Psychologie Zulassungsangebot,aber warten auf Medizin?

1 Antwort

Es gibt theoretisch so etwas wie ein Doppelstudium. Du kannst dich ja wieder exmatrikulieren, wenn du eine Zusage für Medizin erhälst.

Was willst du denn nach dem Studium überhaupt tun? Das Medizinstudium eröffnet natürlich deutlich mehr Möglichkeiten als das Psyschologiestudium.

Das Medizinstudium eröffnet natürlich deutlich mehr Möglichkeiten als das Psyschologiestudium.

Würde ich nicht sagen;  natürlich kann man sich in der Medizin in verschiedenen Fachrichtungen weiterbilden aber auch in der Psychologie gibt es viele Möglichkeiten:  Sozialpsychologie, im kulturellen Bereich, im Personalbüro, in Beratungsstellen usw.

 Ich würde sagen, dass das Psychologiestudium (zumindest hierzulande) sogar unspezifischer ist; in anderen Ländern ist das nicht immer so und es gibt je nachdem getrennte Studiengänge.

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@kayo1548

Ach Kayo, danke! Ich hatte gerade das Selbe geschrieben :)

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@kayo1548

Keiner der von dir genannten Bereiche ist Medizinern verschlossen. Was meinst du, wieviele Mediziner in Beratungsstellen und im sozialen Bereich arbeiten? In Unternehmen gibt es verhältnismäßig wenig Mediziner, obwohl Pharmaunternehmen diese stark nachfragen. Das liegt einfach daran, dass man als Facharzt mehr verdient und Mediziner daher wenig Anreize haben, in Unternehmen zu arbeiten.

Auch bei der Therapeutenlaufbahn (facharzt für psychiatrie und psychotherapie) sind Mediziner im Vorteil.

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@Referendarwin

"Keiner der von dir genannten Bereiche ist Medizinern verschlossen. "

Was hat ein Mediziner im Personalbüro, im sozialen (nicht medizinischen) Bereich oder im Marketing verloren?

Natürlich könnte ein Mediziner dort arbeiten, aber sein Studium hat damit wenig zu tun und bietet auch keine besonderen Qualifikationen die ihm dort helfen würden.

Psychologie und Medizin als Konkurrenz würde ich ohnehin nicht sehen, das sind 2 Studiengänge die eigentlich nichts gemeinsam haben, auch wenn sich in diesem einen speziellen Bereich die Tätigkeiten möglicherweise überschneiden.

Daher würde ich bei der Wahl nach dem Studium mir auch überlegen was genau mich interessiert.

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@kayo1548

"Dieser eine spezielle Bereich" ist aber der, der von den allermeisten Psyschologiestudenten angestrebt wird: Die Therapeutenausbildung. Die Studiengänge sind sehr unterschiedlich, das Tätigkeitsfeld in diesem Fall aber nicht.

Der Mediziner muss für die jahrelange Ausbildung nach dem Studium aber nicht bezahlten sondern verdient dicke Kohle. Auch hat er nach der Ausbildung weiter reichende Kompetenzen als ein Psyschologe bei der Verschreibung von Medikamenten.

Wichtig ist nicht das Studium (5-6 Jahre) an sich, sondern der Beruf danach (40 Jahre). Viele Abiturienten machen den Fehler, dass sie sich ein schönes Studium aussuchen und nicht den darauf folgenden Beruf.

Humboldtsche Bildung schön und gut, die meisten jungen Leute wollen aber einen guten Job.

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@Referendarwin

... ich habe eine Studie mitgeführt zum Thema Arbeitsmarkt und Berufsperspektiven der Generation Y. Und Überraschung: Die Jugend weiß überhaupt nicht, was sie als Job will. Stattdessen wissen sie, was sie alles nicht wollen. Hier zu unterstellen, sie wollen ausschließlich Kohle verdienen, finde ich nicht gut.

Eher suchen sie nach etwas, was zu ihnen passt - denn sie wissen nicht, wer sie sind, was sie können, was sie wollen. Bei >20.000 Studiengängen vorab zu wissen, was das Studium beinhaltet und was man danach für Berufe ausübt, ist nicht möglich. Die meisten stellen erst im Studium fest, was das Studium und der Beruf ausmacht. 

