Psychologin werden trotz eigener Depression?

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11 Antworten

Hallöchen du,

Also ich habe.mir.nicht alle.antworten durchgelesen. Depressionen bergen auch viel.Potenzial zur Selbstfindung und Persönlichen.Entwicklung...wenn.du.jedoch.eine.Personlichkeitsspaltung.hast wird s schwierig. Wenn du wirklich zwei komplett gespaltene Persönlichkeiten hast wäre die Psychologie ein guter Weg dir selbst zu helfen und dich besser zu verstehen. Wenn du da ganz schlau.drin wirst hast du ja auch das Potenzial anderen.mit deinen Erfahrungen.zu.helfen. Wenn du.meinst dass du dich gespalten fühlst wäre eine Therapie wichtig damit du dich selbst verstehst was bei dir passiert dass du deine Persönlichkeit in verschiedene teile spaltest...das gelernt hast oder glaubst dass tu zu.müssen. Aber man.kann auch Therapie machen und gleichzeitig studieren. ich denke dass kommt viel auf die eigene Perspektive an...du kannst es ja auch auf beiden Seiten als Lernmöglichkeit nutzen. Die Frage ist wie weit du da wirklich vordringen willst. Aber wenn das dein Traum.ist- mach doch! Innerhalb eines Studiums kann.man auch seine.Fachrrichtung.ändern, wenn du.merkst dass sich deine.Interessen.ändern. Wichtig ist dass du lernst die Dinge die du dir wünscht zu zutrauen.und Nicht zu hart zu dir zu sein wenn's mal nicht so läuft. hinfallen und wieder aufstehen ist die Devise.

Beliy 18.11.2016, 21:13

Dankeschön :) ich habe meine Persönlichkeitsspaltung bereits einigermaßen gut im Griff, da ich bereits in Therapie bin :) wenn man nicht wütend macht oder mich nicht in irgendeiner Form verletzt, dann kommt "die andere" auch nicht hervor. Vor Therapie konnte sie immer kommen und ich hatte sie nicht unter Kontrolle. Hat sich jetzt aber steigernd gebessert :)

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AnitaDaniels 03.12.2016, 21:44
@Beliy

Ja also da ist es tatsächlich wichtig zu lernen.mit umzugehen. Patienten projezieren irgendwann mal mehr mal weniger immer ihre Verhaltensmuster auf den Therapeuten. darin liegt ja die Therapie- den Klienten zu helfen sich selbst zu verstehen und mit den eigenen Gefühle n umzugehen. Das kann durchaus passieren das Patienten verletzen de oder ärgerlich.machende.Dinge sagen. da liegt die crux. Aber solltest du eine Ausbildung/Studium machen wird dir der Supervisor auch sagen auf welchem Level er dich empfindet. Selbsteinschätzung lernen ist das A und O

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Habe auch mal als Nebenfach Psych. studiert. Das übliche Klischee: wer das studiert, hat selbst nen Patscher.

jaja.

a) stimmt das nicht

und

b) selbst wenn- jemand, der wieder auf die Beine gekommen ist, der darf das doch? Und versteht wen anders, der grad selber so ein Problem hat, vielleicht a uch besser? Viel besser?

Wichtig ist, grad in einer Anstalt: Du musst echt wieder in Dir ruhen. Denn der Job sterengt an und zehrt an Dir.

Wenn Du da nicht eine sichere Persönlichkeit hast, kann Dich das total fertig machen.

Kenne einige, die solche Jobs hatten. Und weiss, was sie mir erzählten.

Eine Kollegin (bin Päd., da hat man Psych ggf. als Nebenfach) wollte als Betreuerin in einer Station für misshandelte und missbrauchte Mädels arbeiten. Nachtschichten als Nebenjob. Nach 1 Woche Hospitation war sie völlig fertig.. denn alles aus ihrer Jugend kam wieder hoch (Missbracuh und Misshandelung von Vater). Sie wollte eigentlich unbedingt.. fand mich saudoof, dass ich sagte, lass es, du kannst es nicht, es frisst dich auf.. darüber gig auch unsere Freundschaft verloren. Aber im Endeffekt hat sie wirklich,d as erzählte sie mir selbst, nach 1 Monat in der Probezeit gekündigt,w eil sie selber merkte, es macht sie völlig fertig und sie ist den Kids dort so keine Hilfe.

Das war happig.

Aber ehrlich: ich war froh,d ass sie es einsah,d enn ich hab mir echt Sorgen um sie gemacht.

Also: kein einfacher Job. Ob Du es Dir wirklich zutraust, kannst nur Du alleine wissen.

Und: bei aller Härte dieses Jobs.. Du hilfst Menschen. Manchen ist so was piepegal, da gehts nur ums Geld.

Andere ziehen auch daraus ein positives Gefühl für sich.

Zuletzt: Du bist noch jung, Du hast noch Zeit,d iese Entscheidung zu fällen. BVergiss sie nicht und wenn es auf Berufsfindung zugeht,d ann denk wieder drüber nach.

Alles GUte!

Psychopaten sind selten in einer Psychiatrie.
Sie sind entweder Firmencheff oder im Knast.
Leiden aber nicht an ihrer Störung.
Und rasten nicht aus.
Sie manipulieren gerne andere.
Aber führen ein Leben wie andere auch.

Schizophrenie ist eine psychiatrische Erkrankungen, die Psychosen beinhaltet. So dass Phasenweise stationäre Aufenthalte nötig sind.

Psychologie kannst du aufjedenfall studieren.
Und wenn du das Geld dafür hast, bist du sicher auch in der Lage die therapeutischen Zusatzausbildungen zu absolvieren.

