Psychologisch gut oder schlecht?

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9 Antworten

Es ist eher ein Wegrennen vor allem, dass immer schlimmer wird, sobald eine ähnliche Situation auftritt wie es schonmal eine war, als du es verdrängt hast. Ich denke es zu verdrängen ist mehr schlecht als dass es gut ist, man muss ja gewisse Dinge manchmal noch klären etc. Und wie du schon sagtest, du kannst dann nicht ueber deine Probleme reden, aber oft ist Reden das Wichtigste und das, was einem die Lage erleichtert. Man muss einfach manchmal den Problemen auf den Grund gehen und ich wuensche dir viel Glück, dass du es schaffst, dich einem Problem gegenueber zu stellen und es nicht zu verdrängen versuchst.

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Kommentar von knowonk
08.11.2015, 08:24

Danke für die antwort! Aber ich habe vergessen zu sagen, dass ich in diesen Problemen nicht direkt involviert bin, Sondern nur ungewollt Zeuge werde

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Kommentar von Canteya
08.11.2015, 08:29

Aber so beschäftigen sie dich ja dennoch, oder nicht? Vielleicht kannst du es dann langsam versuchen, mit einer neutralen Person drueber zu reden, oder mit den Personen die dich da mit reingebracht haben. Ich kenne das Problem ja nicht, deshalb kannst du dir Ratschläge durch die neutrale Person holen, oder von den anderen Personen ein klärendes Gespräch bekommen

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Kommentar von TheShadow94
08.11.2015, 08:30

Warum schreibst Du ''wuensche'' aber 3 Wörter danach ''Glück''.

Warum ü und ue ? Kannst dich wohl nicht wirklich festlegen wa. ^^

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Vordergründig bzw. kurzfristig mag man den Komfort von Ablenkung und Verdrängung schon genießen, nur dass es zumindest meiner Meinung nach unmöglich ist, etwas zu löschen geschweige denn zu lösen damit.

Ein extremes Beispiel:
Menschen, die über einen längeren Zeitraum Gefühle von Wut und eigene Lebenskräfte verdrängen, niederdrücken und unterdrücken, können zu einem Amokläufer werden, weil all die unterdrückte Energie sich irgendwann doch Luft verschafft, dann eben geballt ausbricht.

Oder:
Der Körper steckt ja das zu Verdauende auch nicht einfach in irgendwelche Nischen in uns und lässt es da liegen und unbeachtet, sondern nimmt, was er braucht und scheidet Unbrauchbares aus. Vielleicht sollten wir uns davon was abschauen ;-)

Klar, bei manchen Dingen wirst du seelisch stark, bei anderen schwach sein. Geht uns vielleicht allen so. Im Verdrängen und Ablenken sehe ich jedoch keine seelische Stärke, sondern vielmehr Angst, eben weil man es ja vermeidet, sich damit auseinanderzusetzen. Andererseits kann es erst mal wirklich notwendig sein, zu verdrängen und sich abzulenken, wenn etwas sehr einschneidend ist, kann man sich so erst mal Luft und Zeit verschaffen.....
Vielleicht macht's ja die richtige Mischung ;-)


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Verdrängen ist nicht gut. Nun ist die Frage, ob das "nicht daran denken" bedeutet, dass du die Sachen einfach wirklich schnell verarbeitest, oder schiebst du sie beiseite und ignorierst es einfach? Dazu kommt auch noch die Relation. Hast du einen kurzen Streit und denkst hinterher einfach nicht mehr dran, klar, kann sein, dass du das so schnell verarbeitest. Ist es eine größere Belastung (Tod eines Angehörigen,o.ä.), dann würde ich definitiv auf Verdrängen tippen. Oft ist es so, dass alles was man verdrängt früher oder später zu einem zurück kommt und Probleme bereitet.

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Verdrängung ist eine im Unterbewusstsein ablaufende normale Schutzfunktion des Gehirns - erst wenn diese Funktion ausser Kontrolle gerät kann dies zu innerer Unruhe und Anspannung und in der Folge zu psychischen Störungen führen.

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Es gibt unterschiedliche Arten mit Problemen im Alltag um zu gehen. Deine ist nicht unbedingt schlecht, aber auch nicht die Beste, aber wenn du damit zu recht kommst. Du solltest aber ruhig mal mit anderen reden, dann würdest du das vielleicht auch öfter tun. falls du z. B oft schlecht träumst, könnte es sein, das du damit den Stress verdaust.

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solange es dir - und deinen Nächsten - damit gut geht, ist doch alles bestens.

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Du hast einen Mechanismus entwickelt, mit dem du für dich zurechtkommst. du spürst, es geht damit durch Schwierigkeiten und du durchlebst diese anders, als deine Freunde es tun. Das passt zu dir. wie du es einschätzt, dass du daran zweifelst, gehört auch dazu. Nichts ist nur eindimensional, da ist immer noch eine andere Seite, Aspekte, die sich ins Licht drängen, unsicher machen und selbstzweifelnd. Was heute in dein Leben passt, kann sich mit den Jahren verändern. Es kann sein, dass ungute Gefühle auftauchen, deren Ursache weit zurückliegen, dass du quasi später das durchleben musst, was du glaubtest längst vergessen zu haben. Aber weißt du das? es kann auch anders kommen. Mach dir heute nicht so viele Gedanken dazu, denn du fühlst dich mit deinem Verarbeiten im Einklang , das ist entscheidend.

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Du kannst verdrängen, wie du willst. Der Tag wird kommen, wo alles rausbricht, egal, ob du es willst oder nicht.

Mit Verdrängen und vor den Realitäten weglaufen wurden noch nie Probleme gelöst.

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Kommentar von knowonk
08.11.2015, 08:41

Meine Frage war, OB ich sie verdränge.

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Du verdrängst es ja nur, und das ist schlecht.

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