mit deinem Arzt, der Dir die Antidepressiva entsprechend verschrieben hat. Setze sie NIE alleine ab. Ansonsten kann der Verlust der Botenstoffe zu einem noch größeren Schaden führen, wie es deine Behandlung momentan erfordern würde.

Eine Freundin hatte ein ähnliches Problem, dass der Arzt sagte, die Psychopharmaka vertragen sich nicht mit den anderen Medikamenten und sie soll sie einfach weglassen. Entsprechend ging es ihr wieder schlecht. Also ist sie zum Psychiater. Und weißt Du, was der darauf geantwortet hat: "So ein Quatsch! Dann sollen die sich Gedanken machen, welche Medikamnete miteinander kompaktibel sind."

Diese Entscheidung dem Patienten zu überlassen, ist schon eine riesengroße Frechheit und unverantwortlich. So was sollte man anzeigen. Dazu sind Ärzte schließlich da, dass sie helfen und nicht dass sie die Verantwortung an die Patienten abwälzen...

Ich habe vo ein paar Wochen den Fehler gemacht und mein Antidepressivum einfach abgesetzt, weil es mir so gut ging. Dann bekam ich wieder eine Depression. Ich habe schleunigst wieder mit dem Antidepressivum angefangen. Es dauerte natürlich ein paar Tage, bis es wieder wirkte. Aber so schnell würde ich derartige Experimente also nicht wieder machen.

Lass Dich notfalls von Deinem Psychiyter beraten. Es gibt Mittel und Möglichkeiten.

Mach nie wieder so einen Sch... - versprich mir das, ja?

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so etwas am besten mit dem neurologen besprechen! nicht selber absetzen und schon garnicht abrupt. der arzt kann dir sagen, wie es am schnellsten geht

Das solltest du in behandlung und unter Kontrolle eines Artzes machen. Meistens lässt man die Medis langsam über mehrere Wochen ausschleichen, sprich: Alle paar Tage ein bisschen reduzieren.

Hierbei können Dir nur genau die Ärzte helfen die dis klug rausgefunden haben. Von diese würde ich mir auch nen Arztwechsel emfehlen lassen - eine/n wo verantwortungsvoller mit Medis umgeht! Medis sind Drogen - da sollte keiner leichtfertig mit um sich werfen auf Langzeit!

Der Patient kann auch Hilfestellung leisten immer, wenn er fleisig die (sicherlich mühselig zu lesenden) Beipackzettel gründlich durchnimmt - da steht oftmals drin womit sich ein Medi nich gut verträgt. (Wechselwirkung) 3 Jahre is ne lange Zeit un kann nen Organismus schon ma ruinieren an Nebenwirkungen....

Der Doc der dis über Jahre so falsch eingestellt hat wird sich von ein Patienten nich gern berichtigen lassen oder gar vorschreiben was er anders machen soll. Ärzte lieben es nich wenn Patienten ihnen Fehler sagen - un Fehler is nu ma das der das nich längst gemerkt hat! Also neuen Doc suchen wär woll gut!

Soviel zum Thema Interdisziplinäre Zusammenarbeit der Mediziner.

Für mich immer wieder ein Aufreger.

Ich würde Dir empfehlen, darauf zu bestehen, das die Klinik Ihren eigenen Psychiater zum Konsil hinzuzieht.

Es kann nicht Deine Aufgabe sein, das medizinische Problem zu lösen.

Selbst kleine Kliniken haben Fachärzte auf die sie zurückgreifen können, wenn sie nur wollen.

Gute Besserung.

Mit freundlichen Grüßen

Nasdaq

Ich lag auf der Inneren, und der Doc wollte weder ans Asthma noch an die Psyche dran. Das sollen die Fachärzte jeder für sich klären. Ich bin weinend während der Visite zusammengebrochen, aber der Doc konnte nicht mehr für mich tun. Organisch bin ich gesund.

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@Hayzel

Ja ich kenne das aus eigener drastischer Erfahrung:

Im einen Fall sah sich eine Klinik bei einem Angehörigen nicht in der Lage zu einen hallluzinierenden, sich selbst - verletzenden Patienten einen Psychiater zuzuziehen ( wegen Wochenende ) und das in einer Universitätsstadt!

Im meinem eigenen Fall ist es so das eine üble Feindschaft zwischen Neurochirurgen und Psychiatern herrscht.

Ich hab im ersten Fall die Geschäftsführung so lange drangsaliert,bis ich die schriftliche Zusicherung bekam, das sie zukünftig einen Bereitschaftspsychiater haben.

Wenn Du es kannst, mache es genau so.

Viele Patienten stecken nämlich in dieser Klemme und wir sind in der Beziehung schlechter aufgestellt als vor 30 Jahren.

Mit freundlichen Grüßen

Nasdaq

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Antidepressiva müssen langsam degressiv ausschleichend genommen werden.

Dazu müsstest Du eigentlich einen Plan mit Deinem behandelnden Psychiater machen. Das ist dessen Job und davon sollte der mehr verstehen als die hier im Nebel stochernden Foristen.

unter keinen umständen ohne Absprache mit dem Arzt der sie dir verschrieben hat abstetzen! Gerade Venlafaxin ist dafür bekannt, dass es zu erhöhten Blutdruck führt. Du solltest dich unbedingt mit deinem behandelten Psychologen absprechen.

Alles Gute LG

Hayzel. ...was sagen denn die Aerzte dazu?

mit dem arzt besprechen, der dir diese medis verschrieben hat.

wieso mit dem - der hat die Medis doch woll unrichtig kombiniert ! Ärzte mögen über eigene fehler nur sehr selten was hören!!

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@Humpelschtilz

im Krankenhaus der Doc hat nichts verändert, er traute sich an die Sache nicht ran. Verstehe nur nicht, warum das jetzt nach 3 Jahren auftritt.

-Sinustachykardie -Hyperventilation

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