Psychologie Studium echt mit viel Mathe?

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10 Antworten

Hallo Ja viel Rechnen ist gerade in der klinischen Psychologie angesagt. Statistiken, auswerten von Fragebogen mit Punktesystem und vieles mehr. Binn kein Psychologe sondern nur ein hochgradig interessierter. Kann dir aber sagen das du mit dem Wissen der Realschule und einem guten funktionierenden Taschenrechner und eventuell dem raussuchen der Formeln keine Probleme haben dürftest da durch zu kommen. An sonsten, nimm dir vorher ein bischen "Pädagogische Psychologie" vor und finde heraus wie du am besten solche Problemgebiete lernst, dann findest auch den weg die Punkte eventuell sogar ohne Taschenrechner zu meistern. Gruß Mathias

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Als Psychologiestudentin kann ich sagen: STATISTIK ist einer der wichtigsten Kompetenzen im Studium! Ein gut funktionierender Taschenrechner reicht da eindeutig nicht aus! Verständnis ist hervorragend. Mit SEHR VIEL Fleiß, Disziplin und wenig Verständnis kann man die Klausur auch irgendwie bestehen. Statistik beginnt schon im ersten Semester und endet egal bei welcher Spezifizierung mit der Abgabe der Masterarbeit (bzw. erst mit dem Ruhestand). Gerade in der Pädapsycho ist Statistik auch sehr wichtig.

Also Psychologiestudium und Statistik sind sehr eng miteinander verbunden.

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Das ist zu packen! Es werden gute Seminare angeboten, die einen ganz zaghaft an diese Art der Mathematik heranführt, bei der es sich ja eigentlich um Statistik handelt. Ich glaube, es ist noch keiner wegen Statistik aus dem Psychologie-Studium geflogen. Jedenfalls keiner meiner Kommilitonen und da waren einige dabei, die vor dem Studium absolut keinen Draht zu Mathematik hatten...

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alphalpha 04.09.2010, 17:59

Bei uns war Statistik das Auslesekriterium; ca. 60% der Erst- und Zweitsemester haben das Studium nur deswegen aufgegeben.

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Laertes 04.09.2010, 23:08
@alphalpha

Aber das bedeutet, sie haben es eigenmächtig aufgegeben und sind nicht durch die Prüfungen gefallen. Und wenn dem so ist, ist es vermutlich schwer abzuschätzen, ob sie sich nur überfordert gefühlt haben (z.B. wegen mangelnder Motivation oder geringer Frustrationstoleranz) oder wirklich von der Statistik überfordert waren. Außerdem klingt mir der Anteil ziemlich hoch. Haben bei Euch wirklich mehr als die Hälfte das Studium abgebrochen und alle aus dem selben Grund (den sie Dir auch noch mitgeteilt haben)?

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Mir würde wohl eher noch nicht der Inhalt Kopfzerbrechen bereiten, sondern der NC, den du erfüllen musst - der liegt an vielen Unis im Bereich von unter 1,5 mittlerweile (wenn nicht sogar noch ärger)! Und wenn du so einen Abischnitt schaffst, dann wirst du auch genug Köpfchen für Mathe und Statistik haben ;)

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Was Du brauchst ist ausreichende Motivation und die scheinst Du ja zu haben.

Weniger angenehme Seiten gibt es an jedem Studium oder Beruf. Wenn man sich durch Statistik einmal durchgebeißt, ist es eigentlich gar nicht so schlimm und das Wissen ist wirklich wertvoll.

Berechnungen macht später SPSS für dich, alles was Du wirklich verstehen mußt ist das Konzept dahinter.

Also nur Mut und wegen Mathe nicht das ganze Psychologiestudium sein lassen!

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Es gibt Statistik-Tutorien, wo fortgeschrittene Semster die Anfänger auf die Prüfungen vorbereiten. Mathe ist eigentlich nicht gefragt, nur Statistik. Und fürs Rechnen gibts SPSS in der Studentenversion - leichtverständlich. Aber man muss halt wissen, was SPSS rechen soll. In der Schule hab ich Mathe gehasst, aber an der Uni hat mir Statistik total Spass gemacht!

Keine Angst - das ist alles machbar!!!