Die Ausbildung beinhaltet auch, selbst eine Therapie zu machen.
Und die Therapie wird sich auch damit befassen, warum du mit diesen Menschen arbeiten willst.
Also was deine persönliche Motivation ist.
Und da wird es dann spannend.
Ob das Analysieren deiner eigenen Motive vielleicht unpassend sein könnte,
oder angemessen ist, um mit psychiatrischen Menschen arbeiten zu können und die Ausbildung als geeignet abschließen zu können.

Interessant wäre es auch, wie belastbar du dann sein wirst.
Denn eigene psychiatrische Erkrankungen zeichnen sich durch
eine niedrige Belastungsgrenze aus.
Aber bis dahin vergeht noch viel Zeit.

Wenn du deine psychischen Probleme im Griff hast, dann kannst du in 4 Jahren anfangen Psychologie zu studieren und wenn du dann in ca. 8 Jahren damit fertig bist kannst du auch in einer Anstalt arbeiten.

Da musst du aber wirklich mit deinen Erkrankungen abgeschlossen haben. Mit Angststörungen brauchst du dich nicht an die Behandlung von Schizophrenen und Psychopathen wagen. Das ist sehr stressig und psychisch teilweise auch belastend. Da muss man schon psychisch stabil sein um in diesem Bereich zu arbeiten.

Beliy 17.11.2016, 15:34

Wie ich geschriebn habe, wird das bereits mit Medikamenten behandelt und es ist auch nicht mehr so stark wie vor einem Jahr. Da habe ich mich nicht einmal mehr alleine in die Stadt getraut. Jetzt macht es mir nichts mehr aus alleine in der Nacht raus zu gehen. Die Medikamente schlagen sehr gut an :)

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Vor vielen Jahrzehnten sagte der damals sehr berühmte Wiener Psychiater Dr. Hof "wenn einer Psychologie studiert, dann kommt das nicht von ungefähr"

Also mach Dir keine unnötigen Gedanken, sondern klemm Dich hinters Lernen.

Was Dich in "Anstalten" erwartet ist von Anstalt zu Anstalt unterschiedlich. Manche engagieren sich sehr, um ihren Patienten ein lebenswertes Dasein zu leisten, und andere arbeiten mehr mit primär medikamentöser Behandlung.

Doch egal wo immer Du auch eine Anstellung bekommst, engagierte Ärzte und Psychologen sind ganz sicher überall willkommen.

Wobei ich allerdings anmerken möchte, wenigstens ist es in Österreich so, dass in Anstalten (also nicht in Krankenhausabteilungen) primär die Betreuung den Neurologen/Psychiatern obliegt. Und hier ein Medizinstudium nötig wäre.

Doch für Dich gilt es jetzt das Abi zu machen, und auf den notwendigen Notenschnitt zu achten, denn für beide Studienrichtungen gilt der numerus clausus. Also nur die Besten bekommen einen Studienplatz.

Ich drück Dir die Daumen und ganz liebe Grüsse aus Wien Silvie

Ich glaube du hast doch ein arg falsches Bild von einer Psychiatrie oder der Ausbildung einer Psychologin. Kaum einer arbeitet ausschließlich in einer Klinik (nicht Anstalt!) mit zwei Krankheitsbildern.

Davon abgesehen zählt für das Studium lediglich dein Abschnitt. Der müsste mindestens bei 1,5 liegen.

Vorerkrankungen interessieren da kaum einen. Du bist auch nicht gezwungen die zu verraten. Es sei denn du würdest Beamter werden. Das wirst du als Psychologin allerdings nicht.

Depressionen sind eine sehr schwer heilbare Krankheit.
Ich habe selbst Depressionen, helfe liebendgerne Freunden oder auch Leuten die ich nicht kenne. Aber was mir leider klar geworden ist, ist dass ich nicht die Nerven besitze so vielen Menschen zu helfen, da das sehr anstrengend werden kann. Ich weiß es von meinem Pädagogen.

Das ist wirklich anstrengend und ob man das schafft ist für sich selbst zu entscheiden...

Ich für meinen Teil Rate es dir ab, da ich einfach ehrlich sein will. Ich lasse ungerne Leute in ein offenes Messer für sich laufen.

einfachichseinn 17.11.2016, 17:41

Ich mag keine roten Gummibärchen, iss bitte keine mehr. Ich will dich nicht in ein offenes Messer rennen lassen

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die meisten kommen über diese Spur aufs Gleis. D.h. erst Therapie dann Therapeut, nach erfolgreicher Therapie versteht sich

Beliy 17.11.2016, 15:28

Ich noch in Behandlung und bin auf dem Weg der Besserung :)

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Ich finde das keine gute Idee. Wenn du selber instabil bist, wie willst du dann anderen helfen sich an dir aufzurichten. 

Ein Rettungsschwimmer sollte ja auch ein sehr sicherer Schwimmer sien, wenn er nichtschwimmer aus dem Wasser ziehen soll. Wie wäre es mit einer anderen Geisteswissenschaft (Geschichte, Politologie) und gegen seine Depressionen wäre auch Leistungssport eine alternative.

Ich denke mal, du verwechselst Psychologie mit Psychiatrie.

Ich finde das gut, ich glaube du kannst dich dann besser in andere hineinversetzen. Weil du das auch schon mal durchgemacht hast. Also nicht wie jemand, der schizophren ist, aber bei anderen Depressiven.

Beliy 17.11.2016, 15:28

Ich habe ebenfalls eine Persönlichkeitsspaltung, aber ich habe sie gut im Griff. Habe ich oben vergessen hinzuzufügen :) 

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