Psychologiestudium + Psychotherapeutenausbildung als Arbeiterkind?

8 Antworten

Ja, mach das! Wer ein gutes Abi schafft und Lust auf Studieren hat - egal was - sollte das unbedingt tun. Ich komme auch aus einer großen Familie, wo es immer sparsam zuging, zwei Schwestern von mir haben auch studiert mit Hilfe von Bafög. Zwischendurch in den Semesterferien kann man sich zeitweise Jobs suchen. Wer sehr viel Power hat kann auch am Wochenende noch kellnern oder so.... Du musst Dich nur darauf einstellen, während der Studienzeit sonst sparsam zu leben. Also toller Urlaub und teure Klamotten, Auto, noble Wohnungseinrichtung geht dann halt nicht. Das ist dann der große Vorteil, den die "einfachen Leute" haben: Sie kommen mit viel weniger Krempel aus. Wir haben schon als Kinde gelernt, dass man nicht alles braucht. Wenn es bei Dir ähnlich ist, kommst Du mit der finanziellen Situiation vielleicht sogar besser klar als jemand, der zum 18. Geburtstag ein Auto bekommt, von Papa eine eigene Wohnung einrichtet bekommt und Mama die kompkette Küchenausstattung aussucht.

Das Studium mittels Bafög zu finanzieren müsste recht gut gehen, wenn du in der Regelstudienzeit bleibst bzw. vorher rechtzeitig etwas Geld zurücklegst für den Fall, dass du länger studierst. In die Privatinsolvenz wirst du dich dadurch nicht stürzen - die Rückzahlungsbedingungen beim Bafög sind ja auch sehr human.

Um die Ausbildung hinterher zu finanzieren, könntest du zum Beispiel nach dem Studium erst einmal eine Weile "richtig" arbeiten, um etwas Geld anzusparen, oder eben, wie schon jemand geschrieben hat, die Ausbildung berufsbegleitend absolvieren.

Aber um ganz ehrlich zu sein - ich würde mich an deiner Stelle noch nicht so sehr auf das Berufsziel Psychotherapeut versteifen. Das Studium wird dich erst einmal einige Jahre in Anspruch nehmen und Interessen ändern sich - es kann also gut passieren, dass du im Studium noch ganz andere Ausrichtungen entdeckst, die du noch viel besser findest :-)

Mach dir mal nicht so viele Sorgen- dass Studium übers Bafäg zu finanzieren ist völlig normal, das machen unzählige Studenten so und die Privatinsolvenz treibt dass alleine schonmal niemanden- ein bisschen Zeit zum nebenher arbeiten bleibt meist auch noch, dass ist also schonmal absolut machbar. Die Psychotherpeutenausbildung machen sehr viele Psychologen berufsbegleitend, sodass sie die gegenfinanzieren können ohne Schulden zu machen. Natürlich gibt es auch Arbeit für rein klinische Psychologen, aber die Berufsaussichten sind bedeutend besser, wenn man auch die Psychotherapeutenausbildung gemacht hat.

Um deine Frage nochmal ganz kurz zu beantworten: Ja, du kannst deinen beruflichen Traum verwirklichen, du hast auch kaum schlechtere Startchancen als viele andere auch (du glaubst gar nicht, wie viele Studenten in einer ähnlichen finanziellen Lage stecken wie du!).

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Hallo

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