psychopathie entwickeln...?

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7 Antworten

Bei Psychopathen ist ja oftmals ein Areal im Gehirn kleiner als bei anderen Menschen. Das ist genetisch vererbbar. Jedoch wird man erst in Folge von Misshandlungen o.ä. im Kindesalter zum Psychopathen. Allerdings gibt es auch "Psychopathe", die sowas nicht erlebten und quasi "nur" weniger bis kein Mitleid, Angstgefühle etc. kennen, aber trotzdem Freunde, Familie und einen festen Stand in der Gesellschaft besitzen. Glaub mir, sei froh so, wie du bist. Es gibt Leute mit mehr Gewissen und weniger, das ist normal. Psychopathie ist nur eine starke Ausprägung dessen. Du kannst natürlich versuchen dir diesen Teil des Gehirns operativ entfernen zu lassen aber ich würde das nicht empfehlen ;D

Ob es dokumentierte Fälle gibt, wo jemand durch Krankheit, Degeneration, Vergiftung, Schlaganfall, Verletzung etc. zu einem Psychopathen wurde, weiss ich nicht, jedenfalls ist der Fall von Phineas Gage relativ gut bekannt, bei dem sich nach einem Unfall seine Persönlichkeit, nicht aber seine intellektuellen Fähigkeiten stark verändert hatten. Er konnte keiner geregelten Arbeit mehr nachgehen, aus dem besonnenen, freundlichen und ausgeglichenen Mann wurde ein kindischer, impulsiver und unzuverlässiger Mensch. Dieses Krankheitsbild ist heutzutage in der Neurologie als Frontalhirnsyndrom bekannt.

http://de.wikipedia.org/wiki/Phineas_Gage

Bewußtseinsverändernde Drogen könnten dabei helfen. Natürlich lassen auch Medikamente einen vieles egal sein.

Aber ob du´s glaubst oder nicht: In Wahrheit willst du "du selbst" sein. Was du nicht mehr spüren willst ist das was dir weh tut. Aber auch das gehört zu dir. Um damit klar zu kommen, mußt du dein Leben in Ordnung bringen; du brauchst auch Freunde; "sesshaft werden" und Familie gründen.

Wo hast du das denn gelesen? Sooo einfach ist die Sache nun auch nicht. Es gibt verschiedene Persönlichkeitsstörungen, die sich langsam in Richtung Psychopathie entwickeln können. Das heißt aber noch lange nicht, dass du nichts mehr fühlst. Das Mitgefühl zu anderen Menschen ist dann oft nicht mehr da, das Selbstmitleid aber dafür umso ausgeprägter.

Hmm, ich kenne mich zwar nicht so gut aus, aber ich glaube nicht. Ich weiß nur, es gibt Medikamente, die können Nebenwirkungen wie Angstzustände, innere Unruhe, im schlimmsten Fall Depressionen auslösen. Das ist aber doch eher selten.

Hallo,

ich kann verstehen daß es dir manchmal mit deinen Gefühlen zu viel wird. Es gibt Menschen, die haben mehr Gefühle als andere - lies dich doch mal ein wenig zum Thema Hochsensibilität ein. Das ist auch viel angenehmer als ne Eisenstange durchs Hirn.

Es gibt da einen Bericht von einem Minenarbeiter, dem bei einer missglückten Sprengung eine Eisenstange durch den Kopf schoss. Er hat den Vorfall überlebt, konnte aber anschließend nicht mehr einschätzen, was moralisch legitimiert ist und was nicht. Das geht ungefähr in deine Richtung, also schau mal ob du eine große Eisenstange und etwas Dynamit zu Hause hast^^

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