Psychologin ohne Doktortitel?

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7 Antworten

FOL dürfte hier "Fachoberlehrer" bedeuten. Um Psychologe zu werden, benötigt man keinen Doktortitel. Auch viele Ärzte haben keinen Doktortitel. Deine Lehrerin hat ihr Pädagogikstudium mit einem Diplom abgeschlossen.

Im Bereich der Medizin ist der Doktortitel eher SCHMUCK, und die Promotion ist in den Naturwissenschaften (z.B. Chemie) UNGLEICH schwerer.

  1. Psychologen müssen nicht promoviert sein, die Berufsbezeichnung wird nach dem Dipl.-Psych. geführt. Außerdem wäre das auch schwierig, da Psychologen in Deutschland die zweitniedrigste Promotionsrate haben (außerhalb einer akademischen Karriere empfiehlt sich eine Promotion in der Regel nämlich nicht, das Dipom-Studium vermittelt bereits alle methodischen Kompetenzen, um wissenschaftlich forschend tätig sein zu können).

  2. Nach deinen Angaben scheint deine Lehrerin ja nicht Psychologin, sondern Pädagogin zu sein.

  3. Es ist zwar (außerhalb von Musik- und Kusthochschulen) üblich, eine Professur aufgrund wissenschaftlicher Qualifikation zu erhalten, die zumeist über eine Promotion dokumentiert werden, doch ist dies an Fachhochschulen nicht (mehr) zwingend notwendig (mW insbes. an privten FHs nicht).

  4. FOL heist normalerweise Fachoberlehrer(in).

Deine Lehrerin ist FOL = Fachoberlehrer/in und Diplom-Pädagogin und offenbar iwo als Prof. tätig - das könnte z.B. eine Dozententätigkeit an einer FHS sein.

Sie kann mit der Qualifikation zwar auch Psychologie unterrichten - ist aber keine Psychologin. Ein Doktor-Titel ist weder für einen Psychologen noch für einen Arzt vorgeschrieben.

sie ist Psychologin, sie hat eine eigene Praxis

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@mapmap96

"...............aber heute ist mir bei der Lehrerliste aufgefallen, dass da "nur" FOL Dipl.-Päd. Prof. xxx steht"

Wenn sie Dipl. Psychologin wär - würde das da auch stehen - steht aber nicht . Da steht gross und deutlich Dipl.Päd.

Sie kann aber auch als Dipl.Päd. psychologisch tätig sein - und eine Praxis führen - denn Psychologie spielt im Studium zur Dipl.Pädagogin eine grosse Rolle.

Ausserdem kann sie als Dipl.Päd. auch eine psychotherapeutische Zusatz - Ausbildung gemacht haben - und das muss da nicht extra stehen.

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@Mucker

ja aber neben den ganzen Titeln, stehen auch noch die Fächer die sie unterrichten, und da steht bei ihr "Ernährungswirtschaftlicher und haushaltsökonomischer Fachunterricht * Klinische-, Gesundheits-, und Notfallpsychologin"

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@mapmap96

Am besten wird sein - wenn du sie selbst mal fragst. Auf jeden Fall scheint sie sehr qualifiziert zu sein.

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Also das läuft folgendermaßen. Wenn man einen Diplom studiengang macht kriegt man am ende ein Dipl. das Päd steht für Pädagoge. Bei den Ingenieuren ist es Dipl-Ing. Das ist das eigentlich wichtige.

Ein Doktor kriegt man wenn man Promoviert. Also etwas neues entdeckt. Dazu schreibt man eine doktorarbeit z.b. über eine Krankheit die es bisher noch nicht gab, danach wird sie gewertet und zack hat man einen Doktor. Das hat allerdings nichts mit der fachkenntnis zu tun, die hat man nach dem Diplom. Im Medizinstudium (staatsexamen) ist es sehr leicht einen doktor zu machen, da es praktisch immer etwas neues zu entdecken gibt. Ähnlich sieht es auch bei Jura aus. Bei den meisten jedoch ist ein doktor titel sehr viel Arbeit und man kriegt nicht so viel mehr geld das sich das lohnt.

Die Meisten Ingenieure haben z.b. keinen Doktortitel.

EinEN Doktor...

danach wird sie gewertet und zack hat man einen Doktor.

Schön wär's. Noch nie was von Inaugural-Dissertation gehört?

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@Kristall08

Klar und jetzt? Ich wollte meinen text nicht noch länger machen ich habe z.b. auch nicht hingeschireben das man um den text mal eben hinzuschreiben meistens 1 Jahr braucht. Das war garnicht Sinn meines textes ihm zu erklären wie man einen doktor macht und das war auch nicht seine Frage.

