Psychologin erregend finden -kann nicht damit umgehen?

6 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Das braucht dir nicht peinlich sein. Küsse sie einfach und umfasse sie. Stoß sie auf die Couch und zeig ihr deine Gefühle. Natürlich brauchst Du dann einen anderen Therapeuten, aber das Verhältnis mit ihr ließe sich somit aufrechterhalten.

Und mach dir keine Sorgen, ob sie es eventuell ablehnen könnte. Je oller, desto doller sage ich nur. Je älter man wird, desto ungehemmter ist man einfach. Das macht die Lebenserfahrung mit einem.

Also immer ran an die Buletten!

Das muss Ihnen nicht peinlich sein. So etwas kommt vor - und das gar nicht so selten. Deshalb muss sich jeder Psychologe in seiner Ausbildung mit diesem Phänomen auseinander setzen...

Wichtig ist es, jetzt angemessen zu reagieren. Sie werden Ihre Gründe haben, eine Psychologin aufzusuchen und eine Therapie zu machen. Leider steht ihr verlangen Ihnen in diesem Fall auf dem Weg zur wirksamen Hilfe voll im Weg. 

Klarer Tipp: Es nützt nichts, das Problem zu verschweigen - Sie verbauen sich damit den Weg zur Hilfe. Sprechen Sie sie an. Fragen Sie sie direkt, wie sie damit umgehen sollen und wie sie die Sache einschätzt. Dafür ist sie schließlich ausgebildet worden. Ggf. wechseln Sie, am Besten zu einem männlichen Kollegen von ihr, wenn die Möglichkeit besteht.

Leider steht ihr verlangen Ihnen in diesem Fall auf dem Weg zur wirksamen Hilfe voll im Weg

Absolut nicht. Es kann im Gegenteil äußerst förderlich sein für die Therapie. Es kommt darauf an, wie die Therapeutin damit umgeht. Wenn sie ihr Handwerk gut gelernt hat, dann wird sie gut damit umgehen können.

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@Dahika

Haben Sie meine Antwort wirklich gelesen? Alle Teile?

Richtig, wenn es zwischen den Beiden zum Gespräch darüber kommt - was ich in meiner Antwort angeregt habe.

Unausgesprochen steht es der Hilfe unzweifelhaft im Weg und konterkariert die Therapie... oft kann das dann sogar ein Grund sein, dass die Sitzungen wegen mangelndem Vertrauen vom Therapeuten abgebrochen werden!

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DAs ist ein völlig normales Phänomen während einer Therapie. Das nennt man in der FAchsprache "Übertragung." Psychotherapeuten während der Ausbildung lernen, damit umzugehen. Nämlich: sich abzugrenzen, ohne den Patienten wegzustoßen.

Sprich mit ihr darüber. Sie wird schon wissen, wie sie damit umgehen muss. Und nein, der Wechsel zu einer anderen Therapeutin oder einem anderen Therapeuten bringt nichts. Gerade die Übertragung birgt viele Chancen der Entwicklung in sich.

Was nie geschehen wird, ist, dass die Therapeutin sich in eine private Beziehung mit dir einlässt. DAs wäre ein eklatanter Kunstfehler. Das wird nicht mal dann geschehen, wenn du wirklich einen anderen Therapeuten hast.

Du hast eine Therapiebeziehung zu deiner Therapeutin, keine private Beziehung. Therapeuten sind nicht die Freunde ihrer Klienten und schon gar nicht ihre Sexualpartner. Sollte dies doch geschehen, dann wäre das Missbrauch.

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