Die Jugend braucht Rahmen und Banden, die sie leiten und an denen sie sich auch stoßen können. Erst, wenn man etwas beginnt, kann man sich daran stoßen.Die Wenigsten wissen von vornherein, was sie später werden wollen und verfolgen diesen Weg dann linear.

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@JaniXfX

Du sagt also, das Jugenliche erst alle Fehler selbst machen sollen? Ok, dann sollte man sich mit Ratschlägen wohl zurückhalten. Wenn dein Kind also mit 20 keinen Plan hat, was es machen will und sagt: "Hm, vielleicht son Germanistikstudium." Dann lehnst du dich genüsslich im Sessel zurück und lässt den jungen Hüpfer seine eigenen Erfahrungen machen. Toi Toi Toi.

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Dass das Medizinstudium mehr ermöglicht als Psychologie, kann ich so nicht sagen. Mit Psychologie hat man auch in der Wirtschaft reichlich Perspektiven, z.B. in Marktforschung oder Personalwesen (Recruiting, Coaching, Teamentwicklung, etc.)

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@JaniXfX

Die Therapeutenschiene kann ein Mediziner besser ausfüllen als jeder Psyschlogie, er verdient dabei sogar mehr Geld. Zusätzlich stehen noch viele weitere Fachärzte zur Verfügung.

Ich denke, dass Mediziner auch in zahlreichen Unternehmen gern gesehen sind.

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@Referendarwin

Hallo Referendarwin - tut mir leid, da muss ich Dich leider total enttäuschen. Als Therapeuten sind Ärzte weitgehend ungeeignet - letztlich haben Sie von PsychoLOGIE auch nie gehört, sondern nur von Psychiatrie. Aber das Problem, dass Ärzte meinen, sie hätten die Weisheit mit Löffeln gefressen und würde auch gerne der Psychologie den Rang ablaufen, existiert schon seit gut 125 Jahren. Mittlerweile zeigen Langzeitstudien, dass Therapie durch Psychologen eine länger anhaltende Lösung ist ;-) Auch die Verhaltenstherapie ist im Gegensatz zu Psychodynamischen Verfahren eher schlecht weggekommen.

Und zu Unternehmen: Schau doch mal, wie viel Psychologen in Unternehmen arbeiten und wie viele Ärzte in Unternehmen tätig sind. Husch Husch, auf zu Statista!

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@JaniXfX

Nun ja,

von Eignung habe ich nicht gesprochen, du scheinst ja sehr sensibel zu sein bei der Thematik. Mein Punkt ist, dass der Weg für Mediziner sehr viel vorteilhafter ist, da sie im Schnitt mehr verdienen und keine Therapeutenausbildung bezahlen müssen sondern während dieser Ausbildung fette Kohle verdienen.

Der Grund, warum verhältnismäßig wenig Mediziner in Unternehmen sind, ist nicht die fehlende Nachfrage, viele Firmen aus der Branche würden sich liebend gern mit einem Dr. med. schmücken. Der Grund ist einfach, dass alle Ärzte Alternativen haben, die ihnen sinnstiftender erscheinen und zudem meist noch besser bezahlt sind, nämlich eine große Auswahl an medizinischen Tätigkeitsfelder.

Ich kann mir gut vorstellen, dass Psyschologen in der Therapie besser sind. Leider haben Mediziner ersteren, zumindest was die Umstände wie Gehalt und rechtliche Kompetenz angeht, den Rang faktisch längst abgelaufen. Tut mir leid für dich.

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Das ist es eben,Psychologie war eigentlich nur mein Plan B,bevorzugen würde ich Medizin. Ein doppelstudium möchte ich nicht machen.

Meine frage war ja ob das annehmen  des Angebots verbindlich ist oder nur als Reservierung fungiert und ich mir den Platz bis zum Medizinergebnis   "Warmhalten" kann

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@Feliii97

Es gibt theoretisch so etwas wie ein Doppelstudium. 

Nicht in zulassungsbeschränkten Fächern.

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