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"Diplom-Pädagogin" ist ihr Studienabschluss und Professor ist eine Berufsbezeichnung nach ausgeübter Tätigkeit.

Professor zu sein, heisst, an einer Universität oder sonstigen Hochschule einen "Lehrstuhl" zu haben, das heisst: in einem Fachgebiet verantwortliche Lehrkraft zu sein. Unterhalb eines Professors kann es noch andere Lehrkräfte geben wie "Honorar-Dozenten".

Professor ist zugleich auch ein Titel. Ist man einmal habilitiert worden, also zum Professor berufen, behält man den Titel. Auch wenn man "emeritiert" (In Ehren entlassen, emeritiert = verdient) worden ist.

Doktor ist ein Titel, den man sich als zusätzlichen Abschluss über einem Bachelor, Master oder Diplom erwerben kann, indem man eine wissenschaftliche Arbeit auf einem für hoch erachteten Niveau abgibt. Der Prozess des Erwerbs dieses Titel heisst: promovieren.

Es kann sein, dass eine Universität meinte, dass man an ihr auch ohne Promotion habilitiert werden kann. Vielleicht hat sie deshalb keinen Doktor.

Was FOL heisst, weiss ich nicht, Vielleicht gibt es das nur in Österreich. So wie die "KuK Hofräte" in einer Alpenrepublik.

Who knows?

Doktor ist kein Titel, sondern ein akademischer Grad. ;-)

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Fachoberlehrer?

Wenn sie Professor ist, wird der Dr.-Titel im Allgemeinen nicht mit angegeben. Aber sie hat einen, sonst wäre sie nichit Professor.

Aber Psychologen habe in den seltenstenFällen einen Dr.-Titel. Sie sind keine Ärzte. Und auch Ärzte habe nicht immer einen Dr.-Titel.

also ist Professor "höher" als Doktor? Ich bin verwirrt ;DD . Du weißt schon blond und so..

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@mapmap96

Man kann Professor ohne Doktor werden, und man kann auch den Doktortitel haben und niemals die Chance haben, Professor zu werden. Für die Karriere ist der Profossortitel viel wichtiger als der Doktortitel.

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@mapmap96

Professor ist höher als Doktor.

man muss zuerst promovieren (Doktro-Titel erwerben). Dann habilitieren. Dann wird man Professor, wenn man Glück hat.

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@Bswss

Profossor?

Der Profoss war der Militärpolizist in den Armeen des 15 - 18 Jahrhunderts.

Ist der wichtig für die Karriere?

;-)

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@mapmap96

Weder Doktor, noch Professor sind Titel. Doktor ist ein akademischer Grad, Professor eine Amts- und Berufsbezeichnung. In der Regel ist es so, dass man promoviert (also Dr.) sein muss, um eine Professur zu erhalten. Aber das gilt z.B. nicht für Kunst- und Musikhchschulen, auch nicht immer bei Fachhchschulen, gerade in den letzten Jahren nehmen Professuren ohne Promotion, auch in technischen Studiengängen wie Design oder Architektur aber auch Wirtschaft, sehr zu. Anders bei Universitätsprofessuren, wo eine Habilitation notwendig ist, die eine Promotion voraussetzt. Früher musste man zur Promotion die Dissertation (Doktorarbeit), für die Habilitation eine Habilitationsschrift (das "Opus Magnum" ;-) ) verfassen, waas heute beides auch kummuliert über Einzelveröffentlichungen, auch als Zweit- oder Drittautor, möglich ist.

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Man braucht keinen Doktortitel, auch als Arzt nicht.

wirklich nicht? aber fast alle Ärzte haben doch einen Doktor, und was ist da der Unterschied? Ich kenne keinen Arzt ohne Doktor.

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@mapmap96

Oh doch..ich dafür sogar mehrere..sind ann meistens Dipl.med.

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@amdros

Zwang ist er nicht, die meisten Ärzte machen ihn jedoch parallel zum Studium. Der einzige Unterschied ist, dass sie eben promoviert haben ^^

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@mapmap96

Machen die, damit Du auch glaubst, dass sie Ärzte sind. Ist in der Medizin aber nicht schwer. Du bekommst vom Prof einen Packen Studien hingeleght und schreibst im eine Zusammenfassung und schwupps! Doktor.

Als Historiker musst Du 20 x mehr dafür tun.

Der Studienabschluss des Arztes ist das Staatsexamen. Danach kann er approbiert (von der Ärztekammer aufgenommen) werden. Mit der Approbation darf er wirken.

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