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Ja, da ist schon ziemlich viel Statistik dabei. Also ein Formelphobiker solltest Du nicht gerade sein.
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Habe mich wegen Mathe Angst das gesamte Grundstudium drum herum gedrückt um die Statistik, um dann in drei Wochen vor der Prüfung den gesamten Stoff von vier Semestern mir einflößen zu lassen. Stressige Methode, aber im Ergebnis und unterm Strich auch effektiv ;-))

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holodeck 18.05.2010, 08:54

P.S.
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Ich hoffe, Du kennst diesen leider vollumfassend zutreffenden Bericht eines Psychologen, um zu wissen, dass Mathe wahrlich eines Deiner geringsten Probleme darstellen wird. Überleg's Dir nochmal gut:
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http://kuerzer.de/8Tjb6oBYW

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Alessandria00 18.05.2010, 11:35

Naja ich war nie besonders gut in Mathe aber ich denke wenn ich in "Statitiken" Nachhilfe hole geht das, oder was meinst du? Das sind doch dinge die man lernen kann oder ist das soo unheimlich Mathe schwer?

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holodeck 18.05.2010, 11:52
@Alessandria00

Hol Dir doch einfach aus der Bibliothek das "Lehrbuch Statistik für Sozialwissenschaftler" von Jürgen Bortz. Schau rein und entscheide selbst.
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Nächster nicht vorhersehbarer Punkt ist der Prüfer selbst. Da hat jeder so seine eigenen Schwerpunkte, weshalb ich behaupte, 70% einer bestandenen Prüfung macht keineswegs Dein Wissen aus, sondern Deine zuverlässigen Informationen über den Prof, seine Vorlieben, seine fachlichen Hobbys, seine Persönlichkeit und seine Lieblingsfragen.
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Ich habe bei Bortz höchstselbst meine Statistik Prüfung abgelegt .. ihm war wichtig, dass der Prüfling weiß, wann er in einem Versuchsdesign einen F-Test anwendet und wann er das Chi-Quadrat bemüht. Wenn Du den Stoff bis wenigstens einschließlich Teil 2 seines Lehrbuches halbwegs kapiert hattest, hat es immerhin gereicht, um die Prüfung zu bestehen. Das Spezialgebiet der mündlichen Prüfung konnte ich mit Wissenschafts- und Erkenntnistheorie abhandeln. Also eher philosophisch. Ob das bei anderen Profs auch so geht, ist wie gesagt individuell unterschiedlich.

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Mathe schlecht, Religion gut . . . Kannst Du dir nicht einn richtiges Studium aussuchen als ausgerechnet so was unwissenschaftliches und Verwaschenes ?

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Laertes 03.09.2010, 22:30

Achtung, Igelin leidet an einer Psychose, das heißt sie hat Wahnvorstellungen, wie man ihren anderen Antworten leicht entnehmen kann, in denen sie unter anderem behauptet, es gäbe eine große Verschwörung der Pharmaindustrie und der Psychiatrie und dass in deutschen Krankhenhäusern Menschen von Psychiatern grausam gefoltert oder vergiftet würden, ohne dass die deutschen Gerichte oder die freie Presse etwas dadegen unternehmen würden. Ihre Antworten also am besten nicht beachten.

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wenn du angst vor mathe hast, studiere jura!

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Alessandria00 17.05.2010, 21:29

Jura? Oh ne danke nichts für mich. Ich interessiere mich für Psychologie.

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Nicht direkt Mathe, nur viel Statistik. Aber ich habe das geschafft und bin auch ein Mathe-Muffel. Also kannst Du das wohl auch schaffen. LG

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Alessandria00 17.05.2010, 21:31

Das hört sich echt motivierend an. Es ist mein Traum Klinische Psychologie aber habe wegen den Statistiken Angst, geht das trotz Mathe looser?

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Froschkoenig8 17.05.2010, 22:23
@Alessandria00

Ja, das geht. Du interssierst Dich ja schon sehr konkret für Klinische Psychologie und scheinst auch recht motiviert zu sein. Der Wille versetzt bekanntlich Berge und ich bin ganz sicher, dass Du es schaffst, wenn Du gut lernst. Zwar hast Du gerade in der ersten Zeit viel Statistik, musst da auch rechnen, aber alles mit Taschenrechner. Wichtig an Statistik ist, dass Du bestimmte Basics paukst und dies ist reine Fleißarbeit. Wie gesagt, ich bin auch kein Mathe-As und habe es geschafft. Viel Power und Glück. LG

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